Archiv für die Kategorie ‘Eylauer Straße’

Eylauer Straße

Zauberwald ade

24. 02. 2012
Verantwortunglos: Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg,  UTB-Berlin, RobertNeun, Atelier Loidl, Baukollegium, Grün Berlin GmbH

Verantwortungslos: Stadtplanungsamt Tempelhof-Schöneberg, UTB-Berlin, RobertNeun, Atelier Loidl, Baukollegium, Grün Berlin GmbH

Eylauer Straße: Nur zwei Tage nach der “Infoveranstaltung”

23. 02. 2012

Die Kettensägen und Bagger waren sowieso schon bestellt, Aufnahmen vom 23. 02. 2012, 8:30 Uhr:

http://www.viktoriakiez.de/

Infoveranstaltung Bauvorhaben Eylauer Straße

„Keine Wertigkeit für die lokale Population”

22. 02. 2012
 

Dieser Satz stand für die Zusammenfassung des faunistischen Gutachtens zur Baufläche an der Eylauer Straße auf der Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg am Dienstag, den 21. 2. 2012. Gemeint waren damit die Kohlmeisen, Gartenbaumläufer, Haussperlinge und Hausrotschwänze, deren Nester der Gutachter auf dem Grundstück gefunden hatte – und die in Zukunft woanders nisten sollen. Der Satz könnte auch stehen für die Behandlung der Anwohner, deren Interessen ähnlich denen der Piepmätze den Planern offensichtlich nicht besonders am Herzen lagen. Weiterlesen »

Demokratische Planungskultur?

Eylauer Straße: Zauberwald von Kettensäge bedroht

12. 02. 2012
 

„Bürgerbeteiligung muss schon beim Planen beginnen”. Dieser Satz des neuen Senators für Stadtentwicklung  könnte in den nächsten Wochen an der Eylauerstraße ad absurdum geführt werden. Die Planungen für das Bahngelände im Rücken der Eylauer sind umstritten, das Bebauungsplanverfahren noch nicht abgeschlossen. Trotzdem muss nun täglich damit gerechnet werden, dass mit der Kettensäge Fakten geschaffen werden.

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Die Baumaschinen sind schon vor Ort

Baubeginn für 220 Wohnungen an Eylauer- und Monumentenstraße?

28. 01. 2012
 

Mitte vergangener Woche erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel über 220 neue Wohnungen, die westlich der Eylauer Straße, südlich der Monumentenbrücke auf dem ehemaligen Bahngelände geplant sind. Auf zahlreichen Internetseiten wurde über das Projekt „Am Lokdepot“ berichtet mit Lob über den ökologisch korrekten, die vorhandene “Industrieromantik” aufnehmenden Entwurf für die Wohnungen mit den Typen „S“, „M“ und „L“ für „junge Familien“, die zwischen 2600.- €/m² und 3600. – €/m² kosten sollen. Von Morgenpost bis Baunetz gab es kein Wort der Kritik an dem Projekt. Alle Berichte nehmen ausschließlich die Sicht des Investors, der UTB Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH ein. Weiterlesen »

Vorschau Gleisdreieck 2012

Der Park wächst, die Bauflächen auch . . .

23. 01. 2012

Am Gleisdreieck beginnen und enden die Jahre mit Baumfällungen. Bis 28. Februar noch läuft die diesjährige Baumfällsaison. Danach kann erst wieder ab 1. Oktober abgeholzt werden. Im Westpark, im Flaschenhals, auf den zukünftigen Baufeldern an der Flottwellpromenade, im Möckernkiez, im Yorckdreieck und an der Eylauer Straße sind Baumfällungen zu befürchten. Hoffen wir, dass es etwas glimpflicher abgeht als im vergangenen Winter. Wer etwas bemerkt, bitte schnell an gleisdreieck-blog.de schreiben. Weiterlesen »

Planungen für den Flaschenhals

Letzte Debatte vor Beginn der neuen Baumfällsaison

15. 08. 2011
 

Zum letzten Mal vor den Wahlen des 18. September 2011 und wahrscheinlich zum letzten Mal, bevor ab dem 1. Oktober die neue Baumfällsaison beginnt, diskutiert der Stadtplanungsausschuss des Bezirks Tempelhof-Schöneberg am kommenden Mittwoch, ab 17 Uhr über die Planungen für den Nord-Süd-Grünzug im Flaschenhals. Anlass ist ein Antrag der CDU, der sich gegen den Eingang am Bautzener Stadtbalkon wendet und für die Rampen zwischen Monumenten- und Kolonnenstraße eine gewendelte, etwas naturschonendere Lösung vorschlägt. Weiterlesen »

Monte Lompscher

Müllkippe in Schöneberg

24. 06. 2011

Der Bericht zur Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zum Nord-Süd-Grünzug am Donnerstag, den 23. 06, ist in Arbeit, hier nun vorab der kleine Flyer zur “Attraktion für Berlin-Besucher” über “Schönebergs hässlichste Müllkippe”, der am Rande der Veranstaltung verteilt wurde. Weiterlesen »

Baukollegium zur Riegelbebauung an der Eylauer Straße

Wenn Experten daneben liegen . . .

19. 04. 2011

Architekten/innen und Architekturprofessor/innen aus Berlin, Leipzig, Zürich und Wien wurden von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher in das sogenannte Baukollegium berufen. Nach dem Vorbild der Stadt Zürich soll dieses Gremium die Gemeinde in schwierigen Fragen von Architektur und Stadtplanung beraten und sozusagen objektive Grundlagen für politische Entscheidungen liefern. Nur, Architektur und Stadtplanung sind ein komplexes Feld, in dem meist verschiedene Lösungen möglich sind. Nun hat sich das Baukollegium zum umstrittenen Riegel an der Eylauer Straße geäußert und spricht sich für das Zubauen des zum Bahngelände offenen Blockes aus. Natürlich wären hier auch Lösungen mit weniger hoher Dichte und mit mehr Rücksicht auf den Bestand und auf die Interessen der heutigen Bewohner möglich. Doch genau dies wollen die Experten aus dem Baukollegium nicht. Ihr Hauptargument: „Bedarf junger Familien nach bezahlbarem Wohnraum“.  Mit diesem Argument begeben sich die Experten jedoch auf ein Gebiet, für das sie offensichtlich keine Experten sind. Denn jeder, der die Entwicklung der Berliner Baugruppen beobachtet, weiß, dass diese Projekte vorwiegend in der Liga Ü50 spielen. Für junge Familien sind sie in der Regel viel zu teuer.  Weiterlesen »

Beitrag zur Bürgerbeteiligung Nord-Süd-Grünzug

Alternativplanung für die Eingänge an der Monumentenbrücke

29. 11. 2010
 

Die Planung für die Rampen, mit denen an der Monumentenbrücke die Zugänge auf der östlichen Seite zum Flaschenhalspark und auf der westlichen Seite zum Nord-Süd-Grünzug gestaltet werden sollen, haben auf den vier Planungswerkstätten des Bezirks Tempelhof-Schöneberg heftige Kritik ausgelöst. Hauptkritikpunkte waren, dass für diese Bauwerke zahlreiche Bäume gefällt werden müssten, dass die Rampen vor allem in den Böschungen auf der Westseite sehr raumgreifend sind, sowie diverse funktionale Mängel. Weiterlesen »