Infoveranstaltung Bauvorhaben Eylauer Straße

„Keine Wertigkeit für die lokale Population”

Dieser Satz stand für die Zusammenfassung des faunistischen Gutachtens zur Baufläche an der Eylauer Straße auf der Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg am Dienstag, den 21. 2. 2012. Gemeint waren damit die Kohlmeisen, Gartenbaumläufer, Haussperlinge und Hausrotschwänze, deren Nester der Gutachter auf dem Grundstück gefunden hatte – und die in Zukunft woanders nisten sollen. Der Satz könnte auch stehen für die Behandlung der Anwohner, deren Interessen ähnlich denen der Piepmätze den Planern offensichtlich nicht besonders am Herzen lagen. Weiterlesen

 

Demokratische Planungskultur?

Eylauer Straße: Zauberwald von Kettensäge bedroht

„Bürgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen”. Dieser Satz des neuen Senators für Stadtentwicklung  könnte in den nächsten Wochen an der Eylauerstraße ad absurdum geführt werden. Die Planungen für das Bahngelände im Rücken der Eylauer sind umstritten, das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen. Trotzdem muss nun täglich damit gerechnet werden, dass mit der Kettensäge Fakten geschaffen werden.

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Die Baumaschinen sind schon vor Ort

Baubeginn für 220 Wohnungen an Eylauer- und Monumentenstraße?

Mitte vergangener Woche erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel über 220 neue Wohnungen, die westlich der Eylauer Straße, südlich der Monumentenbrücke auf dem ehemaligen Bahngelände geplant sind. Auf zahlreichen Internetseiten wurde über das Projekt „Am Lokdepot“ berichtet mit Lob über den ökologisch korrekten, die vorhandene “Industrieromantik” aufnehmenden Entwurf für die Wohnungen mit den Typen „S“, „M“ und „L“ für „junge Familien“, die zwischen 2600.- €/m² und 3600. – €/m² kosten sollen. Von Morgenpost bis Baunetz gab es kein Wort der Kritik an dem Projekt. Alle Berichte nehmen ausschließlich die Sicht des Investors, der UTB Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH ein. Weiterlesen

Vorschau Gleisdreieck 2012

Der Park wächst, die Bauflächen auch . . .

Am Gleisdreieck beginnen und enden die Jahre mit Baumfällungen. Bis 28. Februar noch läuft die diesjährige Baumfällsaison. Danach kann erst wieder ab 1. Oktober abgeholzt werden. Im Westpark, im Flaschenhals, auf den zukünftigen Baufeldern an der Flottwellpromenade, im Möckernkiez, im Yorckdreieck und an der Eylauer Straße sind Baumfällungen zu befürchten. Hoffen wir, dass es etwas glimpflicher abgeht als im vergangenen Winter. Wer etwas bemerkt, bitte schnell an gleisdreieck-blog.de schreiben. Weiterlesen

Infoveranstaltung Möckernkiez

Wie sieht der Möckernkiez aus ohne den historischen Zollpackhof?

Auf der Veranstaltung der Möckernkiez Baugenossenschaft am Montag, den 23. 1. 12 um 19 Uhr im Rathaus Kreuzberg wird es wahrscheinlich Antworten auf die Frage geben. Hier der Text der offiziellen Einladung:

Wir laden Sie ein zur

Vorstellung des aktuellen Planungsstandes

am Montag, 23. Januar 2012 um 19.00 Uhr

im BVV-Saal im Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11, 1. OG

Unsere Ziele:

  • Entwicklung eines attraktiven Wohnstandortes für Familien und Singles mit wohnungsnahen Versorgungseinrichtungen
  • Förderung und Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Menschen im Kiez
  • Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter
  • Partizipation der zukünftigen BewohnerInnen und der Menschen in den umliegendenBestandsbauten bei der Gestaltung des Quartiers
  • Gestaltung des Möckernkiez nach den Prinzipien des „Design für Alle“, welches die „Verschiedenartigkeit und die Lebensqualität aller Menschen berücksichtigt“ und den Aspekt der Barrierefreiheit dabei konsequent beachtet (siehe: www.design-fuer-alle.de)
  • Bau eines ökologischen und autofreien Wohnquartiers (u. a. Passivhäuser, Einsatz erneuerbarer Energien, Verwendung von Grauwasser)

Die Genossenschaft Möckernkiez eG

Kontakt: Möckernkiez eG, Möckernstr. 64, 10965 Berlin, Tel. 030-48817170 www.moeckernkiez.de

 

Projekt Möckernkiez

Offener Brief zum möglichen Abriss des Zollpackhofes an der Yorckstraße/Möckernstraße

In einem offenen Brief wendet sich Jürgen Enkemann vom „Kreuzberger Horn“ gegen einen möglichen Abriss des alten Zollpackhofes an der Ecke Yorckstaße / Möckernstraße. Hintergrund sind die internen Diskussionen innerhalb der Initiative Möckernkiez. Ursprünglich wollte die Initiative den Zollpackhof als Teil des „Stadtgedächtnisses“ in ihr Projekt mit rund 400 Wohnungen und Gewerbeflächen integrieren. Weiterlesen

Exil für Pflanzen, eine Aktion der Initiative Möckernkiez

Noch zeigt das zukünftige Baufeld Möckernkiez südlich des im Herbst eröffneten Ostparks die typische Bahnbrachenvegetation. Wenn dort ab nächstes Jahr gebaut werden wird, wird jedoch dort kein Platz mehr sein für dieses Grün. Offensichtlich ist dies auch für die am Projekt Möckernkiez Beteiligten ein Problem. Am Samstag, den 12. 11. 2011 von 11 bis 16 Uhr plant die Initiative Möckernkiez deswegen eine Pflanzaktion der besonderen Art. Lieber jetzt ein Exil finden für das Grünzeug, als nächstes Jahr alles plattmachen. Weiterlesen

Videokommentar zum neuen Park

Ziemlich pampe geraten

Der neue Park, den Berlin sich gegönnt hat in aller Pleitigkeit, ist ziemlich pampe geraten, meint “anderswaerts” in einem YouTubeVideo. Und weiter . . . Ich bin das zweite Mail hier – und der langweilt mich, das ist kein gutes Zeichen . . . Die Schienen findet “anderswaerts” gut, mit der Natur, die sich da entwickelt hat, die neuen Betonwege und die Schotterfelder dagegen sind für ihn enttäuschend. Ohne die Fläche von früher zu kennen hat “anderswaerts” eine Ahnung, dass hier auch ein anderer Park mmöglich gewesen wäre.

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