Archiv für die Kategorie ‘Gentrification’

Mietendiskussion im Abgeordnetenhaus

27. 02. 2012

Berliner Mieter und Mieterinnen laden ein zu einer mietenpolitischen Veranstaltung & Diskussion  im Abgeordnetenhaus 29.2.12, Beginn: 19.00 Uhr / Berlin Niederkirchnerstraße 5 / 10117 Berlin

http://mietendossier.blogsport.de/

Großer Ratschlag in der Passionskirche am Marheinekeplatz

30. 01. 2012

KREUZBERG: MIETERSTERBEN IM HAIFISCHBECKEN !

Die dubiosen Methoden der Immobilien-Haie und Hausverwaltungen bei der Verdrängung angestammter Bewohner und wie wir ihnen begegnen können.

Infos und Aufruf zu konkreten Aktionen u. Häuservernetzungen!

Veranstalter: Dreigroschen e.V. – Verein zur Förderung solidarischer Strukturen; Initiative „Wem gehört Kreuzberg?“; Mieten AG im Graefekiez; Kreuzberger Horn / Großbeerenkiez; Chamissokiez

Kontakt:

  • kontakt(at)dreigroschen-verein.de
  • mieten-ag(at)graefe-kiez.de
  • info(at)wemgehoertkreuzberg.de

Dienstag, 7. Februar 2012, 19.00 Uhr

Projekt Möckernkiez

Offener Brief zum möglichen Abriss des Zollpackhofes an der Yorckstraße/Möckernstraße

10. 11. 2011
 

In einem offenen Brief wendet sich Jürgen Enkemann vom „Kreuzberger Horn“ gegen einen möglichen Abriss des alten Zollpackhofes an der Ecke Yorckstaße / Möckernstraße. Hintergrund sind die internen Diskussionen innerhalb der Initiative Möckernkiez. Ursprünglich wollte die Initiative den Zollpackhof als Teil des „Stadtgedächtnisses“ in ihr Projekt mit rund 400 Wohnungen und Gewerbeflächen integrieren. Weiterlesen »

Podiumsdiskussion: Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels

15. 08. 2011

Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels - DIE ZUKUNFT IST NICHTS NEUES

Diskussionsforum Berlin – Bremerhaven – Frankfurt, Stadtwandel Verlag, Veranstaltungsreihe

Eine Reihe von drei Podiumsdiskussionen thematisiert im Herbst den “Stadtwandel in Zeiten des Klimawandels”. Ausgangspunkt ist die neue Publikationsreihe zur “Stadt im Wandel”, gebündelt in einem Themenpaket.

Dazu kommt eine Artikelreihe in der Immobilien Zeitung im Juli und Berichterstattung in der Klima-Ausgabe im Deutschen Architektenblatt im September. Wir diskutieren über den Weg zu einer Energiewende,die finanzierbar ist: Soll man schlichte Zeilenbauten der 50er Jahre abreißen und neu bauen, oder lohnt die Sanierung? Wie kann Wohnen trotz der Sanierungskosten bezahlbar bleiben? Welche Standards sollen für Neubau gelten? Suchen Sie mit uns Antworten auf diese Fragen für die Zukunft der Städte.

Diskussionsforum Berlin, 1. September, 17.00 Uhr

  • Gastgeber: WeiberWirtschaft Gründerinnenzentrum
  • Veranstalter:  Stadtwandel Verlag
  • Podium: Dr. Andrea Schirmacher, Vorstand Genossenschaft WeiberWirtschaft
  • Daniel Fuhrhop, Stadtwandel Verlag
  • Volker Ries, Bestandsmanagement degewo AG
  • Aino Simon, Möckernkiez Genossenschaft
  • Moderation: Roland Stimpel, Deutsches Architektenblatt
  • Ort: Tagungsbereich WeiberWirtschaft

Anklamer Straße 38 · 10115 Berlin

Anmeldungen per E-Mail: anmeldung@stadtimwandel.de

Weitere Informationen: Stadtwandel Verlag, Tel/Fax 030-695 048-12/-13

Kiezwoche Hornstraße – Spaziergang: Wem gehört Kreuzberg?

15. 08. 2011

“Kiezspaziergang“ im Zusammenhang mit dem Initiativenbündnis ‘Wem gehört Kreuzberg?’

zum Thema Luxusmodernisierung, Häuserspekulation, Mieterverdrängung, Ausbreitung von unzähligen Ferienwohnungen auf Kosten des Bestandes an bezahlbaren Mietwohnungen. Rundgang mit Informationen zu bestimmten Häusern in unserem Kiez, z.B. Großbeerenstr. 55 (‘Palais am Hofgarten’) sowie zu Häusern in der Katzbachstraße, der Yorckstraße und der Hornstraße. Zum Abschluss Treffen in einem Lokal, Nachbesprechung und Darbietung von detaillierterem Informationsmaterial. Treffpunkt Hagelberger Str. Nr. 1 (vor dem Eisladen).

