Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum?

Von Berlin nach Luxemburg über den Tauentzien – wie das Gleisdreieck zum Spekulationsobjekt wurde

Von Matthias Bauer

Am 20. September findet im B-Part am Gleisdreieck auf dem Grundstück der “Urbanen Mitte“ eine Veranstaltung statt mit dem Titel “Quartier der Zukunft – Anforderungen an Immobilienwirtschaft, Stadtplanung und Politik”. Namhafte Referenten sind angesagt, u. a. Senatsbaudirektorin Prof. Kahlfeldt und Dr. Hellriegel, der das Vorhaben der Urbanen Mitte über mehre Jahre als Rechtsanwalt begleitet hat. Gesponsert wird die Veranstaltung von der DLE (DLE Group AG), die über ihre Fondsgesellschaften in Luxemburg zu 89% Eigentümer des Grundstücks ist, auf dem die sieben Hochhäuser der Urbanen Mitte entstehen sollen. [ Das Programm kann auf der folgenden Seite abgerufen werden: https://gif-ev.com/event/quartier-der-zukunft-anforderungen-an-immobilienwirtschaft-stadtplanung-und-politik/ ]

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Vor 9 Jahren

Wie die Werkstätten der BVG am Gleisdreieck weggentrifiziert wurden

von Matthias Bauer

Manchmal werden Weichen gestellt und erst Jahre später erfährt die Öffentlichkeit, dass die Entwicklung auch in eine andere Richtung hätte gehen können. Eine solche Erkenntnis bringen nun zwei Anfragen zur BVG am Gleisdreieck von Niklas Schenker im Abgeordnetenhaus.
Die Antworten auf die Anfragen bestätigen, was in den letzten Monaten schon als Gerücht zu hören war. Vor dem Verkauf des Grundstücks der „Urbanen Mitte“, das den U-Bhf. Gleisdreieck mit beinhaltet, für knapp 7,8 Mio. € an eine zur COPRO-Gruppe gehörende GmbH im Januar 2014 gab es Verhandlungen zwischen der BVG und der Ca Immo/Vivico um den Erwerb der Fläche. Wörtlich heißt es in der Antwort der Senatskanzlei auf die Anfrage vom Mai diesen Jahres: Weiterlesen

 

Zweites Gespräch am Bauzaun

„Wem nützt die Urbane Mitte?”

Text: Günter Piening, Fotos: Uli Klose

“Hochhäuser im Gleisdreieck – Wer will denn sowas?” fragt die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck in den “Gesprächen am Bauzaun” die stadtpolitischen Sprecher:innen der Grünen, Linken und der SPD. Am 11.9. stellten sich die Linken den Fragen von rund 40 Bürger:innen, die auf den Platz an der Skaterbahn gekommen waren. Weiterlesen