Argumente mit den Entscheidungsträgern diskutieren

Bitte um Debatte über den Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ im Ausschuss für Stadtentwicklung des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

Erst elf, inzwischen zwölf Initiativen und Organisationen haben sich zusammengetan und bitten in einem gemeinsamen Brief an die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschuss des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg darum, die Argumente gegen den vorliegenden Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ mündlich im Ausschuss vortragen zu können. Der Ausschussvorsitzende John Dahl (SPD) hat sich zurückgemeldet und zugesagt, das Ansinnen in den Ausschuss einzubringen. Die nächste Ausschusssitzung findet statt am 10. Februar. Der Brief vom 24. Januar 2021 im Original: Weiterlesen

Argumente

Stellungnahme einer Anwohnerin vom Tempelhofer Ufer zum Bebauungsplan „Urbane Mitte Süd“

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum B-Plan gebe ich folgende ergänzende Stellungnahme ab:

Seitens der betroffenen Anwohner aus Flottwellstraße, „Gleis Park“ Schöneberger Ufer, „Gleisdreieck“ (Tempelhofer Ufer/ Luckenwalder- und Schöneberger Str.), Möckernkiez, Bülowbogen und weitere, der betroffenen ansässigen Firmen sowie der Nutzer des Parks am Gleisdreieck wird gefordert, die Planungen für die „Urbane Mitte“ an die tatsächlichen und an die neuen (künftigen) Gegebenheiten und Erfordernisse anzupassen. Weiterlesen

Forderung nach einer Einstellung des Bebauungsplans VI-140 cab

Offener Brief einer Anwohnerin zum Bebauungsplan Urbane Mitte

An

Frau Senatorin Regine Günter, B´90/Die Grünen
Herrn Senator Sebastian Scheel, Die Linke
Frau Prof. Dr. Monika Grütters, CDU MdB/CDU Landesvorstand Berlin
Herrn BStr Falko Liecke, CDU Landesvorstand Berlin
Landesvorstand der SPD Berlin
Frau BzBm Monika Herrmann, B´90/Die Grünen
Frau BStr Clara Herrmann, B´90
Herrn BStr Knut Mildner-Spindler, Die Linke
Herrn BStr Florian Schmidt, B´90/Die Grünen

parallel an

Tagesspiegel, Morgenpost, taz, Berliner Zeitung

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Viele Vögel sind schon weg

Erst Roden und Abräumen, dann die Gutachter kommen lassen

Das Titelbild der Artenschutzrechtliche Untersuchung des B-Plangebietes VI 140ca „Urbane Mitte“ in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg aus dem Jahr 2017 zeigt eine leere, planierte Fläche. Vergleicht man dies mit Bildern von 2014, wird klar, warum die Untersuchung „keine erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensraumfunktion von Tieren und Pflanzen“ finden konnte. Weiterlesen

 

Argumente

Stellungnahme einer Anwohnerin aus der Wartenburgstraße zum Bebauungsplan „Urbane Mitte Süd“

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Entscheidungsträger:innen,
sehr geehrte Mitarbeiter:innen,
wie so viele andere Bürger bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Realisierung des Bauprojekts mit dem doppelt wohlklingenden Namen ungezählten Kreuzberger:innen, Berliner:innen, Besucher:innen auf Jahrzehnte schwere Nachteile bringen würde.

Die großräumige weitere Umgebung, aber insbesondere der Park am Gleisdreieck mit seinen Nutzer:innen wäre massiv von einer ästhetisch deplatzierten Architektur beeinträchtigt und von ökologischen Schäden bis hin zu einem schlechteren Stadtklima bedroht. Einzelne ‘pro – forma’ Nachbesserungen könnten die Schäden nicht abwenden.

Bitte treten Sie nicht langjähriges bürgerschaftliches Engagement mit Füßen, dem der Gleisdreieckspark zu großen Teilen seine Existenz verdankt!
Auch für die Gegenwart ist die maßgebliche Partizipation von Bürgern im Vorfeld von für sie wesentlichen Entscheidungen extrem wichtig für ein lebendiges Kreuzberg und eine lebendige Stadt.

Als engagierte Anwohnerin bitte ich Sie daher inständig, sich gegen das zu Recht oft als “brutal” charakterisierte Bauvorhaben zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

. . .

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Argumente

Einspruch der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck gegen den B-Plan-Entwurf VI-140cab “Urbane Mitte Süd”

Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck lehnt den Entwurf des B-Plan-Entwurf VI-140 cab in Gänze ab. Er entwertet den von der Bürgerinitiative Westtangente (einem wesentlichen Mitglied der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck) initiierten Park am Gleisdreieck, weil die vorgeschlagene Bebauung die Konzeption des Parks stark einengt und optisch zum dekorativen grünen „Bettvorleger“ der angrenzenden Hochhausbebauung degradiert und somit den Erholungswert der öffentlichen Grünanlage gravierend entwertet. Der Park am Gleisdreieck verliert durch die beabsichtigte Bebauung deutlich seinen Eigenwert und dient den umliegenden Grundstückseigentümern als Nachweis der Begrünungsverpflichtung ohne auf dem eigenen Grundstück einen eigenen Beitrag zu leisten . . .

Die vollständige Stellungnahme steht als PDF-Dokument zur Verfügung.

Formale Gründe

Der Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ wird erneut ausgelegt

Das Jahr am Gleisdreieck beginnt so wie es endete – mit der Auslegung der Bebauungsplanunterlagen für die umstrittenen Hochhäuser am Gleisdreieck. Im vergangenen Jahr waren die Unterlagen vom 16.11. bis 16.12.20 ausgelegt. Wer damals die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme verpasst hat, kann dies nun Nachholen vom 18. Januar bis 18. Februar 2021. Weiterlesen

 

Unabhängige Gutachten?

Denkmalschutz im Bebauungsplan Urbane Mitte

Bei der ersten Auslegung des Bebauungsplans Urbane Mitte Gleisdreieck gab es viele Stellungnahmen, die sich mit dem Denkmalschutz befassten. Die meisten wendeten sich dagegen, dass die Hochhauskulisse die historischen Bauten verstecken und in die zweite Reihe stellen würde. Weiterlesen

 

Mehr Hitze, mehr Wind

Die ökologischen Folgen der Hochhäuser am Gleisdreieck

Die negativen ökologischen Folgen der geplanten Bauten in der Urbanen Mitte werden gravierend sein – wenn sie so wie geplant gebaut werden. Dabei spielen zwei Faktoren eine besondere Rolle: die fast 100% Versiegelung des Bodens sowie die Geometrie der Gebäude. Beides zusammen sorgt für die Erwärmung der Luftemperaturen um 2-3 Grad im Umfeld der Gebäude bei gleichzeitiger Erhöhung der Windgeschwindigkeiten und gleichzeitiger Reduzierung des Kaltluftvolumenstroms. Weiterlesen