Kommentar zum WoHo in der Schöneberger Straße

Sind 100-m-Hochhäuser das richtige Mittel gegen die Wohnungsnot?

Am Rand zum Tiergarten, am Alex, am Tempelhofer Feld, beim RAW – wie Pilze sollen die Hochhäuser aus den Boden schießen, freudig begrüßt auf den Seiten der BZ und der Immobilienportale. Das unter Bausenatorin Lompscher entwickelte Hochhausleitbild wird verwässert mit dem Ziel, weniger Nutzungsmischung, keine öffentlich zugängliche Dachterrasse mehr, weniger Beteiligung. Berlin brauche Hochhäuser, um als Weltstadt zu gelten, meint der Regierende, wenn er sich mehr New York wünscht! Und nebenbei würde ja auch das Wohnungsproblem gelöst, das ginge ja gar nicht anders bei dem knappen Boden. Weiterlesen

Wie hängt das zusammen?

Unterlassungsklagen, finanzielle Engpässe und die Abstimmung zur Urbanen Mitte im Abgeordnetenhaus

Am 24.09.25 (verschoben) soll die Unterlassungsklage der Urbane Mitte Besitz S.à.r.l. gegen die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V und am 17.10.25 soll die Klage gegen Matthias Bauer als Herausgeber von Gleisdreieck-blog.de vor dem Landgericht verhandelt werden. Während die beiden Verfahren noch laufen, kam Ende letzter Woche eine erneute Abmahnung per E-Mail. Abgemahnt wurden Aussagen im Beitrag vom 10.08.25 „Gleisdreieck retten: Jetzt bist Du gefragt!“. Vor allem rügt die Urbane Mitte Besitz S.à.r.l. angeblich nicht korrekte Bezeichnungen der Örtlichkeit des Bauvorhabens: Die Baufelder der Urbane Mitten lägen nicht im sondern am Gleisdreieckpark. Geht es um Bebauungspläne „des Gleisdreieckparks“ oder „am Gleisdreieckpark“? „Am“ oder „im“ ? Unser Anwalt nennt das „Beckmesserei“. Weiterlesen