Yorck-, Ecke Bautzener Straße

Abenteuerliche Kunst am Bau „I ONLY SEE THE MONEY IN YOUR EYES“

Seit rund vier Wochen ziert der elegante Schriftzug „I ONLY SEE THE MONEY IN YOUR EYES“ einen der Neubauten auf der ehemaligen Bautzener Brache. Das Graffiti befindet sich auf der nördlichsten Fassade, die sich der Yorckstraße zuwendet. Unterzeichnet ist die Aussage mit einem kleinen A im Kreis und mit dem Namen IKAR. Den waagrechten Abschluss des senkrecht über mehrere Etagen verlaufenden Schriftzuges bildet ein kleines „FUCK“. IKAR ist das Pseudonym des Künstlers, der Teil der „Berlin Kidz“ ist. Weiterlesen

 

Doppelt hält besser?

Bebauungsplan Bautzener Straße zum zweiten Mal beschlossen

Gelegentlich stimmen die Bezirksverordneten ab über Dinge, von denen sie nicht so genau wissen, was das soll. So in der Bezirksverordnetenversammlung am 21. 03. 2018 im Rathaus Schöneberg als es um einen erneuten Beschluss zum Bebauungsplan Bautzener Straße ging. Für das gleiche Bauvorhaben hatten die Bezirksverordneten im Jahr 2016 schon einmal votiert, indem sie damals die sogenannte Planreife nach §33 Baugesetzbuch beschlossen. Nun also noch einmal. Warum? Weiterlesen

 

Niemand zuständig

Offener Brief der Anwohner beklagt katastrophale Zustände auf der Baustelle an der Bautzener Straße

Baustellen sind gefährliche Arbeitsplätze. Deswegen will Arbeitssenatorin Elke Breitenbach bis 2018 das Personal für die Kontrollen des Arbeitsschutzes auf Baustellen verdoppeln. Siehe Bericht des Tagesspiegels vom 12. 06. 17. Für die Anwohner der der Bautzener Straße kommt dies wohl zu spät. Denn vor ihrer Haustür wird mit hohem Tempo gearbeitet. Gebaut wird das lange Zeit umstrittene Projekt auf der ehemaligen Bautzener Brache, über das auf diesen Seiten oft berichtet wurde.
In dem offenen Brief beschreiben die Anwohner, den Lärm, den Staub, die Erschütterungen, die Abgase der wartenden Betonmisch-Lkw’s, die ihnen den Aufenthalt in ihren Wohnungen vermiesen. Dazu kommen gefährliche Situationen, die sich auf der mit Sand bedeckten Straße zwischen Betonlastern, parkplatzsuchenden Autofahrern, Fahrradfahrern und Fußgängern abspielen. Und täglich beobachten Anwohner “unangenehme Szenen“ – Streit zwischen Tagelöhnern aus Osteuropa und den Polieren der Baufirmen. Vermutlich wird das Bauvorhaben nicht nur durch günstige Zinsen, sondern auch durch extrem niedrige Lohnkosten begünstigt. Weiterlesen

 

Geschützte Grünanlage?

Bauzaun schränkt Zugang zum Nord-Süd-Grünzug an der Bautzener Straße ein

Mit Beginn der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt auf der Bautzener Brache wurde nun der Zugang zum „Nord-Süd-Grünzug“ an der Bautzener Straße in seiner Breite um zwei Drittel eingeschränkt. Ein praktischer Grund, warum der Bauzaun mit so großem Abstand zum eigentlichen Baugrundstück stehen muss, ist nicht zu erkennen. Für die zahlreichen Nutzer mit Fahrrädern und Kinderwagen wird’s eng. Hoffen wir, dass dies nicht zur Dauerlösung wird. Weiterlesen

 

Zweierlei Maß

Baugenehmigung für die Bautzener Brache erteilt

Am Leipziger Platz soll es zu laut sein zum Wohnen – meint Senator Geisel. An der Bautzener Straße ist es laut, eigentlich zu laut zum Wohnen belegen die Untersuchungen zum Bebauungsplan. Dennoch dort sollen dort Wohnungen gebaut werden – um jeden Preis. Die Politik misst hier mit zweierlei Maß. Je nach Opportunität werden diese oder jene Argumente favorisiert. Was richtig sein soll, wird nach Belieben festgelegt. Weiterlesen

 

Kein erfolgsversprechender Lösungsansatz

Die Sanierung der Yorckbrücken in Frage gestellt

Unter der Überschrift „Lücke im Grünzug“ berichtet der  Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe, dass sich die Sanierung der ausgebauten Yorckbrücken verzögert. Ursprünglich sollten die Brücken bis September 2016 fertig saniert werden und dann als zusätzliche Verbindungen zwischen Ostpark und Flaschenhals dienen. Die Gründe für die Verzögerung seien „sanierungstechnische Probleme“, so zitiert der Tagesspiegel die Grün Berlin GmbH. Wer es genauer wissen will, wird hier fündig: Weiterlesen

Wahlkampf?

„Wie Venedig ohne Wasser . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ und „die größten Verlierer am Mietmarkt“

Zwei aktuelle Zitate, die zeigen, wie unterschiedlich die Aktualität der Stadt gesehen werden kann. Auf der eine Seite der BUND, der unter der Überschrift „Wie Venedig ohne Wasser“ . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ die neue Bebauung der Bautzener Brache kritisiert. Das andere Zitat „die größten Verlierer am Mietmarkt“ stammt aus dem Berlinteil der TAZ vom 3. August. Hier wird beschrieben, wie die Angebotsmieten seit 2008 um 60% gestiegen sind, welche dramatischen Folgen das für die Betroffenen hat und wie hilflos die Politik damit umgeht. Weiterlesen

Pressemitteilung des BBU zur Bautzener Brache

„ Die Bautzener Brache ist das unsinnigste Wohnbauprojekt Berlins“

Mit deutlichen Worten hat sich heute der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz zum Bauprojekt Bautzener Brache geäußert:

 . . . Der BBU fordert die Politik auf, die Planung für die Bebauung der Bautzener Brache als bundesweites Negativbeispiel für den spekulativen Wohnungsbau sofort zu stoppen und kein Baurecht zu gewähren . . .“

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Im öffentlichem Interesse

Offener Brief zur Entscheidung über den B-Plan 7-66VE Bautzener Brache

Berlin, 08. 06. 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ansprechen als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, als Eigentümer, als Planer in der Verwaltung, als Anwohner und als Interessierte, sowie als Bezirksverordnete, die letztendlich über den Bebauungsplan Bautzener Brache zu entscheiden haben. Weiterlesen