Anfang Juli hat der Berliner Umweltrechtsanwalt Dr. Philipp Schulte im Auftrag der Naturfreunde Berlin e.V. den Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan Urbane Mitte Süd beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingereicht. Damit soll der Bebauungsplan rechtlich überprüft und für unwirksam erklärt werden. Auf unserer Veranstaltung am Bauzaun am 2. Juli 2026 hatte Dr. Philipp Schulte die einzelnen Schritte des Verfahrens vor rund 70 interessierten Zuhörern erläutert. In einem ersten Schritt wurde der gesamte Aufstellungsvorgang zum Bebauungsplan durch das Gericht zur Akteneinsicht angefordert, vermutlich mehrere Aktenordner. Aus dem Studium der Akten wird sich die weitere Begründung für den Normenkontrollantrag ergeben. Weiterlesen
Kategorie: Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck
Donnerstag, 2. Juli um 18 Uhr
Proteskundgebung am Bauzaun zur Urbanen Mitte
Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,
wir möchten euch einladen zu einer Protestveranstaltung gegen die Urbanen Mitte am Bauzaun zum südlichen Baufeld am Donnerstag, den 2. Juli um 18 Uhr, Nähe Poststellwerk und Skateranlage. Bei Regen werden wir rechtzeitig ein Ausweichquartier bekanntgeben. Weiterlesen
Die fünfte Auflage
Neues Flugblatt „SAVE GLEISI – Rettet das Gleisdreieck“
Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat ein neues Flugblatt erstellt, das in den nächsten Tagen im Park verteilt werden wird. Es ist die inzwischen fünfte Auflage des Flugblatts, das wir immer wieder an den aktuellen Stand der Planung anpassen. Der aktuelle Stand ist, dass es nun Baurecht gibt für zwei der sieben geplanten Hochhäuser, nachdem im Februar 2026 CDU, SPD und AFD im Abgeordnetenhaus dafür gestimmt haben. Und dass die Aktionsgemeinschaft sich darauf vorbereitet, gegen die Plan vor Gericht zu ziehen. Weiterlesen
Offener Brief an die Teilnehmer:innen des Realisierungswettbewerbs Urbane Mitte Süd
Seit ein paar Wochen läuft der Realisierungswettbewerb für die beiden Türme auf dem südlichen Baufeld. Sechs Architekturbüros sind eingeladen, den im Februar vom Abgeordnetenhaus beschlossenen Bebauungsplan umzusetzen. Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hat einen offenen Brief an die Teilnehmer:innen gesandt, um ihnen Ihre kritische Sicht auf das Vorhaben zu übermitteln. Wir hoffen, dass das den Wettbewerb betreuende Büro C4C den offenen Brief an die am Wettbewerb teilnehmenden Architekt:innen weiterleitet. Ob alle Teilnehmer:innen brav die Vorgaben der Investoren füllen werden? Oder ob die Argumente der Aktionsgemeinschaft ihnen zu denken geben? Wir werden es sehen. Hier der offene Brief im Wortlaut: Weiterlesen
Wie geht es weiter?
Fragen über Fragen bei den Osterspaziergängen
No-SLAPP
Anhörung im Ausschuss des Bundestags zur Umsetzung der europäischen Anti-SLAPP-Richtlinie
Am heutigen Montag, den 16.03.26 findet im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags die Anhörung zur Umsetzung der Anti-SLAPP-Richtlinie statt. Die Sitzung kann auch online verfolgt werden. Link zur Sitzung
Mit der Abkürzung SLAPP (engl. strategic lawsuit against public participation = Strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung; engl. slap = Schlag, schlagen) sind offenkundig rechtsmissbräuchliche Klagen gemeint, die den Zweck haben, Kritiker einzuschüchtern und so öffentlich vorgebrachte Kritik zu unterbinden. Weiterlesen
Umplanung vorgegaukelt
Bebauungsplan Urbane Mitte Süd unverändert beschlossen
Warum wir die „Urbane Mitte“ weiter kritisch begleiten
Am 26.02.26 hat das Abgeordnetenhaus den Bebauungsplan für das südliche Baufeld der Urbanen Mitte beschlossen. Es besteht nun Baurecht für die ersten zwei von insgesamt sieben Türmen. Die beiden Gebäude auf dem Südfeld sollen 49 und 25 m hoch werden und auf einem zweigeschossigen Sockel stehen, der wiederum auf einer zweigeschossigen Tiefgarage aufliegt. Auf dem Baufeld in der Nähe des Poststellwerks würde damit das bisher unversiegelte Gelände zu 100 % versiegelt. Weiterlesen
Offener Brief der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. zum Bebauungsplan Urbane Mitte Süd
Am kommenden Donnerstag, den 26.02.2026 steht im Berliner Abgeordnetenhaus unter der laufenden Nummer 49 die Abstimmung an zum Entwurf des Bebauungsplans VI-140cab (Urbane Mitte Süd).
Die Abstimmung am Donnerstag ist eine entscheidende Weichenstellung. Sollte der Bebauungsplan angenommen werde, gäbe es Baurecht – mit gravierenden Folgen nicht nur für den Park am Gleisdreieck, sondern weit darüber hinaus.
Deswegen haben wir an die Abgeordneten einen Offenen Brief versandt, in dem wir unsere wichtigsten Argumente zusammenfassen und sie bitten, ihre Entscheidung zu überdenken. Den offenen Brief können Sie hier hier lesen: Weiterlesen
Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck
Zum Bebauungsplan Urbane Mitte Süd per Kopplungsgeschäft?
- Senat bringt „Urbane Mitte Süd“ auf die Tagesordnung des Ausschuss für Stadtentwicklung am 16.02., Abstimmung wahrscheinlich.
- SPD bricht eigenen Entschluss des Landesparteitags.
- Unzulässiges Kopplungsgeschäft zwischen Senat und Investor?
- Aktionsnachmittag am Sonntag, den 15.02. von 15 bis 17 Uhr im Westpark des Gleisdreiecks
Gefahr für den Park – CDU und SPD wollen den Weg frei machen für die Hochhäuser
Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,
die Regierungsfraktionen von CDU und SPD sind offensichtlich bereit, den Weg frei zu machen für die Hochhäuser der Urbanen Mitte am Gleisdreieck. Als Begründung wird das Argument „Wohnen“ genutzt. Wer genauer hinsieht, kann schnell feststellen, dass das „Wohnen“ vorgeschoben wird, um endlich das Thema vom Tisch zu bekommen. Der Bebauungsplan für das südliche Baufeld, der nun verabschiedet werden soll, schließt Wohnen ausdrücklich aus. Stattdessen soll hier hochpreisige „Beherbergung“ vorgesehen werden: Hotel und möbliertes Wohnen auf Zeit. Und ob die „Sozialwohnungen“ auf dem nördlichen Baufeld je realisiert werden können, steht in den Sternen. Denn aufgrund der komplizierten Baukonstruktion der Hochhäuser auf der neuen S-Bahnlinie S21 müsste das Land Berlin diese sehr hoch subventionieren, es ist sogar fraglich, ob das überhaupt finanziert werden kann. An anderer Stelle könnten mit dem gleichen Geld wesentlich mehr Sozialwohnungen hergestellt werden. Am Gleisdreieck jedoch würde das Land Berlin mit der Finanzierung der Hochhäuser mit zur Zerstörung des Parks beitragen. Weiterlesen