Mysteriöse Pakete

Flottwellstraße: CA Immo/Vivico verkauft Katze im Sack an Groth-Gruppe

Anfang vergangener Woche gab die CA Immo/Vivico eine Pressemeldung heraus, nach der sie ein Grundstückspaket im Wert von 12 Mio. € an die Groth-Gruppe verkauft habe. Insgesamt beinhalte das Paket 975.600 m², die sich auf zwei Flächen verteilen: auf das mittlere der drei umstrittenen Bauflächen an der Flottwellstraße, von den Investoren „Flottwell Living“ genannt, und auf das Areal in Lichterfelde-Süd, den ehemaligen Truppenübungsplatz der Amerikaner. Weiterlesen

Presse

Tagesspiegel schreibt den neuen Park schlecht

Vandalismus, Müll, Drogenhandel, Neuer Park am Gleisdreieck verkommt . . .  so beschreibt der Tagesspiegel den neuen Park am Gleisdreieck drei Wochen nach der Eröffnung. Klar, wo viele Menschen zusammenkommen, läuft nicht alles glatt. Ohne Pflege, Müllabfuhr und Parkbetreuer geht es nicht. Aber ist es nur das, was das Bild bestimmt?

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Unwürdige Kampagne

Offener Brief von zwei Sport-Präsidenten an Bürgermeister Schulz

Schwerwiegende Vorwürfe machen Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes, und Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes, dem Friedrichshain-Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz in einem offenen Brief. Bürgermeister Schulz grenze aus, bediene Einzelinteressen und missachte den Anspruch junger Menschen an der Teilhabe von sportlichen Bewegungsaktivitäten. Die Interessen von 60 Parzelleninhabern würden ihm mehr bedeuten, als das Wohl vieler Kinder und Jugendlicher im Bezirk. Anlass dieser Vorwürfe ist ein Beschluss  am Mittwoch den 28. 06.10 in der BVV F’Hain-Kreuzberg. Mit diesem Beschluss hatte die BVV gegen die Stimmen von SPD die Sicherung der Kleingärten auf dem Potsdamer Güterbahnhof beschlossen sowie Alternativen für den Sport im Yorckdreieck und auf dem Tempelhofer Feld vorgeschlagen. Bedeutet das, dass kein Sport im zukünftigen Gleisdreieck-Park stattfindet? Weiterlesen

Im Rückspiegel

Fundstück aus einer fast 10 Jahre alten Ausgabe des Spiegels:

In den Büros der Organisationen, die über die Zukunft des Gleisdreiecks zu entscheiden haben, schaut man in überraschte Gesichter, wenn man die Kleingärtner erwähnt. Sie haben keinen Platz in den Überlegungen der Stadtplaner. Sie tauchen nicht auf. Nicht in den Flächennutzungsplänen, nicht in den Bebauungsplänen, nicht mal im aktuellen Berliner Stadtplan. Sie sind gar nicht da.

„Warten auf den Feind. In der Mitte der Republik, nicht weit entfernt vom Potsdamer Platz, behauptet sich eine Kleingarten-Kolonie“, lautet die Überschrift zum Artikel im Spiegel vom 1. 11. 1999. Der vollständige Artikel ist im Spiegelarchiv zugänglich.

Sport in der Lobby

Der Rückzieher  von Bürgermeister Franz Schulz am 22. 04. 09 in Sachen Sport auf dem Gleisdreieck wird nun vom Landessportbund als „unverantwortliche Taktiererei“ und von der FDP als „abenteuerlicher Rückzug“ kritisiert. In den Sportausschüssen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sowie im Sportausschuss im Abgeordenetenhaus ist es wohl hoch hergegangen, sodass die Berliner Morgenpost innerhalb von zwei Tagen gleich drei Artikel veröffentlichte.

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Bild für Multi-Kulti

Ausgerechnet in der Bildzeitung findet sich ein lesenswerter Artikel über „Berlins Multi-Kulti-Garten“.  Bild stellt 10 Familien aus 10 Ländern vor, die  in der Kleingartenanlage auf dem Postdamer Güterbahnhof eine Parzelle haben, und beschreibt damit eine Gemeinschaft, die in dieser Form wohl nur in der Mitte Berlins hat entstehen können.