Jenseits der roten Linie: die Erde ist eine Scheibe

Rückblick auf die Einwohnerversammlung am 8. September 2017 zum Bauvorhaben „Ponte Rosa“

Wozu drei Veranstaltungen zum Ponte Rosa, lamentieren Mitglieder der Grünen. Was für eine Zumutung, wie überflüssig, sich zweimal im Ausschuss für Stadtentwicklung und nun noch einmal einen Freitagabend im BVV-Saal bei der Einwohnerversammlung mit dem Thema herumschlagen zu müssen.

Update 27. 09. 2017:

Bertram von Boxberg von den Grünen hat mich persönlich angesprochen und mich überzeugt, dass der erste, jetzt durchgetrichene Absatz dieses Artikel die Haltung der Grünen nicht richtig wiedergibt. Denn auch die Grünen haben für den Antrag auf Einwohnerversammlung gestimmt und engagiert an der Veranstaltung teilgenommen. Dass es solche Stimmen bei den Grünen gab, war mir zugetragen worden, ich hätte es nachprüfen müssen. Sorry, wenn ich könnte, würde ich den Satz zurückholen.

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Beteiligungskultur

Einwohnerversammlung zum Bauvorhaben „Ponte Rosa“ am 8. September um 18 Uhr im Rathaus Schöneberg

Inzwischen wurde der Termin für die Einwohnerversammlung auf Freitag, den 8. September um  18 Uhr festgelegt und auf den Seiten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht. Die Pressemitteilung im Wortlaut: Weiterlesen

Schweigen ist Gold, Verschweigen ist . . . ?

Bezirk Tempelhof-Schöneberg verschweigt beschlossene Einwohnerversammlung zur Bebauung im Flaschenhals/Ponte Rosa

Am 22. August 2017 veröffentlichte das Bezirksamt Tempelhof-Schönberg eine Pressemitteilung zum Bauvorhaben auf der Fläche des „Ponte Rosa“. In der Pressemitteilung verschweigt das Bezirksamt jedoch, dass vor Erteilung einer Baugenehmigung zu diesem Bauvorhaben noch eine Einwohnerversammlung durchgeführt werden muss. Weiterlesen

Der letzte Sommer?

Ponte Rosa soll Wohnungsbau weichen

Es gibt wohl kaum einen Ort am Bahngelände des Gleisdreiecks, der so lauschig, so natürlich eingebettet in die Landschaft seine Gäste empfängt wie das Ponte Rosa an der Monumentenbrücke (früher Floriansgarten genannt). Von der Kreuzbergstraße aus tritt man durch ein Tor in der Mauer ein in eine andere Welt. Zwischen ausgewachsenen Robinien, Linden und Kastanien führt ein Weg die steile Bahnböschung hinunter. Am unteren Ende des Wegs angekommen findet sich eine terrassierte Fläche, die mit Tischen und Bierbänken zum Verweilen einlädt, die bei schönen Wetter voll besetzt sind, so dass man leicht mit seinen Tischnachbarn in Kontakt kommt. Es gibt Getränke, Pizza und Salate. Wer hier keinen Platz findet, kann sich auch auf eine der kleineren Holzterrassen zurückziehen, die sich zwischen Bäumen am Abhang weiter oben befinden, oder noch eine Stufe tiefer am unteren Ende des Abhangs auf gleicher Höhe mit den benachbarten Gleisen des Technikmuseums sitzen. Das Ganze wird beschirmt von dem berühmten Bahnwildwuchs, im Abhang sind die Bäume 50 bis 60 Jahre alt. Weiter unten kommen Ahorne dazu, hier ist die Vegetation etwas jünger – ein kleines Paradies. Doch das Paradies ist in Gefahr. Weiterlesen

 

Baustelle Westpark

Bauen ohne Bürgerbeteiligung: Teilabriss und Umbau des Parkhauses Debis

Seit geraumer Zeit ist zu hören, dass das überwiegend leerstehende Parkhaus Debis am nördlichen Ende des Westparks umgebaut werden soll. Die Firma Bauwens plant das Parkhaus in der Längsachse zu teilen. Der zum Park hin ausgerichtete Teil soll abgerissen und durch Wohnungen ersetzt werden. Entstehen sollen hier entlang der ca. 250 m langen Grundstücksgrenze zum Westpark vier 6-geschossige Blöcke mit insgesamt 178 Wohnungen auf 11.350 m². Link zur Seite des Investors. Inzwischen finden bauvorbereitende Arbeiten statt. Ein Teil des Erdwalls an der Grundstückgrenze zwischen Parkhaus und Westpark wurde abgebaggert, Baustellencontainer aufgestellt. Angeblich soll eine Baugenehmigung vorliegen. Im Juni soll mit den Abrissarbeiten begonnen werden. Weiterlesen

 

Bären aus Beton

Festival der Fehlplanungen am Yorckdreieck

Im Vorfeld der kommenden Filmfestspiele läuft ein stadtweites Rahmenprogramm, das Festival der Fehlplanungen. Es wird schwer sein, dem BER hier noch den ersten Platz, den Bären aus Beton streitig zu machen. Es gibt jedoch noch noch ein paar Sonderpreise. Da könnte das Yorckdreieck, ein paar hundert Meter südlich des Potsdamer Platzes zum Zuge kommen. Weiterlesen

 

Zweierlei Maß

Baugenehmigung für die Bautzener Brache erteilt

Am Leipziger Platz soll es zu laut sein zum Wohnen – meint Senator Geisel. An der Bautzener Straße ist es laut, eigentlich zu laut zum Wohnen belegen die Untersuchungen zum Bebauungsplan. Dennoch dort sollen dort Wohnungen gebaut werden – um jeden Preis. Die Politik misst hier mit zweierlei Maß. Je nach Opportunität werden diese oder jene Argumente favorisiert. Was richtig sein soll, wird nach Belieben festgelegt. Weiterlesen

Pressemitteilung des BBU zur Bautzener Brache

„ Die Bautzener Brache ist das unsinnigste Wohnbauprojekt Berlins“

Mit deutlichen Worten hat sich heute der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz zum Bauprojekt Bautzener Brache geäußert:

 . . . Der BBU fordert die Politik auf, die Planung für die Bebauung der Bautzener Brache als bundesweites Negativbeispiel für den spekulativen Wohnungsbau sofort zu stoppen und kein Baurecht zu gewähren . . .“

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Im öffentlichem Interesse

Offener Brief zur Entscheidung über den B-Plan 7-66VE Bautzener Brache

Berlin, 08. 06. 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ansprechen als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, als Eigentümer, als Planer in der Verwaltung, als Anwohner und als Interessierte, sowie als Bezirksverordnete, die letztendlich über den Bebauungsplan Bautzener Brache zu entscheiden haben. Weiterlesen