3. Gespräch am Bauzaun

Wann

18. 09. 2022    
14:00

Wo

Poststellwerk / Skateranlage
Gleisdreieck, Berlin

Veranstaltungstyp

Sonntag, 18. September:

  • Hanna Sophie Lupper, Faktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung
  • Asad Mahrad, Bürgerdeputierter für die SPD im Stadtentwicklungsausschuss des Bezirks
  • Lars Rauchfuß, SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses

Sollte das Wetter zu schlecht sein, dass wir uns nicht draußen treffen können, werden wir am Vortag, also Samstag am frühen Nachmittag das Ersatzquartier bekanntgeben.

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2 Kommentare zu “3. Gespräch am Bauzaun

  1. Ihr schreibt: Es sollen Hochhäuser im Park gebaut werden. Kann es sein, dass das eine Lüge ist? Denn so wie ich es sehe, sollen die Hochhäuser am Rand des Parks gebaut werden, vielleicht sogar außerhalb schon!
    Kann ja sein, dass diese Bebauung zu hinterfragen ist aber als Leser und Bürger möchte ich nicht für dumm verkauft werden.

    1. Sehr geehrter Herr Ungureanu,
      wir wenden uns gegen den Bau von sieben Hochhäusern im Gleisdreieck. Dabei steht „Gleisdreieck“ für den historisch entstandenen Freiraum aus Potsdamer Güterbahnhof, Dresdener Bahnhof (später zum Postbahnhof geworden) und dem Anhalter Güterbahnhof. Gleisdreieck ist zum Synonym für die aus den drei Bahnhöfen entstandene Landschaft geworden. Die sieben Hochhäuser mit den raumgreifenden Sockeln würden sich wie ein Keil in diese Landschaft schieben.
      Natürlich ist richtig, dass die geplante Bebauung nicht auf expliziten Parkflächen liegt. Aber der Bau der sieben Hochhäuser hätte doch große Auswirkungen auf den Park. Das Stadtentwicklungsamt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg schrieb in seiner Stellungnahme am 16. Januar 2019:

      Die im Schreiben -Stapl21 vom November 2017- geäußerten Bedenken sind in die Abwägung des Bebauungsplanes VI-140ca eingeflossen.
      Jedoch muss leider festgestellt werden, dass die Problematik der Beeinträchtigung der direkt östlich vom Geltungsbereich befindlichen Grünflächen, welche im räumlichen und funktionalen Zusammenhang mit den Schöneberger Grünflächen / Grünzug liegen, im Bebauungsplanentwurf VI-140cab nicht ausreichend gewürdigt sind.
      Gemäß FNP grenzt keine Baufläche an die sensiblen Grünflächendarstellungen. Lage, Dichte und Höhe der zulässigen Bauten werden sich negativ auf den angelegten “Park am Gleichdreieck – Westpark” auswirken.
      Hierzu gehören Nachteile, die durch Verschattungen entstehen sowie die bedrängende Wirkung der geplanten Gebäudetürme, die sich in geringem Abstand zu den Grünflächen bis in eine Höhe von ca. 50 Meter über dem Geländeniveau erheben werden. Hier bestehen Bedenken, da sich diese Qualitätsverluste auf den Grünzug in seiner Gesamtheit auswirken werden . . . „

      Statt 50 m müsste es natürlich 90 m heißen. . .

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