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SUMMARY:Kiezratschlag im YORCK TOWN
DESCRIPTION:\n\n\n&nbsp\;\n‘Kiezbündnis-am-Kreuzberg’-Newsletter\nDer 
 Juni-Kiezratschlag steht unmittelbar bevor\, daher enthält dieser Mitteil
 ungsbrief Kommentare zu vorgesehenen Themen\, wie sie auf Plakaten bereits
  öffentlich angekündigt worden sind. (Der Überblick findet sich hier no
 ch einmal im Anhang).\n&nbsp\;\nDer erste Diskussionspunkt betrifft ‘Rie
 hmers Hofgarten’. Bekanntlich gibt es hier seit Jahren ein Leerstandspro
 blem in verschiedenen Teilen des Gebäudekomplexes\, mit denen jedoch unte
 rschiedlich umgegangen wird\, da es sich um drei Eigentümergesellschaften
  handelt\, die keine einheitlichen Planungsziele haben und zum Teil im&nbs
 p\; Konflikt mit zuständigen Behörden stehen. Auf einem der Kiezratschl
 äge in jüngerer Zeit wurden Informationen dazu vom Kenntnisstand der Bez
 irksverordnetenversammlung (BVV) her gegeben\, diesmal wird eine informier
 te Anwohnerin als Mitglied der Hausgemeinschaft\, die sich einmal im Monat
  trifft\, den Kiezratschlag besuchen und uns direkt aus der Sicht der dort
  Wohnenden berichten. Abgesehen vom Leerstand geht es auch um strittige Ve
 ränderungen z.B. im Yorck-Kino-Bereich.\n&nbsp\;\nDas Thema ‘Kinder im 
 Kiez’ hat in jüngerer Zeit eine besondere Aktualität erhalten wegen de
 s Fehlens von Plätzen in Kindertagesstätten\, und kürzlich wurde von El
 tern eine Demonstration dazu organisiert. Ein anderes Problen betrifft die
  Integration von Zugewanderten in Grundschulen und anderen Einrichtungen. 
 In der von unserem Bündnis organisierten ‘Kiezwoche’ Anfang September
  wird es im Rathaus eine Ausstellung zu dem Thema geben. In welchem Umfang
  es auf dem bevorstehenden ‘Kiezratschlag’ zu diskutieren ist\, wird n
 icht zuletzt von der Anwesenheit von direkt Betroffenen und gut Informiert
 en abhängen.\n&nbsp\;\nDas ‘Sanierungsgebiet Rathausblock’ gehört se
 it langer Zeit zu den Dauerthemen des Kiezratschlags\, und Mitglieder von 
 ‘Kiezbündnis am Kreuzberg’ haben an verschiedenen von den Planungsbea
 uftragten organisierten AGs und Workshops regelmäßig teilgenommen. Sowei
 t sie am Donnerstag anwesend sind\, werden sie direkt davon berichten kön
 nen. Momentan ist ein zu schließender Kooperationsvertrag zwischen dem au
 f dem Areal engagierten Inititiaven\, zu denen auch das ‘Kiezbündnis am
  Kreuzberg’ gehört\, sowie den zuständigen Instanzen von besonderer Ak
 tualität und wird mit großer Eile vorbereitet\, damit endlich weitere Sc
 hritte zur Realisierung unternommen werden können. In einem gerade zirkul
 ierenden Briefentwurf werden diese offiziellen Instanzen “dringend“ au
 fgefordert\, “eine manifeste\, politische Legitimierung der Zivilgesells
 chaft\, vertreten durch das Organ des Vernetzungstreffens der Initiativen\
 , vorzunehmen“. Wieweit dabei aber ein allzu rasantes Tempo (evtl. auf K
 osten von ausgereiften Strukturen der Kooperation) verfolgt wird\, ist mom
 entan auch innerhalb der Initiativen umstritten.\n&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nb
 sp\;&nbsp\; Die endgültige und dauerhafte Trägerschaft und Gestaltung ei
 nes ‘Kiezraumes’\, ‘Nachbarschaftszentrums’ - oder wie der Name au
 ch lauten mag - in einem der ehemaligen Kasernenbauten gehört zu den beso
 nders wichtigen Diskussionsthemen\, und dazu ist hier auch eine besondere 
 öffentliche Veranstaltung am 22. Juni&nbsp\; (vgl. Terminhinweise) anzuge
