In der Nähe des Aufgangs von der Wartenburgstraße im Ostpark wird vom 25. 08. bis 4. 09. der „kleinen Rosengarten“ stattfinden. An elf Tagen können Kinder von 3 bis 13, unterstützt von Künstlern, in verschiedenen Aktionsgruppen Kunstobjekte / Blumen gestalten. Angeboten werden unterschiedliche Techniken „Kleben, Biegen, Schmieden, Löten, Knüpfen, Weben, Verschmelzen, Bohren, Flechten, Auffädeln . . . “ Weiterlesen
Autor: Matthias Bauer
Betonlaster stauten sich in der Schöneberger Straße
Chaotischer Probelauf für den Bau der “Urbanen Mitte” am Gleisdreieck
Vor ein paar Tagen – am 5. August – wurden am Gleisdreieck Fundamente gegossen für die Container der Brauerei BRLO, die als Zwischennutzer auf dem Grundstück der „Urbanen Mitte“ am U-Bahnhof Gleisdreieck residiert. Es wurde nur eine kleine Fläche von ca. 250 m² betoniert. Aber welch krasses Verkehrschaos! Der 10-minütige Film eines Anwohners zeigt, was den Tag über so passierte. Weiterlesen
Kein erfolgsversprechender Lösungsansatz
Die Sanierung der Yorckbrücken in Frage gestellt
Unter der Überschrift “Lücke im Grünzug” berichtet der Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe, dass sich die Sanierung der ausgebauten Yorckbrücken verzögert. Ursprünglich sollten die Brücken bis September 2016 fertig saniert werden und dann als zusätzliche Verbindungen zwischen Ostpark und Flaschenhals dienen. Die Gründe für die Verzögerung seien „sanierungstechnische Probleme“, so zitiert der Tagesspiegel die Grün Berlin GmbH. Wer es genauer wissen will, wird hier fündig: Weiterlesen
Nichts Richtiges im Falschen
Twittersturm auf der Monumentenbrücke
Unglaublich, wie die nach dem Umbau wieder eröffnete Monumentenbrücke auf Twitter kommentiert wird: Weiterlesen
Wahlkampf?
„Wie Venedig ohne Wasser . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ und „die größten Verlierer am Mietmarkt“
Zwei aktuelle Zitate, die zeigen, wie unterschiedlich die Aktualität der Stadt gesehen werden kann. Auf der eine Seite der BUND, der unter der Überschrift „Wie Venedig ohne Wasser“ . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ die neue Bebauung der Bautzener Brache kritisiert. Das andere Zitat “die größten Verlierer am Mietmarkt” stammt aus dem Berlinteil der TAZ vom 3. August. Hier wird beschrieben, wie die Angebotsmieten seit 2008 um 60% gestiegen sind, welche dramatischen Folgen das für die Betroffenen hat und wie hilflos die Politik damit umgeht. Weiterlesen
Pressemitteilung des BBU zur Bautzener Brache
„ Die Bautzener Brache ist das unsinnigste Wohnbauprojekt Berlins“
Mit deutlichen Worten hat sich heute der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz zum Bauprojekt Bautzener Brache geäußert:
. . . Der BBU fordert die Politik auf, die Planung für die Bebauung der Bautzener Brache als bundesweites Negativbeispiel für den spekulativen Wohnungsbau sofort zu stoppen und kein Baurecht zu gewähren . . .“
Im öffentlichem Interesse
Offener Brief zur Entscheidung über den B-Plan 7-66VE Bautzener Brache
Berlin, 08. 06. 2016
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie ansprechen als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, als Eigentümer, als Planer in der Verwaltung, als Anwohner und als Interessierte, sowie als Bezirksverordnete, die letztendlich über den Bebauungsplan Bautzener Brache zu entscheiden haben. Weiterlesen
Kann denn Bauen Sünde sein?
Erkenntnisse aus der Akteneinsicht zur Abbruchgenehmigung für die Stützmauer auf der Bautzener Brache
Vom 11. April 2016 bis 11. Mai 2016 lagen die Bebauungsplanunterlagen für die Bautzener Brache (7-66VE) öffentlich aus. In dieser Zeit konnten Bürger Stellungnahmen zum Bebauungsplan an das Stadtentwicklungsamt senden. Doch schon in den Wochen zuvor wurden durch den Grundstückseigentümer vor Ort Fakten geschaffen durch Baumfällungen und durch Abrissarbeiten, ganz so als sei die durch das Baugesetzbuch vorgesehene Bürgerbeteiligung nur eine Formalie, durch die nichts an der vorgesehenen Planung verändern werden könne.
Nach dem Abriss der Schuppen und kleinen Gebäude im Laufe des März machten sich Anfang April die Bagger an die historische Stützmauer des Bahngeländes. Jeden Tag rückten sie der denkmalgeschützten Yorckbrücke Nr. 5 ein paar Meter näher. Am 13. April 2016 schrieb ich an den Grundstückseigentümer der Bautzener Brache und an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit der Bitte, den Abriss der Stützmauer zu stoppen, damit die Denkmalschützer die aus meiner Sicht denkmalwerte Mauer begutachten können. Gleichzeitig bat ich darum, die laufende Bürgerbeteiligung nicht durch gleichzeitiges Faktenschaffen wie Baumfällungen und Abrissarbeiten weiter zu beschädigen.
Am 25. April, drei Tage vor der Einwohnerversammlung zur Bautzener Brache – von der Mauer war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein kleiner Teil vorhanden – bekam ich eine Antwort von Herrn X., dem Leiter des Stadtentwicklungsamtes, der mir erklärte, dass die Mauer nicht unter den Denkmalschutz falle und dass der Abriss der Mauer am 30. 03. 2016 von der Untereren Denkmalbehörde genehmigt worden sei. Eigenartig, dachte ich – warum genehmigt die Denkmalbehörde den Abriss eines Bauwerks, das nicht unter Denkmalschutz steht? Weiterlesen
Von der Zwischennutzung zur Anschlussnutzung
Herzlich willkommen BRLO am Gleisdreieck
Zwischennutzung
Containerdorf für Brauerei am U-Bahnhof Gleisdreieck
Wo bis Ende des Jahre 2014 noch die gemauerten Viadukte der Ringbahn standen, wird zur Zeit ein Containerdorf aufgebaut – nicht für Flüchtlinge, sondern für die kleine Brauerei BRLO. Bis zum Beginn der Fußball-EM soll alles stehen, Public Viewing + Biergarten sollen die Leere hinter dem Bauzaun füllen. Weiterlesen
