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	<description>Informationen und Meinungen rund ums Berliner Gleisdreieck</description>
	<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:58:34 +0000</pubDate>
	
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		<title>Baubeginn für 220 Wohnungen an Eylauer- und Monumentenstraße?</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2012/01/28/baubeginn-fur-220-wohnungen-an-eylauer-und-monumentenstrase/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 11:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Eylauer Straße]]></category>

		<category><![CDATA[Flaschenhals]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte vergangener Woche erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel über 220 neue Wohnungen, die westlich der Eylauer Straße, südlich der Monumentenbrücke auf dem ehemaligen Bahngelände geplant sind. Auf zahlreichen Internetseiten wurde über das Projekt „Am Lokdepot“ berichtet mit Lob über den ökologisch korrekten, die vorhandene &#8220;Industrieromantik&#8221; aufnehmenden Entwurf für die Wohnungen mit den Typen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte vergangener Woche erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel über 220 neue Wohnungen, die westlich der Eylauer Straße, südlich der Monumentenbrücke auf dem ehemaligen Bahngelände geplant sind. Auf zahlreichen Internetseiten wurde über das Projekt „Am Lokdepot“ berichtet mit Lob über den ökologisch korrekten, die vorhandene &#8220;Industrieromantik&#8221; aufnehmenden Entwurf für die Wohnungen mit den Typen „S“, „M“ und „L“ für „junge Familien“, die zwischen 2600.- €/m² und 3600. - €/m² kosten sollen. Von Morgenpost bis Baunetz gab es kein Wort der Kritik an dem Projekt. Alle Berichte nehmen ausschließlich die Sicht des Investors, der UTB Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH ein.<span id="more-2697"></span></p>
<h3>Kein Wort verlieren die Berichte darüber,</h3>
<ul>
<li>dass das Bebauungsverfahren für diesen Bereich (7-1) noch gar nicht abgeschlossen ist und die 	Baugenehmigungen offensichtlich ohne Beteiligung der politischen 	Gremien des Bezirks Tempelhof-Schöneberg erteilt wurden,</li>
<li>dass Anwohner und 	Naturschutzverbände in ihren Stellungnahmen zum Bebauungsplan die 	neue Bebauung in der vorgeschlagenen Form ablehnen,
<ul>
<li>weil die neue Planung den Abriss der alten, wunderschönen Zufahrtsstraße zum Lokdepot vorsieht,</li>
<li>weil für die Planung ein großer Bestand an wertvollen alten Bäumen geopfert werden müsste,</li>
<li>weil die Planung einen erheblichen Eingriff in die über das Bahngelände verlaufende Nord-Süd-Grünverbindung darstellt,</li>
<li>weil durch die Anordnung der neuen Bauten die Interessen der jetztigen Anwohner völlig missachtet 	werden. Ihnen würde der Blick auf das Bahngelände vollständig verbaut.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Zu befürchten ist, dass - bevor sich der Stadtplanungsausschuss des Bezirks am 8. Februar 2012 erneut mit 	dem Thema beschäftigen wird - schnell Fakten geschaffen werden sollen. Große Baumaschinen sind schon vor Ort aufgefahren.</p>
<p><div id="attachment_2701" class="wp-caption alignnone" style="width: 464px"><a href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/cid_07463114-1cf6-42c0-946c-70b03dd44a3d.jpg"><img class="size-full wp-image-2701   " title="Eylauer Straße/Monumetenbrücke" src="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/cid_07463114-1cf6-42c0-946c-70b03dd44a3d.jpg" alt="Die alte Zufahrtstraße zum Lokdepot des Deutschen Technikmuseums. Die Straße mit den alten Bäumen soll für das neue Projekt abgerissen werden.  " width="454" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Die alte Zufahrtstraße zum Lokdepot des Deutschen Technikmuseums. Die gepflasterte  Straße mit den alten Bäumen zu beiden Seiten soll für das neue Projekt abgerissen werden.  </p></div></p>
<h3>Kritische Materialien</h3>
<ul>
<li><a title="Pressemitteilung BI Eylauer Straße/Viktoriakiez" href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/pressemitteilung-bi-eylauer-strasse.pdf" target="_blank">Pressemitteilung der BI Eylauer Straße/Viktoriakiez vom 27. 01. 2012</a></li>
<li><a title="BI Eylauer Straße im Viktoriakiez" href="http://www.viktoriakiez.de/" target="_blank">Internetseite der BI Eylauerstraße im Viktoriakiez</a></li>
<li><a title="Stellungnahme der BLN (Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz) vom 12. 07. 2010" href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/stellungnahme-bln-b-plan_7-1-12-07-10.pdf" target="_blank">Stellungnahme der BLN (Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz) vom 12. 07. 2010</a></li>
<li><a title="Antrag 19.01.11, angenommen von der BVV Tempelhof-Schöneberg" href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/___tmp/tmp/45-181-136443793460/443793460/00034982/82-Anlagen/01/1_Version_vom_11_01_2011.pdf" target="_blank">Antrag der SPD, angenommen von der BVV Tempelhof-Schöneberg am 19.01.11, der eine geringere Bebauung vorsieht.</a></li>
</ul>
<h3>Die Lobhudelei im Netz</h3>
<ul>
<li><a title="UTB Grundstücksgeselllschaft" href="http://amlokdepot.de/#/lage/" target="_blank"> Website des Investors UTB  Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH</a></li>
<li><a title="nur Design" href="http://www.wordaffairs.de/?tag=gleisdreieck" target="_blank">http://www.wordaffairs.de/?tag=gleisdreieck</a></li>
<li><a title="Soviel sollen die neuen Wohnungen für junge Familien kosten" href="http://www.umzugsvergleich.de/magazin/220-neue-wohnungen-am-berliner-gleisdreieck-1106" target="_blank">http://www.umzugsvergleich.de/magazin/220-neue-wohnungen-am-berliner-gleisdreieck-1106</a></li>
