"You don't need a weatherman to know which way the wind blows"

Fehlerhafte Bewertungen, Unterlassungen, Verdrehungen – wie der Bezirk trotz des eindeutigen Windgutachtens zum Bebauungsplan “Urbane Mitte Süd” eine entspannte Windsituation im Westpark konstruiert

Einführung von Patrick Vater,  Analyse des Windkomfortgutachtens von Kerstin Pohle

Die Entwicklung des Parks am Gleisdreieck und der ‚Urbanen Mitte‘ stünden in keinem Widerspruch, da sie einem gemeinsamen Konzept, dem städtebaulichen Vertrag von 2005, entstammen. Ebenso habe der Bau der sieben Hochhäuser keine erheblichen negativen ökologischen Folgen – so die seit Jahren wiederholte Argumentation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirksamtes. Insbesondere aus Umweltschutzperspektive ist dieser Standpunkt nicht haltbar. Die im Baugesetzbuch vorgeschriebene und vom Bezirk selbst in Auftrag gegebene Umweltprüfung des Projekts kommt klar zu einem anderen Ergebnis und konstatiert, dass der Bebauungsplan VI-140cab ‚Urbane Mitte Süd‘ „erhebliche Beeinträchtigungen auf den Naturhaushalt und das Landschaftsbild“ mit sich bringt. Wie kommt es zu diesem eklatanten Widerspruch? Weiterlesen

Brutto = Netto

Wie das Bauvolumen der Urbanen Mitte Gleisdreieck über das im städtebaulichen Rahmenvertrag von 2005 vorgesehene Maß hinaus gesteigert wurde

Gut vier Wochen ist der Runde Tisch zur Urbanen Mitte Gleisdreieck vergangen. Seitdem ist es ruhig, kein Statement von niemanden. Das Protokoll fehlt noch. In den Ausschüssen des Bezirks wird das Thema regelmäßig vertagt. Alle scheinen abzuwarten – ein Zeichen, dass das von der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. vorgelegte Rechtsgutachten doch ernst genommen wird. Weiterlesen

 

Exkurs Ökobilanzierung

Die Urbane Mitte Besitz S.à.r.l. will Treibhausgas-negativ bauen – ist das möglich?

von Matthias Bauer

In der Vergangenheit hat der Friedrichshain-Kreuzberger Baustadtrat Florian Schmidt immer wieder betont, bei der Urbanen Mitte sei nun ein Maximum an Nachhaltigkeit erreicht worden. Nun seit die Abwägung und die überarbeitete Begründung zum Bebauungsplan vorliegen, wird langsam klarer, was er damit gemeint haben könnte. Weiterlesen