Baumarkt Hellweg eröffnet

Ordentliches Chaos auf der Yorckstraße

Seit Freitag ist der Baumarkt Hellweg in der Yorckstraße eröffnet. Verlief der Besuch anfangs noch etwas schleppend, waren am Samstag und Sonntag  der Parkplatz und der Laden dann richtig voll. Der Umsatz hat sicher gestimmt. Erstaunlich – aber das lag nicht allein an Hellweg – , dass ausgerechnet ein Wahlsonntag als verkaufsoffener Sonntag genutzt wurde. Weiterlesen

Ideen muss man haben

Erste Freiluftveranstaltung im Umsteiger

[Das Video ist leider nicht mehr verfügbar, da der Autor seinen Account bei Youtube gelöscht hat.]

Mit Witz und Charme wehrt sich der Umsteiger gegen den Abriss für das Hellweg-Projekt auf der Bautzener Brache, mehr über den Umsteiger hier: http://www.umsteiger.eu/

[Die Seite existiert nicht mehr.]

Update 02.04.2020 Sieht so aus, als wolle jemand seine Vergangenheit nicht wahrhaben und alle Spuren im Netz tilgen.

 

RBB Klartext über die Dr. Schröder GmbH

Wem gehört die Stadt?

Morgen wird der Baumarkt von Hellweg an der Yorckstraße eröffnet werden. Unter dem Titel „Wem gehört die Stadt“ berichtete gestern die Sendung Klartext vom RBB über die Dr. Schröder GmbH, die gegenüber die Bautzener Brache bebauen und dafür die Gebäude des „Umsteigers“, des Spätkaufs „Yorck-Grill“ und der Familie Mühlenhaupt abreißen lassen möchte. Der Zusammenhang zwischen der Dr. Schröder GmbH und dem Hellweg-Baumarkt: Herr Semer, der Eigentümer der Hellweg-Baumarktkette ist gleichzeitig Mehrheitsgesellschafter der Dr. Schröder GmbH. Weiterlesen

 

Verdächtige Gebiete in Schöneberg

Erhaltungssatzungen für Schöneberger Quartiere auf den Weg gebracht

Vor einem Jahr beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg zu prüfen, für welche Quartiere im Bezirk der Erlass einer Erhaltungssatzung geboten sein könnte. Mit Erhaltungssatzungen nach §172 Baugesetzbuch (auch Milieuschutz genannt) soll versucht werden, der Gentrifizierung wenigstens in räumlichen Teilbereichen gegen zusteuern. Weiterlesen

 

Die Kiezwoche des Kreuzberger Horn

Es ist ein unglaubliches Programm, das die Aktiven vom Kreuzberger Horn Jahr für Jahr auf die Beine stellen – ehrenamtlich, ohne jede Förderung. Es beginnt mit der Eröffnung der historischen Ausstellung “So entstand unser Kiez“ durch die neue Bürgermeisterin Monika Herrmann am Freitag Abend 20 Uhr im Rathaus Kreuzberg. Es folgen Kiezspaziergänge, Lesungen , Museumsbesuche, öffentliche Debatten, ein Picknick und und und schließlich zum Abschluss am 7. September das traditionelle Hornstraßenfest mit Super-Musik. Hier das gesamte Programm im einzelnen: Weiterlesen

Nachdruck aus dem Kreuzberger Horn

Milieuschutz = Schutz vor Verdrängung aus dem Kiez?

Die Möglichkeiten des Milieuschutzes nach § 172 Baugesetzbuch werden zur Zeit viel diskutiert – nicht nur in den an den Gleisdreieckpark angrenzenden Stadtteilen. Für den östlich des Gleisdreieckparks liegenden Kiez an der Hornstraße wurde schon 1999 ein Milieuschutzgebiet beschlossen. Christian Schmidt-Hermsdorf beschreibt in der Frühjahrsausgabe des  Kreuzberger Horn ausführlich  die Erfahrungen mit diesem Instrument. Hier sein Beitrag aus der Nummer 19 des Kreuzberger Horn: Weiterlesen

Abrissarbeiten an der Flottwellstraße

Bitteres Ende für 170 Jahre Eisenbahngeschichte

In diesen Tagen wird die Stützmauer des ehemaligen Potsdamer Güterbahnhofs zur Flottwellstraße abgerissen. Der Abriss markiert das Ende einer Geschichte, die 1837 begann mit der ersten Eisenbahn in Preußen, die Berlin mit Potsdam verband. Anfangs fuhr die Bahn hier durch Wiesen vor den Toren der Stadt. Der Übergang über den Landwehrgraben wurde mit Drehbrücken bewerkstelligt zum nördlich des Grabens am Potsdamer Platz liegenden Personenbahnhof. Nach dem Ausbau des Landwehrgrabens zum Landwehrkanal wurden diese ersetzt durch größere Drehbrücken. Die Konflikte mit dem zunehmenden Schiffsverkehr führten nach 1871 dazu, dass das gesamte Gelände um ein Stufe höher gelegt und die Drehbrücken durch feste Brücken ersetzt wurden.

Weiterlesen

Bauvorhaben entlang der Grüntangente

Fällung von drei alten Linden in der Crellestraße angekündigt

Nicht nur an der Bautzener Brache und an der Flottwellstraße, an vielen Stellen entlang des Bahngeländes zwischen Potsdamer Platz und Gasometer sind Bauvorhaben geplant, die einerseits von der Vision Grüntangente profitieren, sie aber gleichzeitig massiv beschädigen, z. B. an der Eylauer Straße und jetzt auch an der Crellestraße. Dort sollen am Mittwoch, den 12. 06. 13 drei alten Linden gefällt werden, weil ihre Kronen etwas über die Grundstücksgrenze ragen. Die Kritik der Anwohner und Naturschutzverbände scheint machtlos zu sein, ebenso die Politik. In einem klugen Artikel unter der Überschrift „Die Kapitulation des Bezirks“ beschreibt der Rote-Insel-Blog die Situation: Weiterlesen

 

Lob im Schatten

Bäume gerettet – dank Bürger_innen-Engagement

An rund 50 Bäumen hingen anlässlich der Eröffnung des Westparks kleine Schilder mit der Aufschrift „Baum gerettet – Dank Bürger-Engagement“. Es hätten noch mehr dieser Schilder sein können. Denn nach der ursprünglichen Planung von Atelier Loidl und Grün Berlin wäre viel mehr plattgemacht worden, z. B. die Baumreihe zwischen Kleingartenlage und Asphaltweg, große Teil der Kleingärten selbst, die beiden Wäldchen links und rechts des Marktplatzes. Weiterlesen