Die KandidatInnen für die Wahlen zur Anwohnervertretung Gleisdreieck

Auf der Sitzung der Initiativenplattform Gleisdreieck am Mittwoch, den 18. 05. 2011 haben neun Personen sich bereit erklärt, bei den Neuwahlen zur Anwohnervertretung Gleisdreieck am 25. 05. 11 zu kandidieren. Zwei Kandidaten haben ihre Kandidatur per Email an die Wahlkommission erklärt. Hier die elf KandidatInnen in alphabetischer Reihenfolge: Weiterlesen

Erkenntnisse im Sandsturm

Plädoyer für einen autofreien Gleisdreieck-Park

Wer in den letzten Tage auf der Baustelle über den Potsdamer Güterbahnhof (auch Westpark genannt) spazieren gegangen ist , dem ist vielleicht auch soviel Sand um die Ohren geflogen, wie dem Autor dieser Zeilen. Zwischen U-Bahnhof Gleisdreieck und Beachvolleyball ist eine Sandpiste eingerichtet. Während die Smarts und BMWs an mir vorbeiziehen, denke ich kurz an die Rallye Paris-Dakar. Anschließend reibe ich mir den Sand aus den Augen und frage mich, wie konnte die Grün Berlin GmbH es zulassen, die eigene Baufreiheit so einzuschränken? Ist das die Ursache dafür, dass der Westpark erst 2014 und nicht 21013, wie ursprünglich geplant, eröffnet werden soll? Weiterlesen

Grünes Tor in der Katzlerstraße

“Liebe Freunde, Bewohner des Kulmer Kiezes und Paten des
“Grüne Toren” Projektes,
am Sa., den 14. Mai bauen wir das erste grüne Tor auf.
Der Standort ist Katzlerstraße, am Eingang des Spielplatzes, ab 14 Uhr.
Ihr seid alle herzlich eingeladen!!
Den Mi. davor, den 11. Mai, treffen wir uns im Ateliêr, in der Katzlerstr. 15, ab 19 Uhr  um Ideen + Tipps zu sammeln.
Wir freuen uns wenn Ihr beim Mitgestalten helfen möchtet :o)
Frühlngsgrüße!
Sofia Camargo & Thomas E.J. Klasen”

Baumarkt im Yorckdreieck

Infoveranstaltung abgesagt, was nun?

Die für den 17. Mai geplante Infoveranstaltung im Rathaus Kreuzberg zum Bau des Hellweg-Baumarktes im Yorckdreieck ist abgesagt worden. Dies ist schade, denn die Veranstaltung hätte etwas Licht ins Dunkel um die Auseinandersetzung um den Baumarkt bringen können. So bleibt die Kontroverse zwischen den beiden beteiligten Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg unaufgeklärt. Ist es tatsächlich so, dass „ . . . alle bisherigen Einwendungen aus unserem Bezirk wurden bis jetzt jedoch ignoriert“ wie Baustadtrat Krömer es im Rathaus Schöneberg formulierte? Weiterlesen

Baukollegium zur Riegelbebauung an der Eylauer Straße

Wenn Experten daneben liegen . . .

Architekten/innen und Architekturprofessor/innen aus Berlin, Leipzig, Zürich und Wien wurden von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher in das sogenannte Baukollegium berufen. Nach dem Vorbild der Stadt Zürich soll dieses Gremium die Gemeinde in schwierigen Fragen von Architektur und Stadtplanung beraten und sozusagen objektive Grundlagen für politische Entscheidungen liefern. Nur, Architektur und Stadtplanung sind ein komplexes Feld, in dem meist verschiedene Lösungen möglich sind. Nun hat sich das Baukollegium zum umstrittenen Riegel an der Eylauer Straße geäußert und spricht sich für das Zubauen des zum Bahngelände offenen Blockes aus. Natürlich wären hier auch Lösungen mit weniger hoher Dichte und mit mehr Rücksicht auf den Bestand und auf die Interessen der heutigen Bewohner möglich. Doch genau dies wollen die Experten aus dem Baukollegium nicht. Ihr Hauptargument: „Bedarf junger Familien nach bezahlbarem Wohnraum“.  Mit diesem Argument begeben sich die Experten jedoch auf ein Gebiet, für das sie offensichtlich keine Experten sind. Denn jeder, der die Entwicklung der Berliner Baugruppen beobachtet, weiß, dass diese Projekte vorwiegend in der Liga Ü50 spielen. Für junge Familien sind sie in der Regel viel zu teuer.  Weiterlesen