 ben. Es werden dann zwei in Frage kommende unterschiedliche Selbstverwaltu
 ngsmodelle vorgestellt. Dazu wird im nächsten ‘Newsletter’ mehr zu er
 fahren sein.\n&nbsp\;\n&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\; Generell hat si
 ch auf unseren ‘Kiezratschlag’-Diskussionen eine Akzentsetzung ergeben
 \, die einen gewissen Kontrapunkt zu den Vorstellungen mancher anderer Ini
 tiativen bildet. In der jüngst erschienenen Nr. 29 des Kreuzberger Horn w
 ird in einem Beitrag auf Seite 35 unter der Überschrift “Rathausblock u
 nd Stadtteil als zusammengehörig“ die Ansicht geäußert. dass “die r
 eine Konzentration auf das Dragonerareal mit seinen ehemaligen Kasernengeb
 äuden und seine bauliche Zukunft mit 100%-ig preiswerten Wohnungen und dg
 l. für einen Teil der Initiativen wie auch für die Planenden ungeachtet 
 anderslautender Erklärungen nicht untypisch gewesen ist. Das ‘Kiezbünd
 nis am Kreuzberg’ ... ist indessen stark darauf bedacht\, das weitere Wo
 hnumfeld und die ‘mormale’ Bevölkerung stets einzubeziehen ...“. Da
 s Projekt ‘Sanierungsgebiet Rathausblock’ mit utopischen Ausblicken zu
  verbinden wird in dem Beitrag durchaus befürwortet\, es wird aber auch d
 arauf hingewiesen\, dass Utopien im Laufe der Geschichte immer wieder an i
 hrer Inselhaftigkeit gescheitert sind. Vielleicht sollte unter dem fragend
 en Titel ‘Insel Dragonerareal?’ vom Kiezbündnis mal eine besondere Ve
 ranstaltung organisiert werden.\n&nbsp\;\nDas Programm der jährlichen ‘
 Kiezwoche’\, die in diesem Jahr am 31. August abends mit einer Ausstellu
 ngeröffnung im Rathaus beginnt und am Samstag\, dem 8. September\, mit de
 m traditionellem Hornstraßenfest auf dem Kirchengelände endet\, ist auf 
 mehreren Kiezratschlägen besprochen worden und sollte bei dieser Zusammen
 kunft endgültig festgelegt werden\, nachdem einige Vorschläge noch hinzu
 gekommen sind und sich am Donnerstag sicherlich ohne allzu große Probleme
  einfügen lassen\, da das Grundgerüst - so insbesondere auch die Abfolge
  der größeren Abendveranstaltungen - längst festgelegt wurde.\n&nbsp\;\
 nBei dem Themenpunkt Mietenprobleme\, Verdrängungen&nbsp\; wäre noch ein
 mal über eine in den Rathausblock (vor einem wirksam werdenden Milieuschu
 tz) eingedrungene Investorengesellschaft zu sprechen\, zumal sie inzwische
 n noch ein zweites Haus in dem gleichen Abschnitt in der Großbeerenstr. e
 rworben hat. Die beiden betroffenen Hausgemeinschaften haben sich inzwisch
 en zusammengesetzt\, bleiben weiterhin in aktivem Kontakt miteinander und 
 brauchen eventuell Unterstützung. Auch der Verbleib der gekündigten Mosc
 hee in der Obentrautstraße wäre unter dem Punkt ‘Verdrängungen’ anz
 usprechen\, und vielleicht kommen auch noch andere Hinweise von Anwesenden
 .\n&nbsp\;\nIm Möckernkiezprojekt hat es inzwischen bereits zahlreiche Ei
 nzüge in fertige Wohnungen gegeben\, wie in der letzten Ausgabe des Kreuz
 berger Horn in persönlichen Erlebnisberichten zu erfahren war. Der 'Kiezr
 atschlag' dürfte sicherlich besonders daran intessiert sein&nbsp\; zu hö
 ren\, wie es mit Treffpunkten dort und möglichen Nachbarschaftsbezügen\,
  die nicht nur die eigene ‘Insel’ im Blick haben\, aussieht. Einiges w
 urde auf den Kiezratschlägen schon dazu gesagt\, vielleicht lässt sich v
 on anwesenden 'Möckernkiez'-Mitgliedern jetzt noch mehr dazu sagen.\n&nbs
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