Pressegespräch: AV-Wohnen – veraltet, rechtsunsicher, unangemessen

Einladung zum Pressegespräch:

AV-Wohnen – veraltet, rechtsunsicher, unangemessen

Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales, Stephan von Dassel, lädt ein:

Mittwoch, 7. März 2011 um 12.00 UhrRathaus Wedding, Neubau Raum 115 (Dillenburg-Saal)Müllerstr. 146/147, 13353 BerlinDie AV-Wohnen legt fest, welcher Wohnraum für Transferbezieher/innen angemessen ist. Diese Regelung ist rechtsunsicher, weil sie nur einen Rahmen für die Verwaltung darstellt. DieRechtsprechung orientiert sich seit Langem an eigenen, oft auch nicht einheitlichen Grundsätzen.

Die Richtwerte der AV-Wohnen wurden seit Jahren nicht mehr erhöht. Zumindest in der Innenstadt istes so gut wie ausgeschlossen, Wohnungen mit einer Warmmiete für 378,- oder 444,- Euro (1 bzw. 2-Personenhaushalt) anzumieten. Gleichzeitig verpflichten Senat und Bezirke die Jobcenter, dieUnterkunftskosten der ALG-II-Empfänger/innen auf die inzwischen viel zu niedrigen Obergrenzen zusenken. Der Senat will die AV-Wohnen seit mehreren Jahren durch eine neue Regelung ersetzen.

Passiert ist bisher nichts.•

Wie viele ALG-II- Empfänger/innen bekommen nur noch einen Teil der Miete?• Wie gehen ALG-II-Empfänger/innen damit um, wenn die Jobcenter ihre Mieten festsetzen undnur noch teilweise finanzieren?• Rollt auf das Land Berlin eine neue Mietschuldenwelle zu?• Wie kann eine angemessene und rechtssichere Regelung für die Unterkunftskosten aussehen?• Muss es bis zur überfälligen Neuregelung ein Umzugsmoratorium geben unddie Zielvereinbarungen mit dem Jobcenter ausgesetzt werden?

Zu diesen und anderen Fragen möchten Ihnen Auskunft geben:

  • Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins
  • Frank Steger, Vorstand des Berliner Arbeitslosenzentrums evangelischer Kirchenkreise
  • Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg
  • Bernd Szczepanski, Stadtrat für Soziales in Neukölln
  • Stephan von Dassel, Stadtrat für Soziales und Bürgerdienste in Mitte

Kinderkunstmagistrale in der Potsdamer Straße

In den Winterferien haben sich an 3 Tagen Kinder und Jugendliche aus dem Kiez gemeinsam mit KünstlerInnen kreativ in Workshops ausprobiert und viel Neues gelernt. Das Thema der KinderKunstAktion war ‚Veränderungen‘. Diese mehrtägige Aktion wurde im Rahmen des QF3 Projektes ‚kinderKUNSTmagistrale‘ gefördert.

Im Team mit Trägern der Kinder- und Jugendarbeit arbeiteten 24 Kinder / Jugendliche mit 3 KünstlerInnen in folgenden Workshops:

  • Workshop 1 ‚Comic zeichnen‘ Künstler Till Meinel im Team mit Freizeitbereich der Allegro Grundschule
  • Workshop 2 ‚Collage‘ die Künstlerin Lupe Godoy mit dem Mädchentreff Pohlstraße 11
  • Workshop 3 ‚Maske + Performance‘ Künstlerin Ilona Maennchen im Team mit dem
  • Kinder- und Jugendtreffpunkt Kluckstr. 11

Es hat riesig viel Spaß gemacht! Wir laden alle ein zur Ausstellung der entstandenen Arbeiten. Vielen Dank an die Alexander und Renata Camaro Stiftung, die uns den Showroom im Camaro-Haus für
die Ausstellung zur Verfügung stellt.

Ebenfalls unterstützten uns: REWE Markt, Potsdamer Straße und die Berliner Tafel. Herzlichen Dank!

