Warme Semmeln
Kreuzberger Horn Nr. 17 erschienen

Die neue Ausgabe des Kreuzberger Horn ist erschienen, zu kaufen an verschiedenen Stellen im Kiez östlich des Gleisdreiecks, z. B. in den Zeitungsläden Hagelberger oder Obentrautstraße, schnell zugreifen, geht weg wie warme Semmeln.
Wohnst du noch oder bist du schon am Umziehen ?: Kreuzberger Horn Nr. 17
Bürgerbeteiligung???
Bebauungsplan Möckernkiez liegt aus im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Seit dem 16. April 2012 liegen die Bebauungspläne für das Projekt Möckernkiez im Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg aus. Verrückt, dass ausgerechnet bei diesem ambitionierten Projekt, dass in Sachen Ökologie und Bürgerbeteiligung Maßstäbe setzen will, keiner dies rechtzeitig mitbekommen hat. Es handelt sich um einen sogenannten „Vorhabenbezogen Bebauungsplan”, das bedeutet, dass die Genossenschaft Möckernkiez selbst das Verfahren durchführt, doch auf der Internetseite der Genossenschaft findet sich kein Hinweis darauf. Weiterlesen »
Sportliche Herausforderung
Beachpark nur noch zu Fuß erreichbar
Der Beachpark im Westpark des Gleisdreiecks auf dem ehemaligen Potsdamer Güterbahnhof ist wieder geöffnet. Im Unterschied zum letzten Jahr ist er nicht mehr direkt mit dem Auto, sondern nur noch zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. In einer Mitteilung von Beach 61 an die Besucher heißt es: Weiterlesen »
Nichts Richtiges im Falschen
Treppe statt Balkon am Bautzener Platz
Im August 2011 sprach sich die BVV Tempelhof-Schöneberg auf Antrag der CDU gegen den geplanten Stadtbalkon auf Höhe des Bautzener Platzes aus. Nun ein dreiviertel Jahr später spricht sich die BVV auf Antrag der Grünen für eine kleine Lösung aus. Statt des Stadtbalkons, einer breiten Öffnung in der dicht bewachsenen Böschung von der Bautzener Straße zum Bahngelände, soll es nun eine 3,6 m schmale Treppe geben, die Vegetation links und rechts der Treppe soll geschont, bzw. nach dem Bau wiederhergestellt werden. Weiterlesen »
Yorckdreieck zieht dunkle Mächte an
Zweite Präsentation des Hellweg-Baumarktes im Rathaus Kreuzberg
Eineinhalb Jahre nach der ersten öffentlichen Veranstaltung fand am 22. 03. 12 die zweite Präsentation des geplanten Hellweg-Baumarktes im Yorckdreieck statt. Auch wenn in der Presse gelegentlich behauptet wurde, dass hier mit Bürgerbeteiligung geplant würde - die zahlreichen Planungsschritte in dieser langen Zeit fanden ohne jede Bürgerbeteiligung statt. Eine geplante Veranstaltung im Sommer 2011 musste ausfallen, da das Projekt im Wahlkampf zum Zankapfel zwischen den Parteien sowie der Bezirks- und Senatsverwaltung geworden war. Nun waren die Akteure endlich bereit, die Bürger wieder ein wenig einzubeziehen. Weiterlesen »
Pohl-/Ecke Dennewitzstraße
Baubeginn Dennewitzstraße 1

Blick auf die Dennewitzstraße 1 und den Block an der Flottwellstraße zwischen Pohl- und Lützowstraße. Am rechten Bildrand ist der ehemalige Potsdamer Güterbahnhof mit dem Parkhaus Debis zu erkennen. Foto von Rainer Dobberke am 02. 03. 2012
Mehr Information über das Projekt http://www.dennewitzeins.de/
Eylauer Straße
Zauberwald ade

Verantwortungslos: Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg, UTB-Berlin, RobertNeun, Atelier Loidl, Baukollegium, Grün Berlin GmbH
Eylauer Straße: Nur zwei Tage nach der “Infoveranstaltung”
Die Kettensägen und Bagger waren sowieso schon bestellt, Aufnahmen vom 23. 02. 2012, 8:30 Uhr:
Infoveranstaltung Bauvorhaben Eylauer Straße
„Keine Wertigkeit für die lokale Population”
Dieser Satz stand für die Zusammenfassung des faunistischen Gutachtens zur Baufläche an der Eylauer Straße auf der Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg am Dienstag, den 21. 2. 2012. Gemeint waren damit die Kohlmeisen, Gartenbaumläufer, Haussperlinge und Hausrotschwänze, deren Nester der Gutachter auf dem Grundstück gefunden hatte - und die in Zukunft woanders nisten sollen. Der Satz könnte auch stehen für die Behandlung der Anwohner, deren Interessen ähnlich denen der Piepmätze den Planern offensichtlich nicht besonders am Herzen lagen. Weiterlesen »
Demokratische Planungskultur?
Eylauer Straße: Zauberwald von Kettensäge bedroht
„Bürgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen”. Dieser Satz des neuen Senators für Stadtentwicklung könnte in den nächsten Wochen an der Eylauerstraße ad absurdum geführt werden. Die Planungen für das Bahngelände im Rücken der Eylauer sind umstritten, das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen. Trotzdem muss nun täglich damit gerechnet werden, dass mit der Kettensäge Fakten geschaffen werden.



