Vor 15 Jahren, im Februar 2011 habe ich zum ersten Mal auf gleisdreieck-blog.de über KORI berichtet. Nun, am kommenden Freitag, 20.03.2026 um 15:30 Uhr wird schließlich eine Tafel eingeweiht werden, die am Parkeingang Kurfürstenstraße an den dunkelsten Teil unserer Geschichte erinnern soll. In der Dennewitzstraße 35 residierte die Firma KORI, die von hier aus in der Zeit ab 1939 Verbrennungsöfen für verschiedene Konzentrationslager und T4-Tötungsaktionen geplant und geliefert hat. Ohne das Mitwirken von Firmen wie KORI wäre der millionenfache Massenmord nicht möglich gewesen.
No-SLAPP
Anhörung im Ausschuss des Bundestags zur Umsetzung der europäischen Anti-SLAPP-Richtlinie
Am heutigen Montag, den 16.03.26 findet im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags die Anhörung zur Umsetzung der Anti-SLAPP-Richtlinie statt. Die Sitzung kann auch online verfolgt werden. Link zur Sitzung
Mit der Abkürzung SLAPP (engl. strategic lawsuit against public participation = Strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung; engl. slap = Schlag, schlagen) sind offenkundig rechtsmissbräuchliche Klagen gemeint, die den Zweck haben, Kritiker einzuschüchtern und so öffentlich vorgebrachte Kritik zu unterbinden. Weiterlesen
Wem gehört die Stadt?
Zehn Skandale um die Urbane Mitte
Kommentar von Patrick Vater
Die Art und Weise, wie der Investor Periskop – genauer: die Urbane Mitte Besitz S.à.r.l. – am 26.02.2026 von Senator Gäbler und der SPD (zusammen mit den Stimmen von CDU und AfD) den B-Plan für das Baufeld Süd der sogenannten „Urbanen Mitte“ erhielt, nur als skandalös zu bezeichnen, wäre vermutlich ein klassisches Understatement. Über den Vorgang selbst haben wir ausführlich informiert. Neben der Sache an sich – also neben der inhaltlichen Debatte über Park, Anwohnerinteressen und Stadtentwicklung – gibt es hier allerdings noch eine zweite Dimension. Das Schauspiel der letzten Wochen gibt nämlich fast schulbuchmäßig Aufschluss darüber, wie in Berlin Macht ausgeübt wird. Weiterlesen
Umplanung vorgegaukelt
Bebauungsplan Urbane Mitte Süd unverändert beschlossen
Warum wir die „Urbane Mitte“ weiter kritisch begleiten
Am 26.02.26 hat das Abgeordnetenhaus den Bebauungsplan für das südliche Baufeld der Urbanen Mitte beschlossen. Es besteht nun Baurecht für die ersten zwei von insgesamt sieben Türmen. Die beiden Gebäude auf dem Südfeld sollen 49 und 25 m hoch werden und auf einem zweigeschossigen Sockel stehen, der wiederum auf einer zweigeschossigen Tiefgarage aufliegt. Auf dem Baufeld in der Nähe des Poststellwerks würde damit das bisher unversiegelte Gelände zu 100 % versiegelt. Weiterlesen
Appell an die SPD
Vor der Abstimmung des Bebauungsplans Urbane Mitte Süd im Abgeordnetenhaus
Heute Nachmittag wird über den Bebauungsplan Urbane Mitte Süd im Berliner Abgeordnetenhaus abgestimmt werden – ohne weitere Debatte, was schwer zu verstehen ist. Im Vorfeld habe zwei junge Anwohner.innen mit einer SPD-Abgeordneten gesprochen und schließlich folgenden Appell an alle SPD-Abgeordneten formuliert, den wir hier dokumentieren: Weiterlesen
Risikoanalyse fehlt – nur 1 Meter Abstand zwischen den Hochbauten der Urbanen Mitte Süd und der Nord-Süd-S-Bahn
Bis auf einen Meter sollen die geplanten Gebäude der Urbanen Mitte Süd an den Tunnel der Nord-Süd-S-Bahn heranrücken. Unverständlich, warum die Deutsche Bahn da nicht auf einen größeren Abstand bestanden hat, unverständlich auch, dass die Autoren des Plans nicht von selbst einen größeren Abstand vorgesehen haben. Wenn da in der Bauzeit etwas passiert, wie beim Alexanderplatz mit der U2, wären hier 300.000 Fahrgäste täglich betroffen. Warum sollte man ein solches Risiko eingehen? Weiterlesen
Offener Brief der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. zum Bebauungsplan Urbane Mitte Süd
Am kommenden Donnerstag, den 26.02.2026 steht im Berliner Abgeordnetenhaus unter der laufenden Nummer 49 die Abstimmung an zum Entwurf des Bebauungsplans VI-140cab (Urbane Mitte Süd).
Die Abstimmung am Donnerstag ist eine entscheidende Weichenstellung. Sollte der Bebauungsplan angenommen werde, gäbe es Baurecht – mit gravierenden Folgen nicht nur für den Park am Gleisdreieck, sondern weit darüber hinaus.
Deswegen haben wir an die Abgeordneten einen Offenen Brief versandt, in dem wir unsere wichtigsten Argumente zusammenfassen und sie bitten, ihre Entscheidung zu überdenken. Den offenen Brief können Sie hier hier lesen: Weiterlesen
Berliner Mieterverein
“Urbane Mitte im Gleisdreieck: Kein Platz zum Wohnen”
Unter dieser Überschrift berichtet der Berliner Mieterverein über die Entscheidung des Ausschuss für Stadtentwicklung am 16.02.26. Damit mache der schwarz-rote Senat den Weg frei für die ersten beiden Hochhäuser des umstrittenen Projekts – allerdings ohne Wohnungen. Nach ausführlicher Beschreibung des Projekts kommt der Berliner Mieterverein zu folgenden Fazit: Weiterlesen
Betonköpfe
Bebauungsplan Urbane Mitte Süd im Ausschuss für Stadtentwicklung beschlossen
Der Ausschuss für Stadtentwicklung im Berliner Abgeordnetenhauses hat heute den Bebauungsplan Urbane Mitte Süd beschlossen. Für den Bebauungsplan stimmten die beiden Regierungsfraktionen CDU und SPD, außer Frau Aydin, SPD-Abgeordnete aus Friedrichshain-Kreuzberg, die dagegen stimmte. Dafür stimmten auch die Abgeordneten der AFD. Dagegen stimmten außer Frau Aydin die Fraktionen von Grünen und Linken. Weiterlesen
Auf Sie, liebe Abgeordnete, kommt es an
Schaut auf diese Stadt!
Sehr geehrte Abgeordnete,
der Gleisdreieck Park ist ein Beispiel von zukunftsweisender wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Stadtplanung und ihrer erfolgreichen Umsetzung durch eine Synergie von Bürgerinitiativen, dem Land Berlin und den Investoren des Potsdamer und Leipziger Platzes. Weiterlesen