  • Einladung zur Ausstellung der entstandenen Arbeiten vom Dienstag 6.3.2012 – Donnerstag 8.3.2012
  • Eröffnung + Performance am Dienstag, dem 6.3.2012 um 17.00 Uhr
  • Öffnungszeiten: Mittwoch / Donnerstag: 11.00 – 18.00 Uhr
  • Showroom im Camaro-Haus, Potsdamer Straße 98A, 2. Hinterhof

kinderkunstmagistrale

Infoveranstaltung Baumarkt Hellweg im Yorckdreieck

Zeit: 22. März 2012 um 18.00 Uhr
Ort: BVV-Saal im ehemaligen Rathaus Kreuzberg, Yorckstr. 4-11
Artikel auf gleisdreieck-blog.de zum Thema:
https://gleisdreieck-blog.de/category/yorckdreieck/

Update 9. März 2012

Einladung der Firma Hellweg zur Veranstaltung am 22.03.2012, die am 8. 3. 12 an die Haustüren in der Umgebung geklebt wurde.  Aufs Bild klicken, um eine lesbar Darstellung zu bekommen.
Einladung der Firma Hellweg zur Veranstaltung am 22.03.2012, aufgenommen am 8.3. 12 in der Katzbachstraße. Aufs Bild klicken, um eine größere Darstellung zu bekommen.

Einladung als PDF-Dokument auf der Seite des Bezirksamtes

Berliner Geschichte(n) und Fachleute zum Thema: Potsdamer und Kurfürsten – Immer schon Orte der Prostitution?

Mit dieser Veranstaltung eröffnen wir das Projekt “Nachbarschaft und Prostitution im Quartier 2012”,
das seinen Schwerpunkt in einer Bürgerausstellung haben wird.

Zeit und Ort:
28. Februar 2012 um 19:00 h
HUZUR / Nachbarschaftstreffpunkt Bülowstraße 94 /Ecke Frobenstraße,10783 Berlin-Schöneberg

Auf dem Podium:
Stephanie Klee
Prostituierte & politische Aktivistin

Stefan Wünsch
Historiker und Geschlechterforscher
(Zentrum für Literatur und Kulturforschung Berlin)

Moderation:
Christiane Howe, Soziologin
(Projekt: Nachbarschaft und Prostitution im Quartier 2012)

*Weitergehende Informationen zu dieser Veranstaltung und zur
geplanten Bürgerausstellung finden Sie ab dem 20.2.2012 unter:
http://schoeneberger-norden.de/Buergerausstellung.3012.0.html

Link zur Veranstaltung: Nachbarschaft und Prostitution im Quartier 2011:
http://schoeneberger-norden.de/Prostitution-und-Menschenhandel-Bericht.2926.0.html

Das Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland
und das Land Berlin im Rahmen des Programms Soziale Stadt -Quartiersmanagement Schöneberger Norden-.
siehe: http://schoeneberger-norden.de

Mit freundlichen Grüßen

NETZWERK StadtRaumKultur e.V.

 

Infoveranstaltung Bauvorhaben Eylauer Straße

„Keine Wertigkeit für die lokale Population”

Dieser Satz stand für die Zusammenfassung des faunistischen Gutachtens zur Baufläche an der Eylauer Straße auf der Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg am Dienstag, den 21. 2. 2012. Gemeint waren damit die Kohlmeisen, Gartenbaumläufer, Haussperlinge und Hausrotschwänze, deren Nester der Gutachter auf dem Grundstück gefunden hatte – und die in Zukunft woanders nisten sollen. Der Satz könnte auch stehen für die Behandlung der Anwohner, deren Interessen ähnlich denen der Piepmätze den Planern offensichtlich nicht besonders am Herzen lagen. Weiterlesen

 

Demokratische Planungskultur?

Eylauer Straße: Zauberwald von Kettensäge bedroht

„Bürgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen”. Dieser Satz des neuen Senators für Stadtentwicklung  könnte in den nächsten Wochen an der Eylauerstraße ad absurdum geführt werden. Die Planungen für das Bahngelände im Rücken der Eylauer sind umstritten, das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen. Trotzdem muss nun täglich damit gerechnet werden, dass mit der Kettensäge Fakten geschaffen werden.

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Planungen für den Westpark des Gleisdreiecks

Bebauungsplanentwurf für die Flottwellstraße: Geschichtsfälschung, Verharmlosung, Gefälligkeitsgutachten, Verschweigen

Mehr als 10.000 Menschen haben im vergangenen Herbst an normalen Wochenenden den im September 2011 eröffneten Ostpark des Gleisdreiecks besucht. Kaum jemand hat mit einem solch großen Andrang gerechnet. Der Park wird offensichtlich gebraucht und dass er so angenommen wurde, hat uns alle sehr gefreut und die jahrelange Arbeit der Bürgerinitiativen für den Park bestätigt. Im Herbst diesen Jahres, spätestens aber in 2013 könnte der Westpark des Gleisdreieck eröffnet werden. Wird er auch solch ein Besuchermagnet werden? Weiterlesen