<li><a title="Baunetz spart sich die eigene Recherche" href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wohnungsbau_von_Robertneun_in_Berlin_2442283.html?source=google-news" target="_blank">http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wohnungsbau_von_Robertneun_in_Berlin_2442283.html?source=google-news</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Wohnungsbau_von_Robertneun_in_Berlin_2442283.html?source=google-news"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Park wächst, die Bauflächen auch . . .</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2012/01/23/der-park-wachst-die-bauflachen-auch/</link>
		<comments>http://gleisdreieck-blog.de/2012/01/23/der-park-wachst-die-bauflachen-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Eylauer Straße]]></category>

		<category><![CDATA[Flaschenhals]]></category>

		<category><![CDATA[Möckernstraße]]></category>

		<category><![CDATA[Potsdamer Güterbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Gleisdreieck beginnen und enden die Jahre mit Baumfällungen. Bis 28. Februar noch läuft die diesjährige Baumfällsaison. Danach kann erst wieder ab 1. Oktober abgeholzt werden. Im Westpark, im Flaschenhals, auf den zukünftigen Baufeldern an der Flottwellpromenade, im Möckernkiez, im Yorckdreieck und an der Eylauer Straße sind Baumfällungen zu befürchten. Hoffen wir, dass es etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Gleisdreieck beginnen und enden die Jahre mit Baumfällungen. Bis 28. Februar noch läuft die diesjährige Baumfällsaison. Danach kann erst wieder ab 1. Oktober abgeholzt werden. Im Westpark, im Flaschenhals, auf den zukünftigen Baufeldern an der Flottwellpromenade, im Möckernkiez, im Yorckdreieck und an der Eylauer Straße sind Baumfällungen zu befürchten. Hoffen wir, dass es etwas glimpflicher abgeht als im vergangenen Winter. Wer etwas bemerkt, bitte schnell an gleisdreieck-blog.de schreiben. <span id="more-2681"></span></p>
<h3>Die neuen Bauflächen</h3>
<p>Die Bebauungspläne Yorckdreieck, Möckernkiez, Flottpromenade und Eylauerstraße sind in Arbeit. Aber erst wenn Bauherrn, Investoren und Verwaltung sich über alles verständigt haben, wird es öffentliche Auslegungen der Pläne und die Bürgerbeteiligung geben. Wird spannend sein zu sehen, was die Bürgerbeteiligung dann noch ausrichten kann. Im Fall der Eylauer Straße hat die erste Phase der „Bürgerbeteiligung“ mit der Auslegung des Plans ja schon stattgefunden. Inzwischen hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg jedoch Baugenehmigungen für Teilbereiche erteilt – im Vorgriff auf das spätere Ergebnis des Bebauungsplanverfahren. Wozu dann eigentlich überhaupt ein solches Verfahren mit Bürgerbeteiligung? Siehe <a title="BI Eylauer Straße" href="http://www.viktoriakiez.de/" target="_blank">http://www.viktoriakiez.de/</a></p>
<h3>Der Westpark</h3>
<p>Im Herbst 2012 könnte der Westpark des Gleisdreiecks eröffnet werden – oder zumindest Teile davon. Dank des milden Wetters kamen die Bauarbeiten schneller voran als geplant. Die ersten Wege sind schon gebaut, die Planungen weitestgehend abgestimmt. Auch wenn die Abstimmungen manchmal bei der Umsetzung vor Ort nicht beachtet werden. Das Plattmachen der Vegetation auf dem zukünftigen Marktplatz in den Kleingärten ist ein Beispiel dafür. In langen Debatten innerhalb der Projektbegleitende Arbeitsgruppe Gleisdreieck hatten sich Anwohnervertreter, Senat, Bezirk, Grün Berlin und die Architekten vom Atelier Loidl schließlich auf eine Lösung geeinigt – die dann aber von Grün Berlin nicht richtig an die ausführende Gartenbaufirma kommuniziert wurde. Siehe Bericht auf <a title="Landwehrkanalblog" href="http://baumschutz.wordpress.com/2012/01/16/naturzerstoerung-westpark/" target="_blank">http://baumschutz.wordpress.com/2012/01/16/naturzerstoerung-westpark/</a></p>

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<p><em>Bilder vom Sonntag, den 15. 1. 2012, im Westpark. Auf dem ersten Bild ist der im Bau befindliche Marktplatz in den Kleingärten zu sehen. Die Hütte am westlichen Rand des Platzes ist in der Nacht vom 15. auf 16. Januar abgebrannt. </em></p>
<p>Im Bereich zwischen der Hochbahnbrücke der U2 und der Yorckstraße, also im südlichen Zipfel des Westparks, gibt’s noch Probleme zu lösen. Der letzte Bereich mit wilder Bahnbrachenvegetation soll möglichst erhalten bleiben. Bis zum Frühjahr 2012 werden die dort geplanten Wege und der geplante Bolzplatz mit rotweißen Bändern abgesteckt werden, damit vor Ort eine naturschonende Lösung diskutiert und gefunden werden kann.</p>
<h3>Im Flaschenhals</h3>
<p>Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat eine finanzielle Förderung für den Radweg im Flaschenhals östlich der Fernbahn erhalten. Die Gelder müssen in 2012 und 2013 ausgegeben werden. In diesem Jahr soll die Vorbereitungen laufen –  z. B. die Bodensanierungen, die im Bereich südlich der Yorckbrücken notwendig sind. Im Jahr darauf könnte dann der Fahrradweg gebaut werden, so dass der Park dann im Süden bis zur Monumentenbrücke geht. Ungeklärt sind noch die beiden notwendigen Rampenbauwerke. Atelier Loidl will südlich der Yorckstraße die gleiche Rampe bauen wie beim nördlichen Eingang gegenüber. In der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe haben Anwohnervertreter diese Planung kritisiert und fordern eine kleinere, weniger monumentale Lösung. Auch die Rampe an der Monumentenstraße ist umstritten, da sie in der geplanten Form nur auf Kosten des alten Baumbestands realisiert werden kann. Damit hängt die Planung trotz gesicherter Finanzierung in der Luft. Mit besserer Bürgerbeteiligung im Vorfeld hätten Grün Berlin und der Bezirk mehr Planungssicherheit schaffen können.</p>
