Kommentar zum WoHo in der Schöneberger Straße

Sind 100-m-Hochhäuser das richtige Mittel gegen die Wohnungsnot?

Am Rand zum Tiergarten, am Alex, am Tempelhofer Feld, beim RAW – wie Pilze sollen die Hochhäuser aus den Boden schießen, freudig begrüßt auf den Seiten der BZ und der Immobilienportale. Das unter Bausenatorin Lompscher entwickelte Hochhausleitbild wird verwässert mit dem Ziel, weniger Nutzungsmischung, keine öffentlich zugängliche Dachterrasse mehr, weniger Beteiligung. Berlin brauche Hochhäuser, um als Weltstadt zu gelten, meint der Regierende, wenn er sich mehr New York wünscht! Und nebenbei würde ja auch das Wohnungsproblem gelöst, das ginge ja gar nicht anders bei dem knappen Boden. Weiterlesen

 

Auslegung des Bebauungsplans nur noch bis morgen

Vierzehn Argumente der Anwohner gegen das WoHo in der Schöneberger Straße

Mit einer neuen Internetseite haben die Anwohner des WoHo in der Schöneberger Straße auf die Auslegung der Bebauungspläne mitten in den Sommerferien reagiert. Auf der Seite https://www.woho-nein.info/ haben die Kritiker des Vorhabens zahlreiche Argumente zusammengestellt. Nur bis morgen ist es noch möglich, Stellungnahmen zum Bebauungsplanverfahren abzugeben. Weiterlesen

 

„Stadtweites Symbol und Leuchtturmprojekt“

Bebauungsplan für das Wohnhochhaus in der Schöneberger Straße 22 ausgelegt

Seit ein paar Tagen liegen die Unterlagen zum Bebauungsplan aus zum Wohnhochhaus in der Schöneberger Straße 22, auch WoHo oder WoHoNoGo genannt. Eine Abbildung aus den Unterlagen zeigt den Blick von Nord-Osten auf das 100 m hohe WoHo. Im Hintergrund sind fünf der geplanten, jedoch umstrittenen sieben Hochhäuser des Gleisdreieck zu sehen – so als seien diese schon Realität. Die normative Kraft des Fake? Weiterlesen