Kann den Bauen Sünde sein?

Mit der Kamera durch die Flottwellstraße und den Westpark

Einige Häuser sind fast fertig gebaut und sind bestimmt auch schön. Dennoch wohnt man zusammengequetscht wie Sardinen, der Bahn und S Bahn Verkehr ist sehr laut. Das Geschrei vom Park wird keine Ruhe bringen.

schreibt Herbert Suffel über seinem Film vom 8. März 2015. Schon 2014 hat er mit seiner Kamera den Westpark besucht und die Rohbauten damals als „Bausünde “ bezeichnet. Hier sein Film vom 2014.

Weitere Filme von Herbert Suffel auf Youtube: https://www.youtube.com/user/suffelh

4 Kommentare zu “Mit der Kamera durch die Flottwellstraße und den Westpark

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe vor wenigen Tagen die Flottwellstrasse 2016 gefilmt. Im Großen und Ganzen kann man jetzt den fertigen Zustand des Bauprojektes sehen.

    Ich finde, die Wohnungen sind schön, keine Frage. Aber die Enge wird zu Spannungen führen.

    Man wird in der Zukunft sehen, ob diese Art des Bauens wirklich erfolgreich ist.

    https://www.youtube.com/watch?v=3qNmUy_6XVs

    Mit freundlichen Grüssen
    Herbert Suffel

  2. Gerne möchte ich den Begriff „Bausünde“ aus meiner Sicht erklären.

    Ich wollte vor 10 Jahren im Scharnhauser Park, Ostfildern bei Stuttgart leben. Doch dann explodierten alle Ideen und aus wenigen Häusern wurde eine Bettenburg. Viele Häuser, viele Wohnungen zusammengepfercht auf engstem Raum. Da konnte man schon erkennen, dass ein zu enges Zusammenleben zu Spannungen und Aggressionen führen wird.

    Ich habe dann den Plan geändert und bin nach Berlin gezogen.

    Ehemalige Freunde aus Stuttgart berichten mir heute, dass dort ein sehr hohes aggressives Potential unter den Mietern und Eigentümern herrscht und sich oft die Aggression in Kriminalität umschlägt.

    Dort in den neuen Gebäuden am Gleisdreieck sind die Wohnungen noch enger zusammengebaut und die „Sünde“ sehe ich darin, dass man Bettenburgen baut und das Thema Aggression unter den dort lebenden Menschen nicht in die Bauplanung mit einbezogen hat.

    Nicht einmal geschenkt möchte ich dort wohnen.

    Mit freundlichen Grüssen
    Herbert Suffel

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