- Senat bringt „Urbane Mitte Süd“ auf die Tagesordnung des Ausschuss für Stadtentwicklung am 16.02., Abstimmung wahrscheinlich.
- SPD bricht eigenen Entschluss des Landesparteitags.
- Unzulässiges Kopplungsgeschäft zwischen Senat und Investor?
- Aktionsnachmittag am Sonntag, den 15.02. von 15 bis 17 Uhr im Westpark des Gleisdreiecks
Gefahr für den Park – CDU und SPD wollen den Weg frei machen für die Hochhäuser
Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,
die Regierungsfraktionen von CDU und SPD sind offensichtlich bereit, den Weg frei zu machen für die Hochhäuser der Urbanen Mitte am Gleisdreieck. Als Begründung wird das Argument „Wohnen“ genutzt. Wer genauer hinsieht, kann schnell feststellen, dass das „Wohnen“ vorgeschoben wird, um endlich das Thema vom Tisch zu bekommen. Der Bebauungsplan für das südliche Baufeld, der nun verabschiedet werden soll, schließt Wohnen ausdrücklich aus. Stattdessen soll hier hochpreisige „Beherbergung“ vorgesehen werden: Hotel und möbliertes Wohnen auf Zeit. Und ob die „Sozialwohnungen“ auf dem nördlichen Baufeld je realisiert werden können, steht in den Sternen. Denn aufgrund der komplizierten Baukonstruktion der Hochhäuser auf der neuen S-Bahnlinie S21 müsste das Land Berlin diese sehr hoch subventionieren, es ist sogar fraglich, ob das überhaupt finanziert werden kann. An anderer Stelle könnten mit dem gleichen Geld wesentlich mehr Sozialwohnungen hergestellt werden. Am Gleisdreieck jedoch würde das Land Berlin mit der Finanzierung der Hochhäuser mit zur Zerstörung des Parks beitragen. Weiterlesen
Verteidigen wir den Park – jetzt erst recht!
Gastbeitrag von Berthold Menzel, Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e. V.
Wir sind angetreten, um den Park vor den Hochhäusern zu retten, aber keiner redet aktuell mehr vom Park! Böses Erwachen: fast könnte man sagen, dass unser Eintreten für den Park am Ende dazu geführt hat, dass unser Gegner, die „Urbane Mitte“ überraschend mit ihren Plänen als Problemlöser für die innerstädtische Wohnungsnot dasteht! Und Gaebler kann sich auf die Fahnen schreiben, dass er Geburtshelfer dieser Wandlung war, hat er doch einfach den Joker „Wohnen“ gezogen. Das ist perfide, aber reicht es, ihn (und die SPD) des Verrats zu bezichtigen? Für ihn und die Genossen seines Schlages waren die Belange des Parks immer nebensächlich. Weiterlesen
Nun also doch
Bebauungsplan Urbane Mitte Süd am 16. Februar im Ausschuss für Stadtentwicklung
Bisher sah es so aus, also könnte der Bebauungsplan Urbane Mitte Süd keine Mehrheit im Abgeordnetenhaus finden, da die Regierungsparteien sich nicht einig waren. Nun scheinen sich die Fraktionen von CDU und SPD einig zu sein, für den Bebauungsplan zu stimmen. Weiterlesen
Kommentar zum WoHo in der Schöneberger Straße
Sind 100-m-Hochhäuser das richtige Mittel gegen die Wohnungsnot?
Am Rand zum Tiergarten, am Alex, am Tempelhofer Feld, beim RAW – wie Pilze sollen die Hochhäuser aus den Boden schießen, freudig begrüßt auf den Seiten der BZ und der Immobilienportale. Das unter Bausenatorin Lompscher entwickelte Hochhausleitbild wird verwässert mit dem Ziel, weniger Nutzungsmischung, keine öffentlich zugängliche Dachterrasse mehr, weniger Beteiligung. Berlin brauche Hochhäuser, um als Weltstadt zu gelten, meint der Regierende, wenn er sich mehr New York wünscht! Und nebenbei würde ja auch das Wohnungsproblem gelöst, das ginge ja gar nicht anders bei dem knappen Boden. Weiterlesen
Winter im Westpark
2025 - 2026
Zum Jahreswechsel – blicken wir zurück und nach vorne
Liebe Unterstützer:innen und Freunde des Gleisdreiecks,
ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Wir konnten die juristischen Angriffe der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. abwehren und – noch wichtiger – der Teilbebauungsplan für das südliche Baufeld der Urbane Mitte wurde vom Abgeordnetenhaus nicht beschlossen,
Zu den den Erfolgen haben viele beigetragen, denen wir hier danken möchten. Weiterlesen
NO-SLAPP
Gesetzentwurf gegen Einschüchterungsklagen greift zu kurz – Aktuelle Fälle zeigen dringenden Nachbesserungsbedarf
Bis April 2026 soll Deutschland die Anti-SLAPP-Richtline der Europäischen Union in nationales Recht überführen. SLAPP bedeutet Strategic Lawsuit Against Public Participation. Damit sind Klagen gemeint, die das Ziel haben, kritische Stimmen durch das Drohpotenzial von Gerichtsverfahren einzuschüchtern, wie am Gleisdreieck von der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. mittels Unterlassungsklagen versucht.
Die Bundesregierung ist nun dabei, einen entsprechenden Gesetzentwurf zu erarbeiten. Doch nach Ansicht des No-SLAPP-Bündnisses greift der Entwurf zu kurz. In einer Pressemitteilung des Bündnisses werden drei Fälle aufgezeigt – darunter unser Fall am Gleisdreieck – bei denen der Gesetzentwurf zu kurz greifen würde.
Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V.
(Vertreter von) Rot-Grün-Rot sind sich einig: Ablehnung des vorliegenden B-Plans Urbane Mitte Süd VI-140 cab
Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hatte am Dienstagabend, den 9. 12. 2025, zur Debatte um die vom Projektentwickler Periskop so genannte „Urbane Mitte“ Gleisdreieck ins Kühlhaus, Luckenwalder Str. 3 eingeladen. Es diskutierten gewählte Vertreter der ehemaligen Regierungsparteien über die Hochhaus-Bebauungspläne am Gleisdreieck vor dem gleichnamigen U-Bahnhof. Die CDU war mehrfach eingeladen worden, wollte sich aber nicht öffentlich zu den Plänen äußern und blieb der Veranstaltung fern. Weiterlesen
Vom Landgericht ins Kühlhaus
Einladung zu zwei Veranstaltungen am 9. Dezember
Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,
ich möchte euch zu zwei Veranstaltungen am 9. Dezember 2025 einladen.
Um 10:30 Uhr wird im Landgericht am Tegeler Weg, Saal 100 die zweite Unterlassungsklage der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. verhandelt- diesmal gegen die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. . Am gleichen Tag, abends um 18 Uhr treffen wir uns dann im Kühlhaus in der Luckenwalder Straße 3, ganz in der Nähe des U-Bahnhofs Gleisdreieck. Weiterlesen
