Mit „Winnetou Goldberg" und „I Brake Together"

15 Jahre Radioeins – 15 Radiotage im Park auf dem Gleisdreieck

Vom 19. August bis 2. September wird Radioeins 15 Tage lang im Ostpark des Gleisdreieck seinen 15. Geburtstag feiern. Dazu werden täglich Veranstaltungen stattfinden, hauptsächlich im Bereich des großen Platzes an der Ladestraße, an Wochentagen von 14 bis 22 Uhr, an den Wochenenden schon ab 9 Uhr.

Es gibt Livesendungen, Konzerte, Hörspiele, gastronomische und sportliche Angebote und natürlich diverse Geburtstagsüberraschungen. Den Anfang machen am Sonntag, den 19. 08. um 12 Uhr die Radioeins-Kolumnisten unter anderem mit Hendrik Broder alias „Winnetou Goldberg“. Am Montag Abend kommt dann „I brake togehter – Helge Schneider“.

Das gesamte 15-Tage-Programm könnt ihr auf der Website von Radioeins nachlesen.

Die 15 Radiotage enden mit einer großen Geburtstagstafel am Sonntag, den 2. September, an dem wir auch gleichzeitig den ersten Geburtstag des Parks auf dem Gleisdreieck feiern werden. Zur Geburtstagstafel sind alle eingeladen, Klapptisch, Stühle und Picknickkorb mitzubringen, um gemeinsam die schönste Geburtstagstafel zu bauen. An diesem Sonntag wird es auch verschiedene Führungen durch den Gleisdreieck-Park geben: zur Geschichte der Grüntangente, Baustellenführungen durch den Westpark und Führungen zu den Kunstwerken, die zur Zeit im Ostpark ausgestellt werden. Die Diskussionsveranstaltung zum Thema 1 Jahr Park wird schon am Freitag. den 31. August (19 Uhr Gemeindesaal Warteburgstraße 7) im Rahmen der Kiezwoche des Kreuzberger Horns stattfinden.

In der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe wurde das Projekt der 15tägigen Geburtstagsfeier kontrovers diskutiert. Verträgt der Park soviel „Halligalli“, wie ist das mit dem Naturschutz vereinbar ? Nur vier Tage wollte der Bezirk ursprünglich zugestehen. Es gab aber auch viel Zustimmung und Vorfreude auf diesen kulturellen Event im Park. Die Aktivitäten werden überwiegend auf die Ladestraße und den südlich daran anschließenden Platz beschränkt. Die ganz große Party findet denn auch nicht im Park selbst statt, sondern im 5. September im Tempodrom.

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8 Kommentare zu “15 Jahre Radioeins – 15 Radiotage im Park auf dem Gleisdreieck

  1. Selbst wenn ich ein spiessiges, hormonell unausgelastetes Etwas mit verlorener Jugend wäre, habe ich deshalb mein demokratisches Recht auf freie Meinungsäusserung verloren?

    Und ich nehme mir sogar heraus, jemanden der glaubt mich hier nach zwei Beiträgen zu kennen und beurteilen zu können NICHT lieb haben zu wollen.

    Aber pflegen Sie ruhig weiter ihre Feindbilder und Projektionen an mir – das hält mein gebildetes Bürgerwesen (auf das ich übrigens stolz bin) aus.

  2. liebes feuerpferd,

    irgendwie scheinen sie der inbegriff des ach so toleranten bildungsbuergertums zu sein. sobald etwas am horrizont erscheint, dass auch nur etwas ausserhalb des eigenen begrenzten interessenbereiches liegt, wird gemeckert und gemotzt , sogar die alten deutschen tugenden werden hervorgekramt. und wenn sich am ende herausstellt, dass alle befuerchtungen voellig uebertrieben waren, dann klingt selbst die endschuldingung noch wie eine mordanklage..

    ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber sie erwecken den eindruck, dass sie in ihrer jugend nie etwas exzessives, ausschweifendes erlebt haben oder dass sie es schon laengst vergessen haben- bei beiden moeglichkeiten koennen sie sich meines mitleids vollkommen sicher zu sein.
    aber soll ja jeder wie er will.

    ich finds nur immer traurig, dass ein immer groesser werdender teil der kreuzberger von ihrer umwelt verlangt, den jaehrlichen auflauf hueftsteifer und meilenweit an jedem taktgefuehl vorbeitanzenden esoterischer zahnarztfrauen, auch genannt ‚karneval der kulturen‘, zu tolerieren, sich aber selbst bei jeder gelegenheit gerieren, als wolle man auf jeden fall blockwart des monats werden.. ganz schoen schade das.

    in dem sinne: habt euch lieb.

