Geschützte Grünanlage?

Bauzaun schränkt Zugang zum Nord-Süd-Grünzug an der Bautzener Straße ein

Mit Beginn der Bauarbeiten für das umstrittene Projekt auf der Bautzener Brache wurde nun der Zugang zum „Nord-Süd-Grünzug“ an der Bautzener Straße in seiner Breite um zwei Drittel eingeschränkt. Ein praktischer Grund, warum der Bauzaun mit so großem Abstand zum eigentlichen Baugrundstück stehen muss, ist nicht zu erkennen. Für die zahlreichen Nutzer mit Fahrrädern und Kinderwagen wird’s eng. Hoffen wir, dass dies nicht zur Dauerlösung wird. Weiterlesen

 

Zweierlei Maß

Baugenehmigung für die Bautzener Brache erteilt

Am Leipziger Platz soll es zu laut sein zum Wohnen – meint Senator Geisel. An der Bautzener Straße ist es laut, eigentlich zu laut zum Wohnen belegen die Untersuchungen zum Bebauungsplan. Dennoch dort sollen dort Wohnungen gebaut werden – um jeden Preis. Die Politik misst hier mit zweierlei Maß. Je nach Opportunität werden diese oder jene Argumente favorisiert. Was richtig sein soll, wird nach Belieben festgelegt. Weiterlesen

 

Kein erfolgsversprechender Lösungsansatz

Die Sanierung der Yorckbrücken in Frage gestellt

Unter der Überschrift „Lücke im Grünzug“ berichtet der  Tagesspiegel in seiner heutigen Ausgabe, dass sich die Sanierung der ausgebauten Yorckbrücken verzögert. Ursprünglich sollten die Brücken bis September 2016 fertig saniert werden und dann als zusätzliche Verbindungen zwischen Ostpark und Flaschenhals dienen. Die Gründe für die Verzögerung seien „sanierungstechnische Probleme“, so zitiert der Tagesspiegel die Grün Berlin GmbH. Wer es genauer wissen will, wird hier fündig: Weiterlesen

Wahlkampf?

„Wie Venedig ohne Wasser . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ und „die größten Verlierer am Mietmarkt“

Zwei aktuelle Zitate, die zeigen, wie unterschiedlich die Aktualität der Stadt gesehen werden kann. Auf der eine Seite der BUND, der unter der Überschrift „Wie Venedig ohne Wasser“ . . . wäre Berlin ohne Stadtnatur“ die neue Bebauung der Bautzener Brache kritisiert. Das andere Zitat „die größten Verlierer am Mietmarkt“ stammt aus dem Berlinteil der TAZ vom 3. August. Hier wird beschrieben, wie die Angebotsmieten seit 2008 um 60% gestiegen sind, welche dramatischen Folgen das für die Betroffenen hat und wie hilflos die Politik damit umgeht. Weiterlesen

Pressemitteilung des BBU zur Bautzener Brache

„ Die Bautzener Brache ist das unsinnigste Wohnbauprojekt Berlins“

Mit deutlichen Worten hat sich heute der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz zum Bauprojekt Bautzener Brache geäußert:

 . . . Der BBU fordert die Politik auf, die Planung für die Bebauung der Bautzener Brache als bundesweites Negativbeispiel für den spekulativen Wohnungsbau sofort zu stoppen und kein Baurecht zu gewähren . . .“

Weiterlesen

Im öffentlichem Interesse

Offener Brief zur Entscheidung über den B-Plan 7-66VE Bautzener Brache

Berlin, 08. 06. 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie ansprechen als Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, als Eigentümer, als Planer in der Verwaltung, als Anwohner und als Interessierte, sowie als Bezirksverordnete, die letztendlich über den Bebauungsplan Bautzener Brache zu entscheiden haben. Weiterlesen

 

Kann denn Bauen Sünde sein?

Erkenntnisse aus der Akteneinsicht zur Abbruchgenehmigung für die Stützmauer auf der Bautzener Brache

Vom 11. April 2016 bis 11. Mai 2016 lagen die Bebauungsplanunterlagen für die Bautzener Brache (7-66VE) öffentlich aus.  In dieser Zeit konnten Bürger Stellungnahmen zum Bebauungsplan an das Stadtentwicklungsamt senden. Doch schon in den Wochen zuvor wurden durch den Grundstückseigentümer vor Ort Fakten geschaffen durch Baumfällungen und durch Abrissarbeiten, ganz so als sei die durch das Baugesetzbuch vorgesehene Bürgerbeteiligung nur eine Formalie, durch die nichts an der vorgesehenen Planung verändern werden könne.

Nach dem Abriss der  Schuppen und kleinen Gebäude im Laufe des März  machten sich Anfang April die Bagger an die historische Stützmauer des Bahngeländes. Jeden Tag rückten sie der denkmalgeschützten Yorckbrücke Nr. 5 ein paar Meter näher. Am 13. April 2016 schrieb ich an den Grundstückseigentümer der Bautzener Brache und an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit der Bitte, den Abriss der Stützmauer zu stoppen, damit die Denkmalschützer die aus meiner Sicht denkmalwerte Mauer begutachten können. Gleichzeitig bat ich darum, die laufende Bürgerbeteiligung nicht durch gleichzeitiges Faktenschaffen wie Baumfällungen und Abrissarbeiten weiter zu beschädigen.

Am 25. April, drei Tage vor der Einwohnerversammlung zur Bautzener Brache – von der Mauer war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein kleiner Teil vorhanden – bekam ich eine Antwort von Herrn X., dem Leiter des Stadtentwicklungsamtes, der mir erklärte, dass die Mauer nicht unter den Denkmalschutz falle und dass der Abriss der Mauer am 30. 03. 2016 von der Untereren Denkmalbehörde genehmigt worden sei. Eigenartig, dachte ich – warum genehmigt die Denkmalbehörde den Abriss eines Bauwerks, das nicht unter Denkmalschutz steht? Weiterlesen

 

Grüne machen Grün platt

Bautzener Brache: planfestgestellte ökologische Ausgleichsfläche gerodet

Alle Baumfällungen seien genehmigt gewesen, die Bäume nicht mehr standsicher und die Fällungen notwendig für die weiteren Abrissarbeiten auf dem Gelände, so die Antwort von Stadträtin Dr. Klotz auf die Frage einer Anwohnerin auf dem Präventionsrat am 11. März 2016 . Siehe dazu Bericht auf den Seiten des Schöneberger Nordens. Alle Bäume seien nicht mehr standfest gewesen – wirklich alle? Weiterlesen

 

Beitrag auf der Einwohnerversammlung am 28. 04. 2016

Bautzener Brache: Zubauen oder Freihalten?

Einen Rückblick auf die Einwohnerversammlung vom 28. 04. 2016 kann ich nicht leisten. Das ist schwer, wenn man selbst Beteiligter war. Demnächst wird es ein Audioprotokoll der Veranstaltung auf den Seiten des Bezirksamtes geben. Was hier nun folgt, sind 13 Bilder, die ich in meinem Beitrag gezeigt habe, plus erläuternde Texte, etwas ausführlicher, als es in den 5 Minuten während der Veranstaltung möglich war. Am Ende des Textes finden sich Links zu den auf der Veranstaltung verwendeten Folien, zu den  Beiträgen von Marlies Funk [Update 3.5.16] und von A. Bähr [Update 9.5.16], zwei der  Antragstellerinnen der Einwohnerversammlung und zum Statement der Bezirksstadträtin Dr. Klotz, das im Vorfeld der Veranstaltung verbreitet wurde. Weitere Materialien werden folgen. Weiterlesen