<h3>Im Ostpark</h3>
<p>Der Ostpark entwickelt sich weiter. Vom 12. Mai bis 12. August werden 15 Künstler aus Deutschland und der Schweiz dort und in der Ladestraße Kunstobjekte ausstellen – temporäre Installationen, die ohne große Eingriffe auskommen und doch den Park bereichern werden. Ich bin gespannt.</p>
<h3>Das Parkpflegekonzept für den Ostpark</h3>
<p>Auf der letzten Sitzung der Projektbegleitenden AG wurde ein Pflegekonzept für den Ostpark vorgestellt. Das Konzept macht detaillierte Vorschläge, wie mit dem Bauminseln, dem Wäldchen und den verschiedenen Rasen- und Wiesenflächen umgegangen werden soll. Nicht so intensiv genutzte Flächen sollen extensiver gepflegt werden, stark genutzte Flächen intensiver. Die Bauminseln sollen sich weiterentwickeln im Sinne einer natürlichen Sukzession. Irgendwann  hoffentlich werden sich dann die durch die Bauarbeiten vertriebenen Nachtigallen wieder an der Möckernstraße ansiedeln.  <a title="Präsentation Pflegekonzept Ostpark" href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/praesentationpflegekonzeptgleisdreieckostpark.pdf" target="_blank">Präsentation Pflegekonzept Ostpark</a></p>
<h3>Langer Tag der Stadtnatur</h3>
<p>Beim langen Tag der Stadtnatur am 16. 17. Juni wird es wieder zahlreiche Veranstaltungen auf dem Gleisdreieck geben. Tag der offenen Tür in den Gärten, diverse Führungen, die traditionelle Fahrradtour vom Südgelände zum Gleisdreieck entlang der Grüntangente. Wer Ideen hat für Aktionen oder Veranstaltungen kann sich möglichst bis Mitte Februar an die Stiftung Naturschutz wenden:<a title="Langer Tag der Stadtnatur" href=" http://www.langertagderstadtnatur.de/ " target="_blank"> http://www.langertagderstadtnatur.de/ </a></p>
<h3>Der Gleisdreieck-Park gentrifiziert</h3>
<blockquote><p>„Wir werden uns u. a. intensiv dafür einsetzen, das Instrument der Milieuschutzsatzung zur Anwendung zu bringen. Mit dieser besonderen Form der Erhaltungssatzung soll insbesondere die soziale Zusammensetzung der Wohnbevölkerung in bestimmten Gebieten erhalten bleiben. Wir werden die notwendigen Untersuchungen veranlassen, um die Grundlagen zum Erlass einer Milieuschutzsatzung zu überprüfen.“</p></blockquote>
<p>schreiben die Tempelhof-Schöneberger Parteien SPD und Grüne in ihrer Zählgemeinschaftsvereinbarung, eine Art Koalitionsvertrag auf Bezirksebene. <a title="Zählgemeinschaftsvereinbarung SPD-Grüne TS" href="http://gruene-berlin.de/sites/default/files/zg-rot-gruen.pdf " target="_blank">http://gruene-berlin.de/sites/default/files/zg-rot-gruen.pdf </a></p>
<p>Warum nicht damit anfangen in Schöneberg Nord? In der Nachbarschaft des neuen Parks auf dem Gleisdreieck sind die Begehrlichkeiten groß. Mit einer Erhaltungssatzung (nach<a title="§172 Baugesetzbuch" href="http://dejure.org/gesetze/BauGB/172.html" target="_blank"> §172 Baugesetzbuch</a> ) könnte der Entwicklung der Mieten und damit dem Verdrängungsdruck etwas Einhalt geboten werden. Die 10 Jahre Quartiersmanagement haben in diesem Stadtteil positive Spuren hinterlassen – vor allem im Bildungsbereich. Bei einer ungebremsten Gentrification müssten diese Bildungsprojekte wieder von neuem anfangen – irgendwo am Stadtrand in Marzahn oder in Spandau – und funktionierende, gut entwickelte Nachbarschaften würden auseinander gerissen. Wer will das?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Yorckdreieck: Die Eckpunkte werden in den Boden gerammt</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/12/10/yorckdreieck-die-eckpunkte-werden-in-den-boden-gerammt/</link>
		<comments>http://gleisdreieck-blog.de/2011/12/10/yorckdreieck-die-eckpunkte-werden-in-den-boden-gerammt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 09:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Yorckdreieck]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen haben im Yorckdreieck die Bauarbeiten für den Hellweg-Baumarkt begonnen. Dafür ist die Firma PST-Grundbau mit großen Maschinen vor Ort. Es sieht so aus, als würden nun Löcher für Pfahlgründungen gebohrt, die dann mit Beton ausgegossen werden. An diesen Bohrpfählen wird dann später die Fundamentplatte des Gebäudes verankert werden.

Noch im Juni hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen haben im Yorckdreieck die Bauarbeiten für den Hellweg-Baumarkt begonnen. Dafür ist die <a title="PST-Grundbau" href="http://www.pst-grundbau.de/leistungen/gruendungen/index.php" target="_blank">Firma PST-Grundbau</a> mit großen Maschinen vor Ort. Es sieht so aus, als würden nun Löcher für Pfahlgründungen gebohrt, die dann mit Beton ausgegossen werden. An diesen Bohrpfählen wird dann später die Fundamentplatte des Gebäudes verankert werden.<br />
<span id="more-2660"></span><br />
Noch im Juni hatte Bezirksbürgermeister Schulz in einem Gespräch zugesagt, dass im Herbst die  Bürgerbeteiligung zum Yorckdreieck mit der Auslegung der Bebauungsplanunterlagen beginnen werde - mit einer öffentlichen Präsentation als Start. Nun wird also gebaut, ohne dass die im Baugesetzbuch vorgesehene Bürgerbeteiligung stattgefunden hat. Liegt überhaupt ein Bauantrag und eine Baugenehmigung vor ?</p>
<p>Vielleicht gibt es irgendwann eine nachträgliche Bürgerbeteiligung. Aber sie  würde dann  mit vollendeten Tatsachen konfrontiert, damit völlig entwertet und könnte das Projekt nur noch im Detail modifizieren. Denn die Eckpunkte des Projekts werden jetzt in den Boden gerammt – wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Die einzigen, die tatsächlich beteiligt waren, war das sogenannte Baukollegium der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, ein Gremium, dass unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagt. Es war zu hören, dass das Baukollegium einen Architektenwettbewerb zur Fassadengestaltung des Baumarktes  vorgeschlagen hat. Das Ergebnis des Wettbewerbs ist hier zu sehen: <a title="Hass Architekten, Hellweg-Baumarkt" href="http://www.haas-architekten.de/index.php?id=78 " target="_blank">http://www.haas-architekten.de/index.php?id=78</a></p>
