Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Entscheidungsträger:innen,
sehr geehrte Mitarbeiter:innen,
wie so viele andere Bürger bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Realisierung des Bauprojekts mit dem doppelt wohlklingenden Namen ungezählten Kreuzberger:innen, Berliner:innen, Besucher:innen auf Jahrzehnte schwere Nachteile bringen würde.Die großräumige weitere Umgebung, aber insbesondere der Park am Gleisdreieck mit seinen Nutzer:innen wäre massiv von einer ästhetisch deplatzierten Architektur beeinträchtigt und von ökologischen Schäden bis hin zu einem schlechteren Stadtklima bedroht. Einzelne ‘pro – forma’ Nachbesserungen könnten die Schäden nicht abwenden.
Bitte treten Sie nicht langjähriges bürgerschaftliches Engagement mit Füßen, dem der Gleisdreieckspark zu großen Teilen seine Existenz verdankt!
Auch für die Gegenwart ist die maßgebliche Partizipation von Bürgern im Vorfeld von für sie wesentlichen Entscheidungen extrem wichtig für ein lebendiges Kreuzberg und eine lebendige Stadt.Als engagierte Anwohnerin bitte ich Sie daher inständig, sich gegen das zu Recht oft als “brutal” charakterisierte Bauvorhaben zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
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Kategorie: Urbane Mitte Gleisdreieck
Argumente
Einspruch der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck gegen den B-Plan-Entwurf VI-140cab “Urbane Mitte Süd”
Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck lehnt den Entwurf des B-Plan-Entwurf VI-140 cab in Gänze ab. Er entwertet den von der Bürgerinitiative Westtangente (einem wesentlichen Mitglied der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck) initiierten Park am Gleisdreieck, weil die vorgeschlagene Bebauung die Konzeption des Parks stark einengt und optisch zum dekorativen grünen „Bettvorleger“ der angrenzenden Hochhausbebauung degradiert und somit den Erholungswert der öffentlichen Grünanlage gravierend entwertet. Der Park am Gleisdreieck verliert durch die beabsichtigte Bebauung deutlich seinen Eigenwert und dient den umliegenden Grundstückseigentümern als Nachweis der Begrünungsverpflichtung ohne auf dem eigenen Grundstück einen eigenen Beitrag zu leisten . . .
Die vollständige Stellungnahme steht als PDF-Dokument zur Verfügung.
Bürgerbeteiligung
Stellung nehmen gegen die Hochhäuser mitten im Gleisdreieck
Formale Gründe
Der Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ wird erneut ausgelegt
Das Jahr am Gleisdreieck beginnt so wie es endete – mit der Auslegung der Bebauungsplanunterlagen für die umstrittenen Hochhäuser am Gleisdreieck. Im vergangenen Jahr waren die Unterlagen vom 16.11. bis 16.12.20 ausgelegt. Wer damals die Frist zur Abgabe einer Stellungnahme verpasst hat, kann dies nun Nachholen vom 18. Januar bis 18. Februar 2021. Weiterlesen
Unabhängige Gutachten?
Denkmalschutz im Bebauungsplan Urbane Mitte
Bei der ersten Auslegung des Bebauungsplans Urbane Mitte Gleisdreieck gab es viele Stellungnahmen, die sich mit dem Denkmalschutz befassten. Die meisten wendeten sich dagegen, dass die Hochhauskulisse die historischen Bauten verstecken und in die zweite Reihe stellen würde. Weiterlesen
Mehr Hitze, mehr Wind
Die ökologischen Folgen der Hochhäuser am Gleisdreieck
Die negativen ökologischen Folgen der geplanten Bauten in der Urbanen Mitte werden gravierend sein – wenn sie so wie geplant gebaut werden. Dabei spielen zwei Faktoren eine besondere Rolle: die fast 100% Versiegelung des Bodens sowie die Geometrie der Gebäude. Beides zusammen sorgt für die Erwärmung der Luftemperaturen um 2-3 Grad im Umfeld der Gebäude bei gleichzeitiger Erhöhung der Windgeschwindigkeiten und gleichzeitiger Reduzierung des Kaltluftvolumenstroms. Weiterlesen
Terminangelegenheit: Stellungnahme zum Bebauungsplan Urbane Mitte Süd bis 16.12. abgeben
AG Bauen und Wohnen des Stadteilforums Tiergarten Süd: Weniger Büros, dafür Wohnungen!
Terminangelegenheit: bis zum 16. Dezember erledigen! schreibt die AG Bauen und Wohnen des Stadtteil-Forums Tiergarten Süd und ruft alle Interessierten auf, bis einschließlich Mittwoch, 16. Dezember eine Stellungnahme beim Stadtplanungsamt Friedrichshain-Kreuzberg abzugeben. Dies kann unter Verwendung des nachfolgenden Links erfolgen. Dazu müssen die persönlichen Daten eingegeben und eine entsprechende Stellungnahme in das dafür vorgesehene Feld kopiert werden. Weiterlesen
Auslegung Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ noch bis 16.12.2020
Urbane Mitte: fast ein Drittel mehr Baumasse als im städtebaulichen Vertrag vorgesehen
Während bei den Baufeldern Flottwellpromenade, Möckernkiez und Yorckdreieck, die Baudamen und -herren freiwillig unter den im Vertrag übertrieben hoch festgelegten Möglichkeiten blieben, versuchen die Investoren der Urbanen Mitte, ein Maximum an Geschossfläche herauszuholen, auch über das im städtebaulichen Vertrag vorgesehene Maß. Im Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ sollen nun 23.750 m² Bruttogeschossfläche realisiert werden. Je nach Berechnungsmethode entspricht dies einer GFZ von 4,1 beziehungsweise 5,1 – obwohl der städtebauliche Vertrag eigentlich nur eine GFZ 3,5 (Geschossflächenzahl = Maß für die bauliche Dichte) vorsieht. Die nun geplanten 23.750 m² Bruttogeschossfläche übertreffen das vertraglich festgesetzte Maß der Bebauung um fast ein Drittel. Wie kommt es dazu? Weiterlesen
Die Vorboten der Hochhäuser
Bebauungsplan für den südlichen Teil der „Urbanen Mitte“ ausgelegt
Nach bis 16.12.2020 liegen die Unterlagen zum Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“ im Stadtentwicklungsamt im Rathaus Kreuzberg aus. Die Unterlagen bestehen aus 24 Gutachten, 18 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange, der sogenannten Begründung zum Bebauungsplan mit 327 Seiten und Planzeichnungen. Alles kann online heruntergeladen werden auf der Seite des Bezirksamtes.
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Partys im Park
Die Anwohner und den Park schützen und trotzdem Feiern – geht das?
Abend für Abend versammeln sich junge Leute im Park. In Gruppen von 20, 30 und manchmal noch mehr. Wer sie auf den Wiesen sitzen sieht, wird wohl etwas neidisch sein, nicht mehr dieser Generation anzugehören. Sich treffen unter freiem Himmel, quatschen, hören Musik, tanzen. Eine neue und wunderbare Art den Park zu nutzen, die in meiner Jugend so nicht üblich war. Da wurde eher in Räumen gefeiert. Es gab Open-Air-Festivals, (nicht immer) umsonst aber draußen, aber eben auch nicht in der Stadt. Der Besuch war mit einer mehr oder weniger großen Reise verbunden. Weiterlesen
