Brief eines Anwohners an die Abgeordneten

Ich schreibe Ihnen aus dieser Zukunft, weil wir sie noch verhindern können

Sehr geehrte Abgeordnete,

ich schreibe Ihnen aus einer Zukunft, die wir alle hätten verhindern können.

Zehn Jahre sind vergangen, seit die Hochhäuser an der Urbanen Mitte am Gleisdreieck gebaut wurden. Zehn Jahre, seit der Park, der einst ein lebendiger, offener, freier Raum für Zehntausende war, seinen schleichenden Tod starb. Heute erinnern sich viele nur noch dunkel daran, wie es war, als man hier noch Himmel sehen konnte. Weiterlesen

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck

Zum Bebauungsplan Urbane Mitte Süd per Kopplungsgeschäft?

  • Senat bringt „Urbane Mitte Süd“ auf die Tagesordnung des Ausschuss für Stadtentwicklung am 16.02., Abstimmung wahrscheinlich.
  • SPD bricht eigenen Entschluss des Landesparteitags.
  • Unzulässiges Kopplungsgeschäft zwischen Senat und Investor?
  • Aktionsnachmittag am Sonntag, den 15.02. von 15 bis 17 Uhr im Westpark des Gleisdreiecks 

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Gefahr für den Park – CDU und SPD wollen den Weg frei machen für die Hochhäuser

Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,

die Regierungsfraktionen von CDU und SPD sind offensichtlich bereit, den Weg frei zu machen für die Hochhäuser der Urbanen Mitte am Gleisdreieck. Als Begründung wird das Argument „Wohnen“ genutzt. Wer genauer hinsieht, kann schnell feststellen, dass das „Wohnen“ vorgeschoben wird, um endlich das Thema vom Tisch zu bekommen. Der Bebauungsplan für das südliche Baufeld, der nun verabschiedet werden soll, schließt Wohnen ausdrücklich aus. Stattdessen soll hier hochpreisige „Beherbergung“ vorgesehen werden: Hotel und möbliertes Wohnen auf Zeit. Und ob die „Sozialwohnungen“ auf dem nördlichen Baufeld je realisiert werden können, steht in den Sternen. Denn aufgrund der komplizierten Baukonstruktion der Hochhäuser auf der neuen S-Bahnlinie S21 müsste das Land Berlin diese sehr hoch subventionieren, es ist sogar fraglich, ob das überhaupt finanziert werden kann. An anderer Stelle könnten mit dem gleichen Geld wesentlich mehr Sozialwohnungen hergestellt werden. Am Gleisdreieck jedoch würde das Land Berlin mit der Finanzierung der Hochhäuser mit zur Zerstörung des Parks beitragen. Weiterlesen

Verteidigen wir den Park – jetzt erst recht!

Gastbeitrag von Berthold Menzel, Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e. V.

Wir sind angetreten, um den Park vor den Hochhäusern zu retten, aber keiner redet aktuell mehr vom Park! Böses Erwachen: fast könnte man sagen, dass unser Eintreten für den Park am Ende dazu geführt hat, dass unser Gegner, die „Urbane Mitte“ überraschend mit ihren Plänen als Problemlöser für die innerstädtische Wohnungsnot dasteht! Und Gaebler kann sich auf die Fahnen schreiben, dass er Geburtshelfer dieser Wandlung war, hat er doch einfach den Joker „Wohnen“ gezogen. Das ist perfide, aber reicht es, ihn (und die SPD) des Verrats zu bezichtigen? Für ihn und die Genossen seines Schlages waren die Belange des Parks immer nebensächlich. Weiterlesen