<h3>Bilder vom 9. Dezember 2011</h3>

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<h3>Frühere Artikel zum Baumarkt im Yorckdreieck</h3>
<ul>
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</ul>
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		<item>
		<title>Berichtigung zu den (vermeintlichen) Baumfällungen im Westpark</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/12/01/berichtigung-zu-den-vermeintlichen-baumfallungen-im-westpark/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Potsdamer Güterbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel  vom 27. 11. 11 „Bäume im Westpark gefällt, Absprachen missachtet“ basiert auf einer Fehlinformation, für die ich mich an dieser Stelle entschuldigen möchte. In der letzten Sitzung der Projektbegleitenden AG hat die Grün Berlin GmbH erklärt, dass die gefällten Bäume nicht von der Stelle stammen, an der sie gefunden wurden, sondern vom Grundstück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel  vom 27. 11. 11 „Bäume im Westpark gefällt, Absprachen missachtet“ basiert auf einer Fehlinformation, für die ich mich an dieser Stelle entschuldigen möchte. In der letzten Sitzung der Projektbegleitenden AG hat die Grün Berlin GmbH erklärt, dass die gefällten Bäume nicht von der Stelle stammen, an der sie gefunden wurden, sondern vom Grundstück des Parkhaus Debis, das benachbart zum zukünftigen Westpark liegt. Warum die Bäume dorthin transportiert wurden, blieb ungeklärt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bäume im Westpark gefällt, Absprachen missachtet</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/27/baume-gefallt-absprachen-missachtet/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Potsdamer Güterbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf um einzelne Bäume hat eine lange Tradition im Planungsprozess am Gleisdreieck. Ohne diesen Kampf gäbe es sicher nicht 17 Vegetationsinseln mit alten Bäumen im Ostpark. Mehr Vegetationsinseln wären möglich gewesen. Im Westpark, der zur Zeit im Bau ist, gibt es viel weniger alte Vegetation, weil durch die Baulogistik und die Tunnelbaustelle in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kampf um einzelne Bäume hat eine lange Tradition im Planungsprozess am Gleisdreieck. Ohne diesen Kampf gäbe es sicher nicht 17 Vegetationsinseln mit alten Bäumen im Ostpark. Mehr Vegetationsinseln wären möglich gewesen. Im Westpark, der zur Zeit im Bau ist, gibt es viel weniger alte Vegetation, weil durch die Baulogistik und die Tunnelbaustelle in den letzten Jahrzehnten die alte Vegetation fast vollständig abgeräumt wurde.<span id="more-2631"></span></p>
<p>Umso wichtiger sind die Bäume, die noch da sind, z. B. die lange Baumreihe, die sich entlang des Weges östlich der Kleingärten am Rand zur früheren Baulogistikfläche entwickelt hat. Es war einer der Erfolge der Bürgerbeteiligung beim Westpark, dass das Atelier Loidl hier seine Planung ändern und die Baumreihe in die Planung integrieren musste. Der westliche Hauptweg der Loidl-Planung wurde so verändert, dass er nun parallel zur vorhandenen Baumreihe verläuft. In der ursprünglichen Loidl-Planung, hätte dieser Weg die Baumreihe im spitzen Winkel geschnitten und die meisten Bäume wären gefällt worden.</p>
<p>Trotz der verbesserten Planung, über die in der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe Gleisdreieck weitgehend Konsens herrschte, kam es immer wieder vor, dass einzelne Bäume von der Grün Berlin GmbH ohne Absprache gefällt wurden, wie im letzten Winter am zukünftigem Marktplatz bei den Kleingärten. Dies führte zu harten Auseinandersetzungen in der Projektbegleitenden AG zwischen gewählten Anwohnervertretern einerseits und der Grün Berlin GmbH anderseits, die dann immer reflexhaft antwortete, die Bäume seien sowie schon krank gewesen. Schließlich wurde auf Vorschlag des Moderators verabredet, dass wenn sich im Bauprozess herausstellt, dass einzelne Bäume gefällt werden müssen – aus welchen Gründen auch immer – dass dann kurzfristig die Mitglieder der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe informiert werden und sich vor Ort eine Meinung bilden können, bevor die Entscheidung zum Fällen der Bäume getroffen wird.</p>
<p>Nun ist es doch wieder passiert. Bäume wurden gefällt, ohne das mit dem Moderator vereinbarte Procedere einzuhalten. Ergebnis: ein lange Bresche in der Baumreihe entlang des westlichen Hauptweges - weit über die in der Arbeitsgruppe vereinbarten Blickfenster hinaus. Auf die Begründung der Grün Berlin GmbH bin ich gespannt.</p>

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		<title>Offener Brief zum möglichen Abriss des Zollpackhofes an der Yorckstraße/Möckernstraße</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 21:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

		<category><![CDATA[Gentrification]]></category>

		<category><![CDATA[Kreuzberger Horn]]></category>

		<category><![CDATA[Möckernstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem offenen Brief wendet sich Jürgen Enkemann vom „Kreuzberger Horn“ gegen einen möglichen Abriss des alten Zollpackhofes an der Ecke Yorckstaße / Möckernstraße. Hintergrund sind die internen Diskussionen innerhalb der Initiative Möckernkiez. Ursprünglich wollte die Initiative den Zollpackhof als Teil des „Stadtgedächtnisses“ in ihr Projekt mit rund 400 Wohnungen und Gewerbeflächen integrieren.
