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Argumente von Norbert Rheinlaender zum Bebauungsplan „Urbane Mitte Gleisdreieck“

Noch bis Dienstag, den 15. März können Stellungnahmen zum Bebauungsplan „Urbane Mitte Gleisdreieck“ abgegeben werden. Die Stellungnahmen können auch online abgegeben werden. Hier der Link zum Online-Formular auf den Seiten des Bezirksamtes. Zur Inspiration die Argumente gegen die geplanten Bebauungen von Norbert Rheinlaender/BI Westtangente, Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck e. V.

Bezüglich der Stellungnahme zur Bebauung der sog. Urbanen Mitte, des nordöstlichen Nachbargrundstücks am Westpark, fallen mir noch folgende Argumente ein. Der Westpark ist kein Central Park wie in New York, an dessen Rand unbedingt Hochhäuser stehen müssen.

  • Hochhäuser stehen wegen ihrer Höhe stärker im Wind, der dann in Bodennähe zu spüren ist (ähnlich wie am Potsdamer Platz. Damit sind die Orte am Fuß der Hochhäuser unwirtlich und eignen sich nicht zum Aufenthalt. Aber auch Radler werden dort häufig gegen den Wind strampeln müssen.
  • Der denkmalgeschützte U-Bahnhof Gleisdreieck wird durch die Hochhäuser umbaut und ist kaum mehr zu sehen und für die Parknutzer nur noch schwierig zu finden.
  • Die Bebauung an der Flottwellstraße ist 7-geschossig und mit der Berliner Traufhöhe von ca. 22 m ausreichend hoch. Die gegenüberliegende Bebauung soll 3-4 mal so hoch werden! Das ist der falsche Maßstab!
  • Der auf diesem Grundstück liegende Teil des Berlin-Leipzig-Radwegs ist derzeit mit 4 m Breite für den Fußgänger-Radler-Verkehr an Sonnenscheintagen schon zu eng. Dieser Abschnitt muss deshalb aufgeweitet werden, damit Radler, Rollstuhlfahrer, Skater und Kinderwagen aneinander vorbeikommen!
  • Die Parkgarage soll ja noch zur Längshälfte abgerissen und dafür mit einer doppelt so hohen Wohnbebauung zur Parkseite hin in Berliner Traufhöhe neu bebaut werden. Damit entsteht eine 22 m hohe durchgängige mind. 500 m (das ist ein halber Kilometer!) lange Wand vom Stellwerk bis zum Schöneberger Ufer. Die Parkbesucher werden dies als zweite „Scheuklappe“beim Blick von der Westseite des Tunnelmundes empfinden.
  • Der Blick vom oberen Bahnsteig der U 1 im U-Bahnhof Gleisdreieck wird durch die neue Bebauung ebenfalls eingeengt, so dass die Bebauung der südlichen Gebäude am Reichpietschufer von dort nicht mehr sichtbar sein werden.

Ihr werdet sicherlich weitere Argumente aus eurer jeweiligen Sicht finden.

Vorfrühlingsgrüße sendet euch Norbert!

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