Kiezwoche Hornstraße – Wem gehört Kreuzberg?

15. 08. 2011

Ab 19.00 Uhr im Rathausgebäude, Yorckstr. 4-11: Wem gehört Kreuzberg?

Zu Veränderungen der Mieterzusammensetzung im westlichen Teil von Kreuzberg und Gegenstrategien in jüngerer Zeit in Zusammenarbeit mit dem Bündnis ‘Wem gehört Kreuzberg?’ (unter Beteiligung von Dreigroschenverein, Mieterinitiativen im Chamisso-Kiez und im Graefekiez, Mietergemeinschaft, Mieterverein )

Gemischte Gefühle

Eröffnung des Gleisdreieck-Parks am 3. September 2011

20. 07. 2011
 

Nur noch wenige Wochen sind es, bis der Park auf dem östlichen Teil des Gleisdreiecks, dem Anhalter Güterbahnhof eröffnet werden wird. Am Samstag, den 3. September – am selben Tag findet auch das traditionelle Hornstraßenfest statt – wird auf dem ehemaligen Anhaltergüterbahnhof  ab 10 Uhr ein „Bürgerfest“ mit Infoständen, Musik und Essen stattfinden. Auch die politische Prominenz wird nicht fehlen. Welche Geste ist der Eröffnung des von den Planern „Ostpark“ genannten Teils des Gleisdreieck angemessen? Weiterlesen »

Monte Lompscher

Müllkippe in Schöneberg

24. 06. 2011

Der Bericht zur Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zum Nord-Süd-Grünzug am Donnerstag, den 23. 06, ist in Arbeit, hier nun vorab der kleine Flyer zur “Attraktion für Berlin-Besucher” über “Schönebergs hässlichste Müllkippe”, der am Rande der Veranstaltung verteilt wurde. Weiterlesen »

Flottwellstraße: das Bauvorhaben in der Frischluftschneise

Weniger ist mehr! Noch weniger ist noch mehr!

5. 06. 2011
 

Rund 10 Jahre haben das Land Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit der VIVICO (bis Ende der 90er Jahre hieß sie noch Eisenbahnimmobilienmanagement GmbH) um das Gleisdreieck gestritten, bis sie schließlich 2004 einen städtebaulichen Vertrag abschlossen. Den Park gibt’s nur gegen Ausweisung von großzügigen Bauflächen, das war die Strategie der VIVICO, die letztendlich aufging. Gegen diese Erpressungsstrategie waren Bezirk und Senatsverwaltung machtlos und weil sie den Park nicht länger auf die lange Bank schieben konnten, sicherten sie der VIVICO fünf Bauflächen zu. Offensichtlich lagen dabei die Nerven so blank, dass in dem Vertrag sogar Flächen zu Bauflächen wurden, die laut Flächennutzungsplan planungsrechtlich als Grünflächen festgelegt waren, wie z. B. das Baufeld an der Flottwellstraße. Weiterlesen »

Baukollegium zur Riegelbebauung an der Eylauer Straße

Wenn Experten daneben liegen . . .

19. 04. 2011

Architekten/innen und Architekturprofessor/innen aus Berlin, Leipzig, Zürich und Wien wurden von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher in das sogenannte Baukollegium berufen. Nach dem Vorbild der Stadt Zürich soll dieses Gremium die Gemeinde in schwierigen Fragen von Architektur und Stadtplanung beraten und sozusagen objektive Grundlagen für politische Entscheidungen liefern. Nur, Architektur und Stadtplanung sind ein komplexes Feld, in dem meist verschiedene Lösungen möglich sind. Nun hat sich das Baukollegium zum umstrittenen Riegel an der Eylauer Straße geäußert und spricht sich für das Zubauen des zum Bahngelände offenen Blockes aus. Natürlich wären hier auch Lösungen mit weniger hoher Dichte und mit mehr Rücksicht auf den Bestand und auf die Interessen der heutigen Bewohner möglich. Doch genau dies wollen die Experten aus dem Baukollegium nicht. Ihr Hauptargument: „Bedarf junger Familien nach bezahlbarem Wohnraum“.  Mit diesem Argument begeben sich die Experten jedoch auf ein Gebiet, für das sie offensichtlich keine Experten sind. Denn jeder, der die Entwicklung der Berliner Baugruppen beobachtet, weiß, dass diese Projekte vorwiegend in der Liga Ü50 spielen. Für junge Familien sind sie in der Regel viel zu teuer.  Weiterlesen »