  3. Also wenn ich hier auf eine differnzierte Meinungsäusserung als Ur-Berlinerin ein „Hau hier ab“ ernte, dann frage ich mich wo der Unterschied zu „Wenns Dir hier nicht passt, dann geh doch wieder zurück in die Türkei“ ist. Und wer hier bestimmt, was Kreuzberg braucht und was nicht.

    Zur Party: Es ist weniger Belastung als befürchtet, der Lärm hält sich in Grenzen. Allerdings war ja bisher kein richtiges Konzert und die ersten Rufe nach einer lauteren Beschallung gab es ja auch schon. Ärgerlich finde ich, dass trotz Ansagen der Moderation viele Leute sehr unpfleglich mit dem Park umgehen. Ich habe gestern viele zertretene Flaschen und viel liegengelassenen Müll gesehen, trotz vorhandener Müllbehälter.

    Und da kann sich der Veranstalter so viel Mühe geben wie er will, das war m.E. absehbar. Man wird ja sehen, wie der Park nach 15 Tagen aussieht…

  4. @ „kreuzberger“: leben – und leben lassen!

    das bedeutet immer wieder den ausgleich von interessen. diese ändern sich im laufe des lebens für jeden einzelnen – auch hier in kreuzberg.

    ich will nicht ’nur‘ meine ruhe, aber zu gegebener zeit.

    „überall party“ ist auch eine monokultur – verschiedenheit zulassen und aushalten heißt auch, party-freie zonen zu akzeptieren (in denen es sich super chillen läßt : )

    die „landnahme“ im park für eine marken-feier (auch ö/r-radios sind marken) konterkariert dessen charakter – 15 tage sind eine geradezu groteske übertreibung.

    sogar Helge Schneider hat sich gelangweilt ; )

  5. der Park ist schön, das Programm von RadioEins ist toll, die Atmosphäre alles andere als Halligalli, sondern gute Sommerlaune, erfreulich wenig Kommerz, Preise für Getränke und Essen ok. Also einfach hingehen und geniessen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser super Idee: der Kiez lebt.

  6. Hallo … der Park ist in Kreuzberg .. und es gibt da ein programm — ein gutes programm ..

    kein boom boom open air techno (was ja nicht mal schlimm wäre) … wenn ihr eure ruhe haben wollt .. geht bitte wieder richtung prenzlauerberg … oder nach frankfurt, bonn oder sowas ..

    kreuzberg braucht wieder viel viel mehr leben .. und keine anwohner die über musik oder veranstaltungen meckern —

  7. 15 Tage bis 22 Uhr, am Wochenende sogar bis 24 Uhr Programm.
    Auch wenn ich mich auf einige Programmpunkte freue, überwiegt die Sorge. Die Anwohner werden in ungebührlicherweise um die Nacht- und Feiertagsruhe gebracht. Der Verkehr in der eh schon belasteten Möckernstr. wird zum Erliegen kommen. Und auch der Park, der momentan durch günstiges Wetter erblüht, wächst und etwas natürlicher aussieht, als noch vor einem Jahr wird bestimmt schwer belastet werden.

    Wie will man bitte schön die Aktivitäten beschränken? Wenn die Leute, die bestimmt zahlreich anreisen werden, andere Flächen nutzen wollen, dann werden sie das tun. Wie wollen die Veranstalter das verhindern.

    Der Gleisdreieck-Park als 2. Mauerpark ? Na – Prost Mahlzeit.

  8. Entschuldigung, aber 15 Tage sind wirklich völlig überzogen. Das, was den Park ausmacht ist doch gerade, dass er noch nicht mit Kommerz und gute Laune-Moderatoren vollgestopft ist. Partyorte gibt es in Berlin wirklich genug. Gegen ein, zwei Tage wäre sicher nichts einzuwenden gewesen, aber 15 Tage?? Wirklich schade.

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