Dazu wurde eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem offenen Brief wendet sich Jürgen Enkemann vom „Kreuzberger Horn“ gegen einen möglichen Abriss des alten Zollpackhofes an der Ecke Yorckstaße / Möckernstraße. Hintergrund sind die internen Diskussionen innerhalb der Initiative Möckernkiez. Ursprünglich wollte die Initiative den Zollpackhof als Teil des „Stadtgedächtnisses“ in ihr Projekt mit rund 400 Wohnungen und Gewerbeflächen integrieren.<span id="more-2595"></span></p>
<p>Dazu wurde eine Planung ausgearbeitet, die vorsah, den Zollpack zu modernisieren und mit drei weiteren Geschossen zu überbauen. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass durch die komplizierte Bebauung des alten Gebäudes die Baukosten explodieren würden und damit auch die zukünftigen Mieten in dem neuen Stadtteil. Nun gibt es zwei Alternativen, die innerhalb des Projekts Möckernkiez diskutiert werden:</p>
<ul>
<li>den alten Zollpackhof so stehen lassen und nur das dahinter liegende Gelände bebauen</li>
<li>oder den Zollpackhof abreißen und etwas Neues bauen.</li>
</ul>
<p>Beide Lösungsmöglichkeiten stellen das in jahrelanger Arbeit entwickelte städtebauliche Konzept des Möckernkiezes in Frage, erfordern eigentlich ein neues städtebauliches Konzept. Aus dem Bezirksamt ist zu hören, dass der Teilbebauungsplan Möckernkiez zur Zeit auf Eis liegt. Offensichtlich ist der im Februar 2011 von der Bezirksverordnetenversammlung &#8220;zur Kenntnis genommene&#8221;  Teilbebauungsplan in großen Teilen schon wieder Makulatur. Interessant ist auch die Begründung des Bezirksamtes, warum dieser Teilbebauungsplan nie öffentlich ausgelegt wurde, wie es das Baugesetzbuch eigentlich vorsieht. „Alle grundsätzlichen Fragen der Bebauung&#8221; seien schon 2006 im Generalbebauungsplan Gleisdreieck geklärt worden, hieß es dazu in diesem Sommer vom Stadtplanungsamt. 2006 hatte dasselbe Amt als Antwort auf die Stellungnahmen zum B&#8217;Plan  Gleisdreieck  geschrieben, Fragen wie der Umgang mit dem Zollpackhof  und der Durchwegung des Baufelds Möckernkiez würden im  späteren Teilbebauungsplan geklärt. OK, eventuell werden sie nun geklärt, aber nicht in einem öffentlichen Beteiligungsverfahren. Dies ist der Hintergrund, vor dem Jürgen Enkemann vom Kreuzberger Horn den offenen Brief an Aino Simon vom Vorstand der Möckernkiezbaugenossenschaft geschrieben hat.<br />
<em>Matthias Bauer</em><br />
<div id="attachment_2596" class="wp-caption alignleft" style="width: 570px"><a href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/zollpackhof-yorckbruecken.jpg"><img class="size-full wp-image-2596 " title="zollpackhof-yorckbruecken" src="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/zollpackhof-yorckbruecken.jpg" alt="Zollpackhof und Yorckbrücken, Aufnahme aus den 80er Jahren" width="560" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Zollpackhof und Yorckbrücken, Aufnahme aus den 80er Jahren</p></div></p>
<h3>Offener Brief von Jürgen Enkemann an Aino Simon, Initiative Möckernkiez</h3>
<p><em>(Ich betrachte dieses an Aino Simon addressierte Schreiben, wie ich ihr mitgeteilt haben,  als &#8216;offenen Brief&#8217;, der auch im Umkreis von &#8216;Kreuzberger Horn&#8217;-Initiative und Gleisdreiecks AG versandt wurde. Jürgen Enkemann)</em></p>
<p>Liebe Aino Simon,</p>
<p>Dein Vortrag neulich auf der Veranstaltung im Rathaus zum Möckernkiez-Projekt war überzeugend, und Du hast auch bestimmte Bezüge, die nicht nur Euer eigenes Zusammenwohnen in dem Komplex betreffen, hervorgehoben: die Beziehung zur Nachbarschaft drum herum (z.B. mit dem zur Verfügung Stellen bestimmter Gemeinschaftsräume etc), zur Natur (dazu gibt es demnächst ja auch eine öffentlich angekündigte gemeinschaftliche Pflanzaktion). Wenn mir eine Dimension gefehlt hat - ich will nicht unterstellen, dass sie Dich nicht interessiert, und man kann auch nicht immer alles in einem Vortrag bringen - dann ist es der Bezug zur Geschichte der Umgebung.</p>
<p>Diese Leerstelle erschien dann noch betont dadurch, dass Du mit einem Hessel-Zitat den Begriff  ‘Wandel’ ganz groß hervorgehoben und sogar als Losung auf die Leinwand projiziert hast. Dass mir das im Moment so wichtig erscheint, hat einen konkreten Anlass, aber ich will doch erst noch ein paar allgemeinere Reflektionen dazu hier vorbringen. Natürlich ist es wichtig, dass wir uns für den Wandel in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen stark machen, und ich würde selber von mir behaupten, dass ich mich immer für den Wandel engagiert habe, wenn es dabei um Verbesserung von Lebensbedingungen ging und um die Aufhebung von überkommenden Hierarchien und Klassenunterschieden, um emanzipatorischen Wandel. Aber Wandel ohne das Ernstnehmen auch von Kontinuitäten ist zumeist schlecht fundiert, kann sehr einseitig sein, oberflächlich und in der Politik manchmal äußerst zerstörerisch. Mir erscheint es gerade im Hinblick auf einen zu erringenden grundlegenden ‘Wandel’ wichtig, dass wir uns ständig des historischen Gewordenseins unserer weiteren gesellschaftlichen Zusammenhänge wie auch unserer unmittelbaren Umgebung bewusst sind.</p>
<p>Um  zunächst noch einmal auf Franz Hessel zurück zu kommen, der in unserer gemeinsamen ‘Kiezwoche’ bei Euch  im Möckernkiez-Verein in Form von Lesungen eine besondere Rolle gespielt hat: Ihn faszinierten die gewaltigen Veränderungen in der hektischen Metropole der Zwanziger Jahre, aber er versuchte im Rahmen seiner Beobachtungen in der Stadt immer auch, die Geschichte dahinter aufscheinen zu lassen, soweit überhaupt noch Spuren davon sichtbar waren, und er bedauerte deren Verschwinden hier und da. Wandel war für ihn nicht immer nur begrüßenswert. Im Kapitel ‘Der Landwehrkanal’ in seinem Büchlein ‘Spaziergänge in Berlin’ lautet der letzte Satz: “Man behauptet, der Landwehrkanal soll auch bald trockengelegt werden, er rentiere sich nicht mehr. Dann würde uns wieder ein Stück Leben zu blasser Erinnerung werden.“</p>
