Bisher sah es so aus, also könnte der Bebauungsplan Urbane Mitte Süd keine Mehrheit im Abgeordnetenhaus finden, da die Regierungsparteien sich nicht einig waren. Nun scheinen sich die Fraktionen von CDU und SPD einig zu sein, für den Bebauungsplan zu stimmen. Weiterlesen
Autor: Matthias Bauer
Kommentar zum WoHo in der Schöneberger Straße
Sind 100-m-Hochhäuser das richtige Mittel gegen die Wohnungsnot?
Am Rand zum Tiergarten, am Alex, am Tempelhofer Feld, beim RAW – wie Pilze sollen die Hochhäuser aus den Boden schießen, freudig begrüßt auf den Seiten der BZ und der Immobilienportale. Das unter Bausenatorin Lompscher entwickelte Hochhausleitbild wird verwässert mit dem Ziel, weniger Nutzungsmischung, keine öffentlich zugängliche Dachterrasse mehr, weniger Beteiligung. Berlin brauche Hochhäuser, um als Weltstadt zu gelten, meint der Regierende, wenn er sich mehr New York wünscht! Und nebenbei würde ja auch das Wohnungsproblem gelöst, das ginge ja gar nicht anders bei dem knappen Boden. Weiterlesen
Winter im Westpark
2025 - 2026
Zum Jahreswechsel – blicken wir zurück und nach vorne
Liebe Unterstützer:innen und Freunde des Gleisdreiecks,
ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Wir konnten die juristischen Angriffe der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. abwehren und – noch wichtiger – der Teilbebauungsplan für das südliche Baufeld der Urbane Mitte wurde vom Abgeordnetenhaus nicht beschlossen,
Zu den den Erfolgen haben viele beigetragen, denen wir hier danken möchten. Weiterlesen
NO-SLAPP
Gesetzentwurf gegen Einschüchterungsklagen greift zu kurz – Aktuelle Fälle zeigen dringenden Nachbesserungsbedarf
Bis April 2026 soll Deutschland die Anti-SLAPP-Richtline der Europäischen Union in nationales Recht überführen. SLAPP bedeutet Strategic Lawsuit Against Public Participation. Damit sind Klagen gemeint, die das Ziel haben, kritische Stimmen durch das Drohpotenzial von Gerichtsverfahren einzuschüchtern, wie am Gleisdreieck von der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. mittels Unterlassungsklagen versucht.
Die Bundesregierung ist nun dabei, einen entsprechenden Gesetzentwurf zu erarbeiten. Doch nach Ansicht des No-SLAPP-Bündnisses greift der Entwurf zu kurz. In einer Pressemitteilung des Bündnisses werden drei Fälle aufgezeigt – darunter unser Fall am Gleisdreieck – bei denen der Gesetzentwurf zu kurz greifen würde.
Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V.
(Vertreter von) Rot-Grün-Rot sind sich einig: Ablehnung des vorliegenden B-Plans Urbane Mitte Süd VI-140 cab
Die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. hatte am Dienstagabend, den 9. 12. 2025, zur Debatte um die vom Projektentwickler Periskop so genannte „Urbane Mitte“ Gleisdreieck ins Kühlhaus, Luckenwalder Str. 3 eingeladen. Es diskutierten gewählte Vertreter der ehemaligen Regierungsparteien über die Hochhaus-Bebauungspläne am Gleisdreieck vor dem gleichnamigen U-Bahnhof. Die CDU war mehrfach eingeladen worden, wollte sich aber nicht öffentlich zu den Plänen äußern und blieb der Veranstaltung fern. Weiterlesen
Vom Landgericht ins Kühlhaus
Einladung zu zwei Veranstaltungen am 9. Dezember
Liebe Unterstützer:innen, liebe Freunde des Gleisdreiecks,
ich möchte euch zu zwei Veranstaltungen am 9. Dezember 2025 einladen.
Um 10:30 Uhr wird im Landgericht am Tegeler Weg, Saal 100 die zweite Unterlassungsklage der Urbanen Mitte Besitz S.à.r.l. verhandelt- diesmal gegen die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e.V. . Am gleichen Tag, abends um 18 Uhr treffen wir uns dann im Kühlhaus in der Luckenwalder Straße 3, ganz in der Nähe des U-Bahnhofs Gleisdreieck. Weiterlesen
Baustelle Gleisdreieck
Der Neubau des Viadukts der U1 steht an
von Matthias Bauer
Das Gleisdreieck wird wieder Baustelle – diesmal ist es unvermeidbar. Es ist nicht das Vorhaben der Urbanen Mitte, sondern der Neubau der Brücke der U1, die den Westpark quert zwischen U-Bhf. Gleisdreieck und Dennewitzstraße. Die Arbeiten sollen im 4. Quartal 2028 beginnen und ca. zweieinhalb Jahre dauern. Dabei werden große Teile des Westparks in Anspruch genommen und es wird natürlich auch ein Lärmproblem geben. Weiterlesen
Bitte keinen Etikettenschwindel!
Weshalb der „Bauturbo“ im Gleisdreieck keine Wohnungen bringt
Gastbeitrag von Dr. Philipp Schulte
Berlin braucht mehr Wohnraum, aber keine neuen Büroflächen in Hochhäusern mitten im Gleisdreieck. Da sind sich die meisten einig. Doch entgegen aller berechtigten Kritik hat der Senat nun Anfang Juli den Bebauungsplanentwurf für die ersten zwei Bürohochhäuser im Gleisdreieckpark dem Abgeordnetenhaus zur Abstimmung und Bestätigung vorgelegt. Dieser sieht weiterhin ausschließlich gewerbliche Nutzungen vor.
Kritik ist kein Verbrechen.
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