Ohne vorherige Ankündigung wurde in dieser Woche die beliebte Spielfläche unter der U1 mit einem Bauzaun abgesperrt. Unter der Überschrift „Gut gerüstet“ informiert die BVG auf Plakaten am Bauzaun, dass die über hundert Jahre alte Brücke durch einen Neubau ersetzt werden soll. Ab Mitte Juni wird ein Gerüst gestellt werden, mit dessen Hilfe die Brücke häufiger kontrolliert, bei Bedarf gewartet werden kann. Der Neubau der Brücke soll jedoch erst im Jahr 2020 kommen und dann ca. 1 bis 1 1/2 Jahre dauern. Weiterlesen
Autor: Matthias Bauer
Baustelle Westpark
Bauen ohne Bürgerbeteiligung: Teilabriss und Umbau des Parkhauses Debis
Seit geraumer Zeit ist zu hören, dass das überwiegend leerstehende Parkhaus Debis am nördlichen Ende des Westparks umgebaut werden soll. Die Firma Bauwens plant das Parkhaus in der Längsachse zu teilen. Der zum Park hin ausgerichtete Teil soll abgerissen und durch Wohnungen ersetzt werden. Entstehen sollen hier entlang der ca. 250 m langen Grundstücksgrenze zum Westpark vier 6-geschossige Blöcke mit insgesamt 178 Wohnungen auf 11.350 m². Link zur Seite des Investors. Inzwischen finden bauvorbereitende Arbeiten statt. Ein Teil des Erdwalls an der Grundstückgrenze zwischen Parkhaus und Westpark wurde abgebaggert, Baustellencontainer aufgestellt. Angeblich soll eine Baugenehmigung vorliegen. Im Juni soll mit den Abrissarbeiten begonnen werden. Weiterlesen
Ökologische Verkehrswende
Neues Konzept für den Bahnverkehr – das Gleisdreieck könnte wieder zur Baustelle werden
Fahrradschnellwege, Abgrenzung der Fahrradwege von den Autospuren, Tempo 30 bestimmen in diesen Monaten die Debatte um den Verkehr in Berlin – dank des Fahrradvolksentscheides und der neuen rot-rot-grünen Koalition. Doch wer mal auf der Stadtautobahn zwischen den Blechkisten aus MOL, PM, HVL, OHV, B usw. im Stau gesteckt hat, weiß, dass es allein mit besseren Fahrradwegen nicht getan ist. Eines der fehlenden Elemente zu einer ökologischen Verkehrswende kommt nun aus Brandenburg, also von dort, wo auch die meisten Pendler herkommen, deren Zahl in den nächsten Jahren noch steigen wird. Es ist der Vorschlag der CDU, die ein „Netz 2030“ für den Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg vorgestellt hat. Weiterlesen
Baumfällsaison noch bis 28. Februar
Baubeginn zwischen Dennewitzstraße und Westpark
Sechs Baumfällsaisons, sechs Jahre brauchte es, um den Rand der ehemaligen Potsdamer Güterbahnhofs, heute Westpark des Gleisdreiecks genannt, erst baumfrei und dann baureif zu machen. Zur Zeit fallen die letzten Pappeln auf dem Grundstück zwischen Dennewitzstraße und Westpark, auf dem sich früher das 90 Grad befand. Weiterlesen
Bären aus Beton
Festival der Fehlplanungen am Yorckdreieck
Im Vorfeld der kommenden Filmfestspiele läuft ein stadtweites Rahmenprogramm, das Festival der Fehlplanungen. Es wird schwer sein, dem BER hier noch den ersten Platz, den Bären aus Beton streitig zu machen. Es gibt jedoch noch noch ein paar Sonderpreise. Da könnte das Yorckdreieck, ein paar hundert Meter südlich des Potsdamer Platzes zum Zuge kommen. Weiterlesen
2017
Endlich Schnee
Antrag der CDU
„Am Bülowbogen“ – der Eingang zum Westpark soll einen Namen bekommen
Von der Ecke Bülowstraße/Dennewitzstraße führt der Weg in den Westpark. Links liegt das Viadukt der U2, unter dem sich eine Skateranlage befindet und unter dem gelegentlich Obdachlose campieren. Rechts liegen die Brandwände des Gewerbehofs Bülowstraße 66. Am östlichen Ende des Wegs führen eine Rampe und eine Treppe auf das höher liegende ehemalige Bahngelände des Potsdamer Güterbahnhofs, das heute Westpark genannt wird. Weiterlesen
Das Buch zum Park
Gleisdreieck – Parklife Berlin
Gastbeitrag von Alexander Schneider
mit freundlicher Genehmigung von Bauwelt+
Das Gleisdreieck – eine Entwicklung vom umtriebigen Bahngelände zum Leckerbissen für Brachflächenromantiker und Stadtnaturliebhaber. Umkämpft von Aktivisten, ein Ort der Inspiration für Künstler, Schriftsteller oder Filmemacher, aber auch Filetstück mit großen Potenzialen für die Berliner Stadt- und Grünflächenentwicklung. Über dem Gleisdreieck im Herzen Berlins schwebt seit jeher ein besonderer Geist. Die Landschaftsarchitekten des Atelier Loidl und die jahrelange, willkommen geheißene Bürgerbeteiligung haben die Brache zu einem lebhaften Ort mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung gemacht. Viele Meinungen und noch mehr eigene Erfahrungen mit dem Areal prägten den Diskurs, ehe der Park am Gleisdreieck, wie er heute ist, entstand. Weiterlesen
Hauptsache Bio
Bau des „Nahversorgers“ auf dem Yorckdreieck stört die zukünftige Gestaltung der Umsteigesituation zwischen U7 und S2
Was wird hier gebaut? An dem Zaun aus groben, verzinkten Gitter hängen zahlreiche Schilder, Bagger sind zugange, Löcher wurden gebuddelt, Fundamente betoniert. Ein Bauschild, wie es die Berliner Bauordnung in § 11, Absatz 3 vorsieht, sucht man jedoch vergeblich. Nun, nach ein Paar Wochen werden die Umrisse eines Gebäudes sichtbar. Wer sich 2011/2012 am damaligen Bebauungsplanverfahren für den Baumarkt Hellweg beteiligt hat, kann erkennen, was hier gebaut wird. Es sind die Umrisse des damals vorgeschlagenen „Nahversorgers“, Pardon “Bio-Nahversorgers“. Weiterlesen
Geschützte Grünanlage?
Bauzaun schränkt Zugang zum Nord-Süd-Grünzug an der Bautzener Straße ein
Mit Beginn der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt auf der Bautzener Brache wurde nun der Zugang zum „Nord-Süd-Grünzug“ an der Bautzener Straße in seiner Breite um zwei Drittel eingeschränkt. Ein praktischer Grund, warum der Bauzaun mit so großem Abstand zum eigentlichen Baugrundstück stehen muss, ist nicht zu erkennen. Für die zahlreichen Nutzer mit Fahrrädern und Kinderwagen wird’s eng. Hoffen wir, dass dies nicht zur Dauerlösung wird. Weiterlesen