<p>In Berlin war man schon immer besonders schnell dabei, die Spuren der Geschichte  restlos verschwinden zu lassen, aber in kaum einer Zeit wohl so intensiv wie in den späten 50er und den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. (Das gehörte allerdings in der gesamten Bundesrepublik in gewissen Graden zum Zeitgeist). &#8220;Abriss! Abriss!&#8221; war angesagt, nur das Neue begeisterte, das belebte natürlich auch die Konjunktur in der ‘Wirtschaftswunder’-Epoche. Zu den Opfern zählte u.a. die riesige, abgesehen vom Dach noch weitgehend erhaltene Ruine des Anhalter Bahnhofs, und damit sind wir schon bei unserem konkreteren Thema, denn es geht mir in unserem Dialog um ein Bestandteil des ehemaligen Anhalter Bahnhofsgeländes. Zum Zeitpunkt des Abrisses der großen Halle fanden sich nur wenige Stimmen für den Erhalt (einige aber durchaus schon). Der große Umschwung sowie die heftige Kritik an der ‘zweiten Zerstörung’ Berlins nach der Kriegszerstörung ergaben sich erst in den achtziger Jahren. Der Abriss des Bahnhofs, besonders vehement vorangetrieben durch den früheren Kreuzberger Bürgermeister Kressmann, wurde dann rückblickend allgemein verurteilt. Mir fiel zufällig gerade ein alter Artikel aus dem Tagesspiegel (vom 19.6.1987) in die Hände, in dem es in einer kritischen Rezension zur großen postmodernen  ‘Mythos Berlin’-Ausstellung auf dem öden Gelände des vormaligen  Anhalter Bahnhofsgebäudes heißt: “Auch dessen Schicksal ist ja ein Spiegelbild Berliner Seelenzustände: als die Züge längst nicht mehr fuhren, geisterten Hauptstadtwettbewerbe durch Amtsstuben und Stadtplanungsbüros, die den Abbruch dieser Kathedrale des Industriezeitalters angeblich dringend erforderlich machten. Keine Zeit verlieren!“ Und am Schluss des Artikels heißt es dann noch einmal beim Anblick der Miniruine inmitten einer Brache: “Kaum noch sieht man den Portikus, den die Abrisswut stehen ließ, diesen winzigen Rest. Angetrieben wurde das Zerstörungswerk von einem Bezirksbürgermeister, der stolz den Spitznamen Texas-Willy trug, in den Jahren, als die Eröffnung der ersten Stadtautobahnteile ungehemmten Schnellverkehr versprach &#8230; “.</p>
<p>Und da wir mal beim Anhalter Bahnhof sind, möchte ich zusätzlich ein paar Sätze aus einem immer noch sehr informativen und lesenwerten Buch mit dem Titel ‘Berlin, Anhalter Bahnhof’ aus den achtziger Jahren zitieren. Der Verfasser Peter G. Kliem fordert in seinen allgemeiner gehaltenen Schlussgedanken, die Stadtplaner des Senats sollten nach den Zerstörungen der jüngeren Zeit “bemüht sein, wenigstens von sofort an jedes noch so bescheidene Stückchen des alten Berlin vollständig zu restaurieren.“ (S. 89).  Und weiter: “In Berlin wirkt seit Jahren offensichtlich eine unsichtbare Macht, die jeden geschichtlichen Ursprung und alle Erinnerung an ein in vieler Hinsicht in der ganzen Welt bekanntes und geschätztes Berlin ausräumen will. Diese Tendenz zur städtebaulichen Einöde, zur verkehrsgerechten Rasterlandschaft und zur wohnarithmethischen Trostlosigkeit muss letzten Endes auch zur Kulturlosigkeit führen. Natürlich gibt es in der Stadtkultur und Architekturästhetik keine absoluten Normen, und nicht immer muss das Alte auch das Gute sein. Bei der Beurteilung der unterschiedlichen Fakten kommen eine Menge von Gesichtspunkten zusammen.  &#8230; Aber alle Erkenntnisse auf diesem Gebiet sind schwer messbar, von häufig wechselnden Meinungen abhängig, die getroffenen Entscheidungen sind fast immer umstritten und so gut wie nicht auf ihre Richtigkeit nachprüfbar. In der Bevölkerung, und hier insbesondere bei den jüngeren Bürgern, nimmt aber die Trauer über die Zerstörung der Stadt auffallend zu.“ &#8230; “Die Zukunftserwartungen können nur aus der Kenntnis der eigenen Geschichte heraus formuliert werden. Aber Geschichte will erlebt sein: Nicht in großen dafür hergerichteten Museen, Geschichte erlebt, wer durch die historischen Räume eines alten Schlosses geht oder durch die teilweise restaurierten Straßen Kreuzbergs mit ihren Stuckfassaden der Gründerzeit, den alten Straßenlaternen, Bänken, Pumpen und Vorgärten, eingezäunt von schmiedeeisernen Zäunen. Berlin ist als Ganzes ein Ort der Geschichte, ein Ort an dem deutsche Vergangenheit und Gegenwart wie nirgendwo sonst mit ihren tiefen Brüchen und den offenen Fragen nach der Zukunft erlebt werden kann.“ (S. 90)<br />
<em>Peter G. Kliem / Klaus Noack: Berlin, Anhalter Bahnhof, Frankf./ M. und Berlin (Ullstein) 1984. </em></p>
<p>Um diese Zeit, also in der ersten Hälfte der achtziger Jahre, hatte sich allerdings seit einer Weile vielfach ein neues historisches Bewusstein durchgesetzt, in der Tat selbst bei ganz jungen Leuten, den Hausbesetzern, die sich dem verbreiteten Abriss sehr wirksam entgegensetzten und letztlich das erkämpften, was ‘Behutsame Stadterneuerung’ genannt wurde. Ein Einzelname verbindet sich besonders mit dieser neuen Richtung in den achtziger Jahren, der von Hardt-Waltherr Hämer (in Kreuzberg zumeist Gustav Hämer genannt). Ich möchte hier daher aus einem Buch über ihn zitieren: “Zum Perspektivenwechsel aus der ‘Planung von oben’ zum Blick aus der Position der Betroffenen, zur Parteinahme ihrer Interessen, kam der Abschied von der bislang unbefragten Überzeugung, dass das jeweils Neueste auch stets das Bessere sei.&#8221;<br />
<em>Aus: Manfred Sack (hrsg.): Stadt im Kopf. Hardt-Waltherr Hämer, Berlin 2002 (Jovis Verlag) S. 15 </em></p>
<p>Wie es der Zufall nun will in unserem Argumentationszusammenhang, stammte von dem Architekten des Anhalter Bahnhofs, Schwechten, auch der Entwurf für die Gedächtniskirche. Der Architekt des Neubaus Ende der 50er/ Anfang der 60er Jahre, Eiermann, wollte zunächst den völligen Abriss der</p>
<p>Kirchenruine. Der Protest aus der Bevölkerung heraus war jedoch so groß, dass es zu der interessanten Kombination von Neu und Alt kam und damit auch zu der Erinnerung an die Kriegszerstörung. In dieser Form wurde der Bau dann zu einem der eindrucksvollsten Wahrzeichen Berlins, und der Architekt wird die glorreiche Idee später nicht bereut haben.</p>
<p>In einem Lokal fand ich soeben die neue Ausgabe der Kreuzberger Chronik mit einem sehr kritischen, wenn nicht teilweise gar feindseligen Artikel über Euer ‘Möckernkiez’-Projekt. Ich teile die Ansicht nicht, aber erwähnenswert ist doch, dass als Hauptillustration zu dem Artikel ein Foto mit besagten alten Gewerbegebäuden abgedruckt ist und mit der Bildunterschrift: “Auch der Zollpackhof wird den Neubauten weichen.“ Im Artikel selber wird der erwartete Abriss dann noch einmal kritisch erwähnt. Mit dieser ablehnenden öffentlichen Reaktion muss im Falle der Beseitigung gerechnet werden.</p>
