Schon wieder ein Brand im Gleisdreieck

Schon wieder hat es im Gleisdreieck gebrannt, am Sonntag Nachmittag in der Kleingartenlage POG. Gemeinsam löschten Gärtner und Feuerwehr das Feuer. So konnte Schlimmeres verhindert werden. Als Ursache wird Brandstiftung vermutet. Auch wenn es in letzten Tagen etwas geregnet hat, es ist einfach zu trocken. Und solange es trocken bleibt, bleibt die Vegetation leicht entzündlich. Die Brandgefahr wird uns die nächsten Monate begleiten. Weiterlesen

 

Klimaschutz am Gleisdreieck?

Sind die Planungen für die sieben Hochhäuser am Gleisdreieck noch zu stoppen?

Unter der Überschrift „Urbane Mitte – mit sieben Türmen: Koalition in Berlin uneins bei Hochhausplänen am Gleisdreieckpark“ berichtet der Tagesspiegel am 1. April über den Planungsstand für die Hochhäuser am Gleisdreieck. Leider hinter einer Bezahlschranke. Deswegen hier kurz zusammengefasst die wichtigsten Inhalte. Weiterlesen

 

Volle geistige Freiheit

Flaschenhalspark in Dora-Duncker-Park umbenannt

Am vergangenen Sonntag fand eine kleine Veranstaltung zur Umbenennung des Flaschenhalsparks in Dora-Duncker-Park statt. An der Kreuzung zweier Parkwege, etwas westlich des Lidl-Parkplatzes in der Kreuzbergstraße, von dem aus ursprünglich ein Zugang zum Park geplant war, der aber bis heute fehlt, trafen sich Akteure aus Bezirkspolitik und Kultur, um die von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossene Umbenennung in die Öffentlichkeit zu bringen. Dora Duncker wäre am 28. März 167 Jahre alt geworden. Der Pandemie ist geschuldet, dass die Veranstaltung nicht schon vor zwei Jahren stattfinden konnte. Weiterlesen

 

"Grüne Gentrifizierung"

Endstation des Radschnellwegs 6 Teltowkanalroute an der Bautzener Straße

„Fahrradfahren erlaubt, Fußgänger haben Vorrang“, so steht es auf Schildern an den Eingängen zum Gleisdreieck-Park. In den frühen Morgenstunden sind die vielen Radler kein Problem – falls die Scherben der vorangegangenen Nacht schon zusammengekehrt wurden. An schönen Tagen ist es jedoch so voll, dass es besser ist, das Fahrrad zu schieben, was leider nicht immer von allen Radlern eingesehen wird. Nichtsdestotrotz ist ein Fahrradschnellweg in Planung, der sogenannte RSV 6 Teltowkanalroute (RSV = Radschnellweg), der nördlich bis an die Bautzener Straße reichen soll und so noch mehr Fahrradverkehr in den Flaschenhals und ins Gleisdreieck bringen könnte. Weiterlesen

 

Kein Bebauungsplan, keine Baugenehmigung

Bauvorbereitende Maßnahmen für die sieben Hochhäuser ?

Auf dem Gelände der sogenannten Urbanen Mitte sind in den letzten Tagen LKWs angekommen, beladen mit großen Bohrmaschinen, Stahlröhren und Zementsäcken. Die Trebbiner Straße, an der Haupteingang zum Technikmuseum liegt, war bisher eine Sackgasse. Nun gibt es vom Ende der Sackgasse eine Baustellenzufahrt auf die Fläche zwischen STATION und Poststellwerk. Es sieht nach Baubeginn aus –  für die sieben Hochhäuser.

Update, 17.11.2021: Sorry.
Meine Einschätzung, es könne sich “Bauvorbereitende Maßnahmen“ war voreilig. Ich bitte um Entschuldigung. In einer Email aus dem Büro von Dr. Vogel heißt es nun:

Die Bohrungen sind zwei verschiedenen Vorhaben zuzuordnen, im Einzelnen:

1) Bohrungen für den Ersatzneubau der Brücke der U1/ U3 über den Park

Die Brücke (Baujahr 1913, Inbetriebnahme 1926) soll erneuert werden, da die Standzeit abgelaufen ist und sehr viele Schäden aufweist. Dazu führt die BVG Kernbohrungen am Pfeiler der U1/ U3 zwischen B-Part und BRLO durch.

2) Bohrungen für die S21 im Auftrag der DB

Es finden Erkundungsbohrungen und Drucksondierungen für den Bau der S21 statt

Diese erstrecken sich über das gesamte Grundstück der UMB Nord

Die Arbeiten sind noch geplant bis voraussichtlich Januar 2022

Im südlichen Baufeld der UMB (südlich der Station) werden nur Materialien / Geräte zwischengelagert und geparkt. In diesem Bereich wird nicht gebohrt.

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Schmerzgrenze überschritten

Widerspruch gegen die Erlaubnis zur Verlärmung des Parks

Die Verlärmung des Parks am Gleisdreieck ist in den letzten Jahren zu einem ständigen Ärgernis in den Abendstunden geworden. Waren es bisher eher  informelle Gruppen, die mit Ghettobblastern oder auch größeren Lautsprecherboxen anrückten, passiert das gleiche nun in kommerziell-organisierter Form mit Genehmigung durch das Umweltamt  auf dem Grundstück der Urbanen Mitte. In einer Zeit, in der die Betroffenen verzweifelt nach Lösungen für den Park suchen, werden diese Bemühungen durch das B-Part, bzw. das dort ansässige Café Jules sowie das Umwelt- und Naturschutzamt des Bezirks durchkreuzt. Weiterlesen