Archiv für die Kategorie ‘Gentrification’

Kiezwoche Hornstraße – Spaziergang: Wem gehört Kreuzberg?

15. 08. 2011

“Kiezspaziergang“ im Zusammenhang mit dem Initiativenbündnis ‘Wem gehört Kreuzberg?’

zum Thema Luxusmodernisierung, Häuserspekulation, Mieterverdrängung, Ausbreitung von unzähligen Ferienwohnungen auf Kosten des Bestandes an bezahlbaren Mietwohnungen. Rundgang mit Informationen zu bestimmten Häusern in unserem Kiez, z.B. Großbeerenstr. 55 (‘Palais am Hofgarten’) sowie zu Häusern in der Katzbachstraße, der Yorckstraße und der Hornstraße. Zum Abschluss Treffen in einem Lokal, Nachbesprechung und Darbietung von detaillierterem Informationsmaterial. Treffpunkt Hagelberger Str. Nr. 1 (vor dem Eisladen).

Kiezwoche Hornstraße – Wem gehört Kreuzberg?

15. 08. 2011

Ab 19.00 Uhr im Rathausgebäude, Yorckstr. 4-11: Wem gehört Kreuzberg?

Zu Veränderungen der Mieterzusammensetzung im westlichen Teil von Kreuzberg und Gegenstrategien in jüngerer Zeit in Zusammenarbeit mit dem Bündnis ‘Wem gehört Kreuzberg?’ (unter Beteiligung von Dreigroschenverein, Mieterinitiativen im Chamisso-Kiez und im Graefekiez, Mietergemeinschaft, Mieterverein )

Gemischte Gefühle

Eröffnung des Gleisdreieck-Parks am 3. September 2011

20. 07. 2011
 

Nur noch wenige Wochen sind es, bis der Park auf dem östlichen Teil des Gleisdreiecks, dem Anhalter Güterbahnhof eröffnet werden wird. Am Samstag, den 3. September – am selben Tag findet auch das traditionelle Hornstraßenfest statt – wird auf dem ehemaligen Anhaltergüterbahnhof  ab 10 Uhr ein „Bürgerfest“ mit Infoständen, Musik und Essen stattfinden. Auch die politische Prominenz wird nicht fehlen. Welche Geste ist der Eröffnung des von den Planern „Ostpark“ genannten Teils des Gleisdreieck angemessen? Weiterlesen »

Monte Lompscher

Müllkippe in Schöneberg

24. 06. 2011

Der Bericht zur Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zum Nord-Süd-Grünzug am Donnerstag, den 23. 06, ist in Arbeit, hier nun vorab der kleine Flyer zur “Attraktion für Berlin-Besucher” über “Schönebergs hässlichste Müllkippe”, der am Rande der Veranstaltung verteilt wurde. Weiterlesen »

Flottwellstraße: das Bauvorhaben in der Frischluftschneise

Weniger ist mehr! Noch weniger ist noch mehr!

5. 06. 2011
 

Rund 10 Jahre haben das Land Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit der VIVICO (bis Ende der 90er Jahre hieß sie noch Eisenbahnimmobilienmanagement GmbH) um das Gleisdreieck gestritten, bis sie schließlich 2004 einen städtebaulichen Vertrag abschlossen. Den Park gibt’s nur gegen Ausweisung von großzügigen Bauflächen, das war die Strategie der VIVICO, die letztendlich aufging. Gegen diese Erpressungsstrategie waren Bezirk und Senatsverwaltung machtlos und weil sie den Park nicht länger auf die lange Bank schieben konnten, sicherten sie der VIVICO fünf Bauflächen zu. Offensichtlich lagen dabei die Nerven so blank, dass in dem Vertrag sogar Flächen zu Bauflächen wurden, die laut Flächennutzungsplan planungsrechtlich als Grünflächen festgelegt waren, wie z. B. das Baufeld an der Flottwellstraße. Weiterlesen »

Baukollegium zur Riegelbebauung an der Eylauer Straße

Wenn Experten daneben liegen . . .

