Millionen hin, Millionen her . . .

Häuser in der Großgörschen und Katzlerstraße verkauft

Heute wurde bekannt, dass drei Häuser in der Großgörschen- und Katzlerstraße nun doch meistbietend von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verkauft wurden. Die BImA macht hier Millionen Euro Gewinne  – zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland –  und sorgt so dafür, dass die Mieten drastisch steigen werden und die Gentrification im Umkreis des Gleisdreieck-Parks weiter angeheizt wird. Gleichzeitig werden vom Bezirk nur ein paar Meter weiter Fördergelder des Bundes in Millionenhöhe für zweifhafte Projekte rausgeschmissen. Bei den  Planungen für den Grünzug  im Wannseebahngraben sollen Bundesmittel (aus dem Programm Stadtumbau West) für eine überzogene, naturzerstörende  Lösung verballert werden. Die kostensparenden, naturschonenden Vorschläge der Anwohner wurden vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg bisher komplett ignoriert. Die Gleichzeitigkeit der beiden Vorgänge ist natürlich reiner Zufall . . .

Hier die Erklärung der Mieter aus der Großgörschen und Katzlerstraße: Weiterlesen

 

Grüne Vision mit Beton und Asphalt beerdigt?

Einwohnerversammlung zum Grünzug im Wannseebahngraben am 29. 1. 2015 um 18 Uhr im Rathaus Schöneberg

2015 wird der Gleisdreieck-Park sich erweitern. Nachdem im Jahr 2014 der Flaschenhals dazukam, laufen nun die Planungen für den Grünzug im Wannseebahngraben. Flaschenhals und Wannseebahngraben sind die zwei Ausläufer des Gleisdreieckparks, die über die Cheruskerkurve im Süden wieder verbunden werden. Wenn die Strecke mal vollständig ist, ergibt sich ein zusammenhängendes Wegesystem im Grünen zwischen Potsdamer Platz und Südkreuz. Doch wie grün oder wie asphaltiert das im Detail aussehen wird, ist umstritten. Wer aus der S-Bahn zwischen Großgörschenstraße und Kolonnenbrücke Richtung Crellestraße rausschaut, wird zahlreiche Bäume sehen, die mit rot-weißen Flatterbändern gekennzeichnet sind und die nun akut bedroht sind. Weiterlesen

Am Park Wohnen

Parkhaus Debis wird teilweise abgerissen und durch Wohnungen ersetzt

1998 war es schwer umstritten, dann wurde es gebaut und stand überwiegend leer, Ausnutzung 10% ! Nun soll der westliche, sich dem Park zuwendende Teil abgerissen und durch Wohnungen ersetzt werden . Die Berliner Morgenpost [http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article135411710/Parkhaus-am-Gleisdreieck-soll-fuer-Wohnungen-abgerissen-werden.html] berichtet heute über die Planungen für den den Umbau der Hochgarage. Diese Planungen scheinen schon weit gediehen, sind aber  bisher öffentlich kaum bekannt.  Weiterlesen

Dialog ohne Geduld?

Bericht vom Werkstattverfahren „Urbane Mitte“ am 11. 12. 14

Am 11. Dezember trafen wieder die Experten im Werkstattverfahren Urbane Mitte Berlin zum „Fachdialog“ zusammen, wobei das Berlin im Namen inzwischen verschwunden ist. Die Veranstaltung begann mit einem Bericht der Moderatorinnen vom Büro Jahn, Mack und Partner, die zusammenfassten, was die Bürger auf der öffentlichen Veranstaltung am 25. November eingebracht hatten. Man sei sehr überrascht gewesen von den Ideen, z. B. einem Skater-Museum, Restaurants, aber auch einem klarem Votum gegen ein Hotel. Weiterlesen

 

188,11 € für wertloses Papier

Anfrage zur Entwidmung von Bahnflächen im Bereich Yorckdreieck/Gleisdreieck und Bautzener Brache an das Eisenbahnbundesamt

Im Februar 2014 wurde über das Portal „Frag-den-Staat“ eine Anfrage gestellt, um Informationen zu bekommen zu den Bahnflächen, bzw. zur Entwidmung von Bahnflächen im Bereich Yorckdreieck/Gleisdreieck und Bautzener Brache. Inzwischen hat das Eisenbahnbundesamt einen Bescheid erlassen. Laut diesem Bescheid soll der Antragsteller 188,11 € für mehr oder weniger wertloses Papier bezahlen. Die Dokumente mit den entscheidenden Informationen sollen jedoch unter Verschluss bleiben. Begründung: Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Deutschen Bahn AG, bzw. einer ihrer Konzerntöchter würden preisgegeben und dies könne zu ungerechtfertigten Vorteilen für Wettbewerber führen. Gegen den Bescheid des Eisenbahnbundesamtes wurde Widerspruch eingelegt.

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Vertrauen im Trümmern

Abriss des Ringbahnviadukts: Atempause bis zum 11. Dezember

Bis zum nächsten Treffen der Fachleute im Werkstattverfahren „Urbane Mitte Berlin“ am 11. Dezember 2014 sollen die Abrißarbeiten beim Ringbahnviadukt am U-Bhf. Gleisdreieck ruhen. Bis dahin sollen nur Aufräumarbeiten stattfinden. Bis zum 11. Dezember sei nun Zeit, sich weiter sachkundig zu machen, um dann zu entscheiden. Dies war der Vorschlag von Baustadtrat Hans Panhoff nach der heutigen Begehung, der von den Beteiligten angenommen wurde. Mit dabei waren drei Vertreter der Eigentümer der Firma Copro sowie drei Anwohner_innen. Weiterlesen

Atempause

Abriss des Ringbahnviadukts am U-Bhf. Gleisdreieck vorerst gestoppt

Am Donnerstag (27.11.14) war den ganzen Tag über das Hämmern und Schlagen der Abrissbagger am Ringbahnviadukt am U-Bhf-Gleisdreieck zu hören. Nach Feierabend – kurz nach 17 Uhr – kam dann schließlich der Anruf von Dr. Vogel, der die Eigentümer der Bauflächen am U-Bahnhof Gleisdreieck vertritt. Der Abriss des Ringbahnviadukts ist vorerst gestoppt. Am Dienstag, den 2. 12. 14 soll es eine Begehung mit Baustadtrat Panhoff geben. Danach wird entschieden, wie es weitergeht. Mal sehen, was noch zu retten ist.