Sport auf dem Gleisdreieck

Angstmache und Verunsicherung statt unvoreingenommener Prüfung

Das turbulente Planungsforum vom 5. 11. 2009, auf dem der Entwurf für den westlichen Teil des Gleisdreiecks vorgestellt wurde, liegt nun schon ein paar Tage zurück. Schöneberger Norden und Landwehrkanalblog haben dankenswerterweise ausführlich darüber berichtet. Auch darüber, dass im Grunde alle Planungen noch in der Luft hängen. Denn auf der Veranstaltung wurde deutlich, daß die Planer von Senat, Grün Berlin und Atelier Loidl in ihrer bisherigen Arbeit  das ungelöste Problem des Sports einfach nicht behandelt haben. Warum eigentlich nicht? Weiterlesen

Kritik an den Planungen für den Westpark

Seit Anfang 2007 gibt es die sogenannte „Projektbegleitende  Arbeitsgruppe Gleisdreieck“, in der Vertreter der Senatsverwaltung, von Grün Berlin, der Bezirke, der Landschaftsarchitekten Loidl und gewählte Anwohnervertreter regelmäßig tagen, um die Planungen für den Park auf dem Gleisdreieck voranzutreiben. Einmal im Monat treffen sich die gewählten Anwohnervertreter mit interessierten Anwohnern auf der sogenannten Initiativenplattform, um ihre Arbeit dort rückzukoppeln. Am 7. 10. 2009 fand wieder eine Sitzung dieser Initiativenplattform statt.  Anwesend waren ca. 25 Personen – darunter viele Kleingärtner – , die sich gut drei Stunden intensiv mit den Planungen für den „Westpark“, also den Potsdamer Güterbahnhof auseinandersetzten. Weiterlesen

Planungsforum Gleisdreieck

Am Donnerstag, den 5.  11. 2009 um 17 Uhr findet wieder ein Planungsforum Gleisdreieck statt. Thema sind die Planungen für den “Westpark”, also den Potsdamer Güterbahnhof.  Offene Fragen dieser Planung sind vor allem der Erhalt der Kleingärten und die Integration des Sports.  Veranstalter ist die Grün Berlin GmbH.

Ort: Ev. Elisabeth Klinik, Festsaal, Lützowstraße 24-26, 10785 Berlin

Einladung auf der Seite von Grün Berlin, ganz unten links, etwas schwer lesbar.

Urspünglich hattten die Senatsverwaltung und die Grün Berlin GmbH  zwei bis vier Planunsgforen pro Jahr zugesagt, um die Anwohner über den jeweils aktuellen Stand der Planung zu informieren.  2009 hat jedoch noch kein Planungsforum stattgefunden, 2008 gabe es nur eins, 2007 ebenfalls nur eins.

Obst auf den Tisch

In konstruktiver Atmosphäre – und gut versorgt mit Äpfeln, Pflaumen, Birnen und Weintrauben aus den Kleingärten – hat am 9. 09. 09 die zweite Sitzung des runden Tisches zum Thema Kleingärten und Sport auf dem Gleisdreieck stattgefunden. Unter der Leitung von Bürgermeister Franz Schulz diskutierten Bezirksstadträtin Frau Klebba, Vertreter von Sportverbänden, der Kleingärtner und des Kleingartenverbands, der AG Gleisdreieck, der Senatsverwaltung und der Grün Berlin GmbH die räumlichen Alternativen für die Lokalisierung des Sports auf dem Gleisdreieck. Weiterlesen

Nützt die Öffnung des Tempelhofer Feldes dem Gleisdreieck?