<p>Du hattest in Deinem Vortrag im Rathaus gesagt, dass über Abriss oder andererseits architektonische Einbeziehung in den Komplex noch nicht endgültig entschieden sei. Ich weiß nicht, wie weit die Diskussion inzwischen gediehen ist, aber aus meiner Sicht - und diese Meinung teile ich mit mehreren anderen vom Kreuzberger Horn-Kreis, wie unsere Diskussion beim monatlichen Treffen im Lokal Sieben Stufen  zeigte - wäre es wichtig, dass die alte Anlage in irgendeiner Form erhalten bleibt. Es lässt sich sicherlich argumentieren, dass diese Gebäude und diese nicht gerade prächtige Rampe nun mal nicht das einstige Bahnhofsgebäude oder gar die Gedächtniskirche sind, und die ursprüngliche Form hat sich in der Zwischenzeit verändert, aber der Erhalt könnte dennoch eine wichtige Zeichensetzung für die Wahrnehmung auch der Geschichte des Umfeldes sein. Der gesamte Gebäudekomplex erhielte in seinem Äußeren eine zusätzliche Bedeutung in Richtung Stadtgedächtnis, denn Architektur wird immer auch als symbolisch wahrgenommen. Der Abriss andererseits würde sicherlich auch weiterhin kommentiert, zumal er bereits in die öffentliche Diskussion geraten ist, und spätere Verurteilungen wie im Falles des Anhalter Bahnhofs  ließen sich ersparen.</p>
<p>Soweit meine Gedanken dazu. Vielleicht können sie zusammen mit anderen Meinungsäußerungen ein Impuls bei der Entscheidungsfindung sein.</p>
<p>Mit besten Grüßen von Jürgen E.</p>
<p><div id="attachment_2620" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><a href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/dokumente-zollpackhof-1874-1901-2008.jpg"><img src="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/dokumente-zollpackhof-1874-1901-2008.jpg" alt="Dokumente zum Zollpackhof, 1874, 1900 und 2008, von Jürgen Enkemann" title="dokumente-zollpackhof-1874-1901-2008" width="600" height="837" class="size-full wp-image-2620" /></a><p class="wp-caption-text">Dokumente zum Zollpackhof, 1874, 1901 und 2008, von Jürgen Enkemann</p></div></p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<ul>
<li><a title="Teilbauungsplan Möckernkiez" href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/ds2122_vzk_b-planvi-140emoeckernstr-ortsteil-kreuzberg.pdf" target="_blank">Teilbebauungsplan Möckernkiez vom 16.02.2011, PDF-Dokument</a></li>
<li><a title="Möckernkiez, Planungsstand" href="http://www.moeckernkiez.de/planungsstand/" target="_blank">Möckernkiez, Planungsstand</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Exil für  Pflanzen, eine Aktion der Initiative Möckernkiez</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 22:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Möckernstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch zeigt das zukünftige Baufeld Möckernkiez südlich des im Herbst eröffneten Ostparks die typische Bahnbrachenvegetation. Wenn dort ab nächstes Jahr gebaut werden wird, wird jedoch dort  kein Platz mehr sein für dieses Grün. Offensichtlich ist dies auch für die am Projekt Möckernkiez Beteiligten ein Problem. Am Samstag, den 12. 11. 2011 von 11 bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch zeigt das zukünftige Baufeld Möckernkiez südlich des im Herbst eröffneten Ostparks die typische Bahnbrachenvegetation. Wenn dort ab nächstes Jahr gebaut werden wird, wird jedoch dort  kein Platz mehr sein für dieses Grün. Offensichtlich ist dies auch für die am Projekt Möckernkiez Beteiligten ein Problem. Am Samstag, den 12. 11. 2011 von 11 bis 16 Uhr plant die Initiative Möckernkiez deswegen eine Pflanzaktion der besonderen Art. Lieber jetzt ein Exil finden für das Grünzeug, als nächstes Jahr alles plattmachen.<span id="more-2589"></span></p>
<p>„Am Aktionstag sollen Pflanzen ausgegraben, gesichert und verschenkt werden“ heißt es in der Einladung. Bloß wohin mit den Pflanzen in der Zwischenzeit? Und vertragen wild gewachsene Pflanzen ein mehrjähriges Exil, bevor sie an den ursprünglichen Platz zurückkehren, der dann völlig verändert sein wird?</p>
<p><a title="Einladung Pflanzaktion Möckernkiez" href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/pflanzaktion-moeckernkiez.pdf" target="_blank">Einladung Pflanzaktion Möckernkiez</a>, PDF-Dokument</p>
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		<title>Ziemlich pampe geraten</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/10/16/ziemlich-pampe-geraten/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 06:20:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Park, den Berlin sich gegönnt hat in aller Pleitigkeit, ist ziemlich pampe geraten, meint &#8220;anderswaerts&#8221; in einem YouTubeVideo. Und weiter . . .  Ich bin das zweite Mail hier - und der langweilt mich, das ist kein gutes Zeichen . . . Die Schienen findet &#8220;anderswaerts&#8221; gut, mit der Natur, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Park, den Berlin sich gegönnt hat in aller Pleitigkeit, ist ziemlich pampe geraten, meint &#8220;anderswaerts&#8221; in einem YouTubeVideo. Und weiter . . .  Ich bin das zweite Mail hier - und der langweilt mich, das ist kein gutes Zeichen . . . Die Schienen findet &#8220;anderswaerts&#8221; gut, mit der Natur, die sich da entwickelt hat, die neuen Betonwege und die Schotterfelder dagegen sind für ihn enttäuschend. Ohne die Fläche von früher zu kennen hat &#8220;anderswaerts&#8221; eine Ahnung, dass hier auch ein anderer Park mmöglich gewesen wäre.</p>
<p><span id="more-2585"></span></p>
<p><object width="420" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dprQAJd-PhA?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dprQAJd-PhA?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="420" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://youtu.be/dprQAJd-PhA">Video: Ziemlich pampe geraten</a></p>
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		<title>Den Park nachts abschließen?</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/10/13/den-park-nachts-abschliesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 23:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung?]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Monat nach der Eröffnung des Parks kriegt der Park zunehmend schlechte Presse. „Ärger im Gleisdreieck-Park,“ titelt die Berliner Woche und übernimmt dabei ungeprüft die mangelhaft  recherchierten Vorwürfe des Tagesspiegels. Die Nächte im Park werden angeblich durch Drogenhandel und Vandalismus bestimmt, die Tage durch den Abtransport von Müll und Glasscherben.

