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Unterschriftensammlung für die Zentrale Landesbibliothek am Gleisdreieck

Der Vorschlag, die Zentrale Landesbibliothek auf dem Baufeld „Urbane Mitte“ zu realisieren, ist auf positive Resonanz gestoßen. In der Senatsverwaltung und bei der ZLB wird er ernsthaft geprüft, wie zuletzt in der „Welt“  zu lesen war. Vor Ort im Park haben viele mich angesprochen, den Vorschlag gelobt und gefragt, was können wir dafür tun? Daraus ist die Idee entstanden, Unterschriften zu sammeln für die ZLB am Gleisdreieck.

Mit dem Stift auf Papier oder im Internet unterschreiben?

Beides ist möglich. Offline, also ganz klassisch mit Stift auf Papier geht es beim Café Eule im Westpark. Online geht es hier: https://www.openpetition.de/petition/online/fur-die-zentrale-landesbibliothek-zlb-am-gleisdreieck-in-berlin

Wo liegt das eigentlich genau, das Baufeld „Urbane Mitte“?

Die Flächen liegen westlich des U-Bahnhofs Gleisdreieck und südlich des früheren Postbahnhofs, heute Station genannt.

Das Baufeld „Urbane Mitte“ ist die letzte noch zu bebauende Fläche, die in dem städtebaulichen Vertrag zum Gleisdreieck von 2005 festgelegt wurde. Das Baufeld ist 4,3 ha groß, ca. 2,9 ha (im Luftbild gelb markiert) davon sind bebaubar mit einer GFZ von 3,5, das ergibt bei 2.9 ha ca. 100.000 m² Bruttogeschossfläche. Ein Riesenvolumen. Das Baufeld liegt sehr zentral zwischen den beiden Parkhälften des West- und des Ostparks.

Was hier gebaut wird, ist von entscheidender Bedeutung für das Leben im Park. Wird es eine öffentliche Nutzung, die sich dem Park zuwendet, offen für jeden, mit Kultur, Bildung und Begegnung? Oder werden die 100.000 m² aufgeteilt auf 60 bis 70% Büroraum und 30 bis 40% „lebendigen Nutzungsmix“, d.h Gastronomie, Einzelhandel, Hotel, Wohnen, Fitnessklubs?

Das Baufeld „Urbane“ Mitte  bei Google-Maps ansehen:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=10ADSSEDTJ-r0G-w_z9yTR2jBy7I&ll=52.49817786028369%2C13.374017200000026&z=17

Materialien

3 Kommentare zu “Unterschriftensammlung für die Zentrale Landesbibliothek am Gleisdreieck

  1. Das klingt nach einem schönen Vorschlag hier die AGB neu auf zu bauen, doch leider wird jeder Bau der an dieser Stelle hochgezogen wird, die Grünanlage weiter zerstören. Man sieht es ja schon wie es bei der Flottwellpromenade passiert ist. Die Häuser zerstören den allgemeinen Eindruck den der noch junge Park mit sich gebracht hat. Nun will man weitere freie Zentimeter zerstören bzw. hat sie schon zerstört. Vom urtypischen Gleisdreieck geht dadurch noch mehr kaputt und anstatt das bestehende so zu belassen, quetscht man nun noch mehr rein. Das macht dann unterm Strich auch die AGB nicht begrüßenswerter. Hätte damals die AGB nicht geschlafen (oder wer auch immer), hätte man das ehemalige Karstadt Haus kaufen können wo nun die Domäne drin ist. Nun sucht man verzweifelt einen neuen Ort und benutzt die AGB doch nur als Aushängeschild für einen „guten Zweck“ von dem alle profitieren.
    Beim Tempelhofer Feld hat man es ja auch schon so gemacht.

  2. das Gebiet am Gleisdreieck wird z.Zt. intensiv bebaut, der neue Park dort ist sehr besucht, vor allem auch von Kindern und von unseren ausländischen Mitbürgern. Das kulturelle Angebot ist bisher noch marginal (Technik-Museum) und würde durch einen Neubau der Staatsbibliothek sehr gewinnen.

  3. Nach dem stäsdtebaulichen wie bauästhethischen Debakel der Wohnungsneubauten in der Dennewitzstraße und der teilweisen Bebauung des Parkes muss ein weitere städetebauliche Fehlentscheidung verhindert werden. Ich wohne in der Pohlstraße als Wohnungseigentümer in einem Haus, das von einer Baugemeinschaft errichtet wurde. Von meinem Eigentinteresse abgesehen (da ich von den Neubauten nichts sehe, könnte mir auch egal sein, was vor meiner Türe geschieht), geht es hier darüber hinaus aber vor allem um mein Interesse als Bürger, das betroffene Gebiet weitgehend einer sinnvollen öffentlichen Nutzung vorzubehalten. Die Landesbibliothek wäre deshalb in dem betreffenden Gebiet sehr willkommen und eine sinnvolle Ergänzung des Areals des Deutschen Technikmuseums. Es sollte jeden angehen, welche städtebaulichen Entscheidungen zu wessen Gunsten in der Mitte Berlins getroffen werden.

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