Auf Initiative der im vergangenem Sommer gegründeten Initiative „Gemeinsam fürs grüne Gleisdreiecks“ hat in den Wintermonaten ein Runder Tisch stattgefunden. Anlass war der in den Sommermonaten regelmäßig auftretende Stress im Park durch Lärmexzesse, Vermüllung und Vandalismus. Am digitalen runden Tisch haben unter der Leitung von Martin Seebauer als Moderator Vertreter der Initiative, Mitglieder der Nutzerinnenbeirates, Funktionsträger aus Bezirks- und Senatsverwaltung und der Grün Berlin GmbH ein gemeinsames Papier mit Lösungsvorschlägen erarbeitet. Weiterlesen
Autor: Matthias Bauer
Augen zu und durch?
Wie geht es weiter mit dem Bebauungsplan für die Hochhäuser mitten im Gleisdreieck?
Viele haben sich mit Stellungnahmen am Bebauungsplanverfahren beteiligt. Und innerhalb kurzer Zeit haben mehr als 8000 Menschen die Petition unterzeichnet mit dem Titel „Gewerbe-Areal mitten im Gleisdreieck-Park verhindern“. Die Online-Petition geht weiter und wird bald die 10.000 erreichen. Aber wie geht es weiter im Bebauungsplanverfahren? Weiterlesen
Bebauungsplan Urbane Mitte Süd VI-140cab
Nachhaltige städtebauliche Entwicklung eines attraktiven Stadtquartiers mit Kerngebietscharakter?
Die NaturFreunde Berlin lehnen den Entwurf des B-Plan-Entwurf VI-140 cab grundsätzlich ab, da er zu einer nicht akzeptablen Verdichtung am Gleispark führt und den Park als Erholungsgebiet im Bereich Friedrichshain-Kreuzberg massiv entwertet. Das Ziel, eine „nachhaltige städtebauliche Entwicklung eines attraktiven Stadtquartiers mit Kerngebietscharakter“ [Zitat aus der Begründung zum B-Plan, Seite 7] zu erreichen, wird durch den vorgelegten Bebauungsplan weitgehend konterkariert. Das übergeordnete Erfordernis „Erhalt der Freiraumqualität des Parks am Gleisdreieck“ [ebenfalls Seite 7, Begründung zum B-Plan] wird nicht erreicht. Vielmehr wird die Freiraumqualität des Parks massiv eingeschränkt . . .
Bis 24. Februar können Stellungnahmen zum Bebauungsplan Gasometer abgegeben werden.
Gasometer retten!
Gastbeitrag der BI Gasometer retten !
Der Schöneberger Gasometer ist ein einzigartiges Industriedenkmal, das man kilometerweit in ganz Berlin sehen kann, z. B. vom Gleisdreieck, westliches Ende des Bahnsteigs der U1 – solange diese Aussicht nicht durch die Hochhäuser der “urbanen Mitte” verbaut wird.
Mit Stolz zeigen wir AnwohnerInnen der Roten Insel von allen möglichen Aussichtspunkten auf das filigrane Stahlgerüst und sagen: “Da wohne ich!”
Wenn es aber nach dem Eigentümer und dem Bezirk geht, wird der Gasometer bald ein weiterer gesichtsloser Büroturm sein, dunkel und klobig, verwechselbar mit der Billig-Architektur, die in der ganzen Stadt entsteht. Euref-Chef Reinhard Müller plant, in den Gasometer ein reines Bürogebäude zu bauen bis zum vorletzten Ring, obendrauf kommt ein Staffelgeschoss, sodass das filigrane Stahlgerüst fast vollständig gefüllt wäre. Weiterlesen
Bebauungsplan VI-140cab Urbane Mitte Süd
Stellungnahme einer Anwohnerin vom Bülowbogen
Gastbeitrag von Elisabeth Meyer-Renschhausen
Das geplante Bauvorhaben beruht offenbar auf einer mangelhaften Abstimmung der B-Pläne zwischen Friederichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Mitte und mit dem Flächennutzungsplan des Senats.
Eine solche Baustelle würde den Park auf dem Gleisdreieck auf Jahre zur Makulatur werden lassen. Der Park würde mitnichten noch als Ausgleichmaßnahme zur dichten Bebauung Potsdamer Platz gelten können, ganz im Gegenteil. Weiterlesen
Bebauungsplan VI-140cab Urbane Mitte Süd
Stellungnahme eines Anwohners vom Tempelhofer Ufer
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie meine Stellungnahme zum Bebauungsplan VI-140 cab „Urbane Mitte Süd“:
Als betroffener Anwohner am Tempelhofer Ufer / Landwehrkanal zwischen Schöneberger und Luckenwalder Straße sehe ich im (übergeordneten) B-Planverfahren „Urbane Mitte“ (ehem. VI-140 ca) verschiedene Stadtentwicklungspläne (STEP) nicht ausreichend berücksichtigt. Das Land Berlin hat z.B. STEP zu den Themen Klima und Verkehr aufgestellt. Außerdem gibt es ein sogenanntes „Hochhausleitbild“. Diese -um nur exemplarisch einige Beispiele konkret zu benennen- werden in der Begründung zum B-Plan nicht bzw. nicht ausreichend berücksichtigt. Dies ist zu ergänzen / zu korrigieren. Weiterlesen
Bebauungsplan VI-140cab Urbane Mitte Süd
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei erhalten Sie meine Stellungnahme.
Gastbeitrag von Hermann Barges
Ich halte die geplante Bebauung des Bebauungsplanes VI-140cab “Urbane Mitte Süd” für extrem schädlich in Bezug auf die zu erwartende Veränderung der für Berlin so wichtigen Flurwindhöhen für den erforderlichen Luftaustausch in den benachbarten Gründerzeitquartieren (geschlossene Blockrandbebauung). Weiterlesen
Bebauungsplan VI-140cab Urbane Mitte Süd
Noch bis Donnerstag, den 18.02. eine Stellungnahme beim Bezirksamt abgeben
Morgen läuft die Auslegung der Unterlagen für den Bebauungsplan VI-140cab Urbane Mitte Süd ab. Bis einschließlich morgen können also noch Stellungnahmen abgeben werden. Hier ist der Link zur Seite des Bezirksamt, auf der die Stellungnahmen bequem online abgegeben werden können. Weiterlesen
Bebauungsplan-Prosa VI-140cab
Die Verschattung des Sonnendecks – geringfügig – unerheblich
Das im Westen direkt an Turm 3 angrenzende Sonnendeck auf dem Fernbahntunnel wird von den neuen Hochhäusern am 21. Juni nur vormittags für ca. fünf Stunden verschattet, wobei die Verschattung des Sonnendecks mit voranschreitender Tageszeit immer geringer wird. Ab mittags (ca. 12:00 Uhr (MESZ)) wird das Sonnendeck dann vollständig besonnt.
Gutachten zum Bebauungsplan VI-140cab, Müller BBM, Seite 23
Eine Wand im Gleisdreieck?
Die Hochhäuser aus der Perspektive der Parkbesucher
Investoren zeigen ihr ihre Gebäude oft aus der Drohnenperspektive. Ein Anwohner hat nun die geplanten Gebäude der “Urbanen Mitte” aus der Perspektive der Parkbesucher dargestellt. Weiterlesen