Ja, es gab nächtliche Parties an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Monat nach der Eröffnung des Parks kriegt der Park zunehmend schlechte Presse. „Ärger im Gleisdreieck-Park,“ titelt die Berliner Woche und übernimmt dabei ungeprüft die mangelhaft  recherchierten Vorwürfe des Tagesspiegels. Die Nächte im Park werden angeblich durch Drogenhandel und Vandalismus bestimmt, die Tage durch den Abtransport von Müll und Glasscherben.</p>
<p><span id="more-2577"></span></p>
<p>Ja, es gab nächtliche Parties an den Wochenenden, als es noch einigermaßen warm war. Und wenn Kids feiern, sieht der Park am nächsten Morgen eben nicht besenrein aus. Und es gab eine Party in der Nacht am  Freitag, den 30. 9. , die leider mit einem Polizeieinsatz beendet werden musste. Aber Drogenhandel und Prostitution, der Park ein rauchendes Trümmerfeld? Wer in den letzten Wochen den Park besucht hat, weiß, dass das Quatsch ist. Auch das Müllaufkommen mit 25 m³ in den ersten drei Wochen wurde von der Grün Berlin GmbH als „normal“ bezeichnet. Schließlich nutzen Tausende den Park und das ist auch gut so.</p>
<p>Woher kommt die schnelle Forderung, den Park nachts abzuschließen wie das Tempelhofer Feld oder die Buga in Britz?  Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH fordert in einem <a title="Gleisdreieck, Deutschlandfunk 8.10.11" href="http://www.podcast.de/episode/2818353/Park_am_Gleisdreieck_in_Berlin" target="_blank">Gespräch mit dem Deutschlandfunk</a> am 8. 10. 2011 , dass der Park nachts von 24 bis 6 Uhr  geschlossen werden soll. In der Berliner Woche am 5. 10. sagt Christoph Schmidt, die Grün Berlin habe schon seit zwei Jahren vorschlagen, das Gelände einzuzäunen und mehr Wachschutz zu engagieren und</p>
<blockquote><p>„Wir haben deshalb seit zwei Jahren für ein begleitendes Konzept und einer sozialen Kontrolle plädiert.“</p></blockquote>
<p>Eigenartig, dass dies in den letzten Jahren  in der  Projektbegleitenden Arbeitsgruppe Gleisdreieck  so nie von der Grün Berlin GmbH angesprochen wurde. In dem Gremium sitzen Vertreter von Senat, Bezirk, Atelier Loidl und gewählte Anwohnervertreter. Immer wenn von den Anwohnervertretern soziale Aspekte angesprochen wurden, hieß es von der Grün Berlin GmbH, das Parkbauen sei ihre Aufgabe, nicht die Sozialarbeit. Die Zeiten ändern sich.</p>
<p>Wir sollten die kalte Jahreszeit nutzen, nun über Konzepte und soziale Kontrolle nachzudenken. Ich hoffe, es wird andere Lösungen geben als das nächtliche Abschließen.</p>
<p>Siehe auch <a title="Initiativenplattform 19.10.11" href="http://gleisdreieck-blog.de/2011/10/13/sitzung-der-initiativenplattform-gleisdreieck/">http://gleisdreieck-blog.de/2011/10/13/sitzung-der-initiativenplattform-gleisdreieck/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauarbeiten für eine Mittelinsel in der Möckernstraße</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/09/27/bauarbeiten-fur-eine-mittelinsel-in-der-mockernstrase/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 11:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anhalter Güterbahnhof]]></category>

		<category><![CDATA[Möckernstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Straßenverkehrsbehörde ist aufgewacht. Seit gestern wird am Eingang Hornstraße in der Möckernstraße gebaut. Der Übergang zum größten Parkeingang auf Kreuzberger Seite soll in Zukunft mit einer Mittelinsel für Fußgänger gesichert werden. Ob dies ausreicht – ohne Zebrastreifen und Ampel - muss bezweifelt werden. 
Trotzdem ein Anfang. Für den Eingang selbst fehlt noch ein Konzept.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Straßenverkehrsbehörde ist aufgewacht. Seit gestern wird am Eingang Hornstraße in der Möckernstraße gebaut. Der Übergang zum größten Parkeingang auf Kreuzberger Seite soll in Zukunft mit einer Mittelinsel für Fußgänger gesichert werden. Ob dies ausreicht – ohne Zebrastreifen und Ampel - muss bezweifelt werden. <span id="more-2570"></span></p>
<p>Trotzdem ein Anfang. Für den Eingang selbst fehlt noch ein Konzept.  Zur Zeit sind die breiten, zu Möckernstraße geneigten Stufen mit rot-weißen Absperrgitter verstellt, damit Kinder mit ihren Fahrrädern hier nicht gradlinig die Treppe herunterfahren und unten auf der Fahrbahn der Möckernstraße landen. Wichtig wäre hier eine Verbreiterung des Bürgersteigs und ein Schutz, damit Kinder nicht auf die Fahrbahn geraten können.</p>
<p><div id="attachment_2571" class="wp-caption alignleft" style="width: 586px"><a href="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/img_2344.jpg"><img class="size-full wp-image-2571  " title="img_2344" src="http://gleisdreieck-blog.de/wordpress/wp-content/uploads/img_2344.jpg" alt="Bauarbeiten für die Mittelinsel in der Möckernstraße, rechts im Bild ein Krankenwagen, der zu einem Unfall in der Skaternalage unterwegs war. Es dauert eien Weil, bis er schließlich beim Eingang am Spectrum den Weg aufs Gelände fand. " width="576" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Bauarbeiten für die Mittelinsel in der Möckernstraße, rechts im Bild ein Krankenwagen, der zu einem Unfall in der Skateranlage unterwegs war. Es dauerte eine Weile, bis er schließlich beim Eingang am Spectrum den Weg aufs Gelände fand. Hoffentlich ist dem Mädchen, dass dort verunglückte, nichts Ernstes passiert - gute Besserung!</p></div></p>
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