Spät, aber doch überraschend kam vor ein paar Tagen die Meldung, dass das Tempelhofer Feld nun schrittweise geöffnet werden soll. Dabei ist es erst wenige Wochen her, dass der Senat den Zaun um die brachliegende Wiese mit Polizeigewalt hat verteidigen lassen. Nun sollen ab Herbst geführte Touren stattfinden, ab Oktober können Sportler die Softballfelder nutzen (am Columbia Damm in der Nähe der Rosinenbomber). Ab Mai kommenden Jahres wird das Feld schließlich täglich geöffnet sein. Parallel zur Öffnung soll ein mehrstufiges Bürgerbeteiligungsverfahren stattfinden. Weiterlesen

SPD-Schöneberg, inspiriert von Berlusconi?

„Was erlaube Schulz . . .?“ unter dieser Überschrift will die SPD-Schöneberg über das Thema Gleisdreieck und Sport auf ihrer Website berichten.  Man fragt sich, welcher Italiener die SPD mehr inspiriert hat. Trapatoni (was erlauben Strunz . . . )  oder war es Berlusconi, der vor Jahren im EU-Parlament den Namen Schulz ein einer Weise verwendete, die zu diplomatischen Verwicklungen führte? Weiterlesen

Erste Sitzung der Arbeitsgruppe Sport und Gärten

Mit einem Spaziergang durch die Kleingartenanlage POG am Freitag, den 29. 05. 09 begann die Arbeit der im Bezirksamt beschlossenen Arbeitsgruppe, die eine Lösung für Sport und Gärten auf dem Gleisdreieck suchen soll. Bezirksbürgermeister Franz Schulz, Sportstadträtin Sigrid Klebba, Baustadträtin Jutta Kalepky, Vertreter von Sportverbänden und Bürgerinitiativen ließen sich von den Kleingärtnern durch die Kolonie führen. Der Weg führte erst in den nördlich der U2 liegenden Teil der Gärten, anschließend bis zur südlichen Spitze der Kleingartenanlage. Stippvisiten in einzelne Gärten und ein Blick auf das Areal des Beachvolleyballs und die freie Fläche zwischen den Hochbahnlinien der U2 und U1 rundeten das Bild ab.

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Vielsagendes Schweigen

Türkiyemspor zu Besuch im Bundesinnenministerium.  Frau Dr. Susam Dündar-Isi, Pressesprecherin von Türkiyemspor, schreibt in ihrem Bericht:  „Gerade in diesem Zusammenhang ist nicht zu verstehen, dass der Bezirk Friedrichshain Kreuzberg seine Zusage am Gleisdreieck eine Trainingsstätte für Türkiyemspor Berlin e.V. 1978 zu schaffen, wieder zurückgenommen hat“. Ist das wirklich nicht zu verstehen? In der Tat: man versteht es nicht, wenn man/frau die Hälfte der Fakten verschweigt.   Mit keinem Wort geht Frau Dr. Susam Dündar-Isi auf die Gründe ein, die zu der Situation geführt haben. Die Gärten erwähnt sie erst gar nicht.  Kann man ein Problem lösen, indem man die Hälfte der Fakten verschweigt?

Link zum Bericht über Türkiyemspor beim Bundesinnenministerium

Sport in der Lobby

Der Rückzieher  von Bürgermeister Franz Schulz am 22. 04. 09 in Sachen Sport auf dem Gleisdreieck wird nun vom Landessportbund als „unverantwortliche Taktiererei“ und von der FDP als „abenteuerlicher Rückzug“ kritisiert. In den Sportausschüssen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sowie im Sportausschuss im Abgeordenetenhaus ist es wohl hoch hergegangen, sodass die Berliner Morgenpost innerhalb von zwei Tagen gleich drei Artikel veröffentlichte.

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Bild für Multi-Kulti

Ausgerechnet in der Bildzeitung findet sich ein lesenswerter Artikel über “Berlins Multi-Kulti-Garten”.  Bild stellt 10 Familien aus 10 Ländern vor, die  in der Kleingartenanlage auf dem Postdamer Güterbahnhof eine Parzelle haben, und beschreibt damit eine Gemeinschaft, die in dieser Form wohl nur in der Mitte Berlins hat entstehen können.