19. 04. 2011

Architekten/innen und Architekturprofessor/innen aus Berlin, Leipzig, Zürich und Wien wurden von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher in das sogenannte Baukollegium berufen. Nach dem Vorbild der Stadt Zürich soll dieses Gremium die Gemeinde in schwierigen Fragen von Architektur und Stadtplanung beraten und sozusagen objektive Grundlagen für politische Entscheidungen liefern. Nur, Architektur und Stadtplanung sind ein komplexes Feld, in dem meist verschiedene Lösungen möglich sind. Nun hat sich das Baukollegium zum umstrittenen Riegel an der Eylauer Straße geäußert und spricht sich für das Zubauen des zum Bahngelände offenen Blockes aus. Natürlich wären hier auch Lösungen mit weniger hoher Dichte und mit mehr Rücksicht auf den Bestand und auf die Interessen der heutigen Bewohner möglich. Doch genau dies wollen die Experten aus dem Baukollegium nicht. Ihr Hauptargument: „Bedarf junger Familien nach bezahlbarem Wohnraum“.  Mit diesem Argument begeben sich die Experten jedoch auf ein Gebiet, für das sie offensichtlich keine Experten sind. Denn jeder, der die Entwicklung der Berliner Baugruppen beobachtet, weiß, dass diese Projekte vorwiegend in der Liga Ü50 spielen. Für junge Familien sind sie in der Regel viel zu teuer.  Weiterlesen »

Leben in der Innenstadt – ein Luxus für Auserwählte?

7. 03. 2011

In der Urania am Mittwoch, den 9. 3. 2011 um 19:30 Uhr diskutieren

  • Ricarda Pätzold, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin
  • Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg
  • Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins e.V.

Moderiert wird die Veranstaltung von Gerd Nowakowski, Ressortleiter Berlin/Brandenburg, Der Tagesspiegel

Eintritt: frei

Mehr  Information

Vollversammlung der Mietergemeinschaft Pohlstraße 43–53

4. 02. 2011

Vollversammlung der Mietergemeinschaft Pohlstraße 43 – 53
im Nachbarschaftstreff Pohlstraße
am Samstag, 12. Februar 2011, 17 Uhr
Pohlstraße 89
10785 Berlin

Mehr Information auf der Seite des Quartiersmanagements Magdeburger Platz

Kreuzberg- nur noch für Reiche?

3. 02. 2011

Immobilien-Spekulation im Kiez:

Die Häuser, in denen wir zu Hause sind, wechseln wie in einem Monopolyspiel in rasantem Tempo ihre Besitzer. Mietwohnungen werden zu Eigentums- oder Ferienwohnungen oder luxussaniert. Wer nicht genug verdient, verliert plötzlich sein Recht auf Heimat in diesem Bezirk. Ein von vielen unbemerkter Vorgang mit gravierenden Folgen für Vertriebene, Bedrohte und Übrigbleibende. Deshalb der Februar- Salon Undine als Kiezpalaver über Gegenstrategien:

„Wie können wir uns wehren?“

Gespräche unter Nachbarn aus Chamisso-, Großbeeren- und Graefekiez

Dienstag, den 8. Februar 2011  um 19.30 Uhr im
Wasserturm Kreuzberg (Kopisch- /Ecke Fidicinstraße)

Musikalische Gestaltung:  Marliese Sondermann / Ulla Greinke / Walentin
Eintritt frei

Salon Undine lädt am 2. Dienstag jeden Monats alle Kieznachbarn in den Wasserturm Kreuzberg ein, um sich in entspannter Atmosphäre über Gott und die Welt auszutauschen  -  insbesondere über Kultur und Politik im Chamissokiez.   Ein Projekt des Dreigroschen e.V. und des Wasserturms Kreuzberg.

Was bringt das neue Jahr 2011 am Gleisdreieck?

14. 01. 2011

Auch wenn es vor Ort noch nicht so aussieht, im Sommer 2011 soll der sogenannte „Ostpark“ auf dem ehemaligen Anhalter Güterbahnhof eröffnet werden. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hatte die BI Westtangente im Kampf gegen die Stadtautobahn die Idee des Parks entwickelt. „Grüntangente statt Westtangente“ hieß die Parole. Und jahrzehntelang haben die Bürgerinitiativen für diesen Park gekämpft. 2011 ist es soweit! Weiterlesen »