Es geht voran . . .

Baustellenrundgang durch den Ost- und Westpark

Ein Rundgang durch den Park führt an vielen Baustellen vorbei. Beim Kiosk am Eingang Hornstraße ist immer noch Stillstand. Von der Grün Berlin GmbH heißt es, es gäbe Schwierigkeiten mit der Baufirma, wahrscheinlich werde der Kiosk nicht mehr fertig bis zum einjährigen Parkjubiläum am 2. September. Beim Stellwerk neben der Skateranlage, das ebenfalls als Kiosk genutzt werden soll, gibt’s noch Probleme mit dem Brandschutz. Doch hier sei ein Ende absehbar.

Die Verkehrsinsel in der Möckernstraße

Nachdem im letzten Jahr Aktivisten der AG Gleisdreieck einen Zebrastreifen aus Kreide angelegt hatten, hatte der Bezirk erstaunlich schnell reagiert und eine Verkehrsinsel angelegt, um den Übergang sicherer zu machen. Nun hat die Verkehrsinsel noch zwei Lampenmasten bekommen. Der Zebrastreifen lässt aber noch auf sich warten, seit dem 27.9. 2011. Bauarbeiten für eine Mittelinsel, 27. 9. 11

Am Eingang Yorckstraße

Am Eingang Yorckstraße wurde der Bau zweier Treppenanlagen begonnen, es fehlen aber noch die Stufen. Wenn die Treppen fertig sind, werden wohl weniger Leute die sehr steilen Böschungen als Abkürzung nutzen. Die Böschungen, von vielen als zu karg und steril empfunden, sind inzwischen vom Unkraut überwuchert und wunderbar grün geworden. Auch auf den Geröllfelder wächst und sprießt es, in ein paar Jahren wird man die Steine wohl kaum noch sehen.

Im Flaschenhals südlich der Yorckstraße

Gegenüber der Rampe an der Yorckstraße soll auch südlich ein Eingang entstehen in den Flaschenhals-Park. In diesem Frühjahr wurden hier schon zahlreiche Bäume gefällt – Teile der Fläche sind dort durch eine ehemalige Fettgasanstalt verseucht. Wer sich auf das Gelände wagt, sieht, dass die Schienen des ehemaligen Postgleises herausgerissen wurden. Hier soll später mal der Fahrradweg gebaut werden. Östlich dieses Weges liegt ein alter Lokschuppen, dessen Ruinen von Wald überwachsen waren. Nun ist im Bereich der Drehscheibe des Lokschuppens der Wald gerodet und Gräben wurden gezogen zu Erkundung des Untergrunds. Es ist zu hoffen, dass die Grün Berlin hier sehr vorsichtig weiterarbeitet. Beim Freilegen der Ruine sollte auf schweres Gerät verzichtet werden, damit keine Fundstücke zerstört werden. Sorgfältig freigelegt könnten die Ruinen eine besondere Attraktion am Rande des zukünftigen Fahrradweges werden. In einer Veranstaltung im Januar diesen Jahres hatte die Grün Berlin GmbH zugesagt, die Planungen für diesen Eingang nochmal zu überarbeiten und öffentlich zu präsentieren. Das ist bisher nicht geschehen. Nichtsdestotrotz ist die Ausschreibung für den Bau des Fahrradweges vor kurzem veröffentlicht worden. Link: Ausschreibung Grün Berlin GmbH. Wer den Text der Ausschreibung liest, muss befürchten, dass die Firmen dort nicht besonders sensibel vorgehen werden.

Die Brücke Nr. 5

An der Yorckstraße wurde die Brücke Nr. 5 abgebaut. Zur Zeit liegt sie eingehaust auf der Brachfläche an der Bautzener Straße und wir dort gesandstrahlt. In den letzten Tagen wurden auch die gusseisernen Stützen abgebaut. Die Betonklötze, mit denen die Stützen ummantelt waren, wurden mit Presslufthämmern freigestemmt. Die Betonummantelung der Stützen war nicht als Anprallschutz für außer Autos eingeführt worden – wie viele dachten – , sondern war in den 40er Jahren angebracht worden, um zu verhindern, dass die beweglich gelagerten Stützen bei Bombenangriffen durch den Luftdruck aus ihren Lagern gehoben werden. Mit dem Abbau der Betonklötze wird Geschichte (rückgängig) gemacht. Wir dürfen gespannt sein, wie die Konstruktion mit den auf Kugelgelenken gelagerten Stützenfüssen nach der Instandsetzung aussehen wird.

Im West-Park, dem ehemaligen Potsdamer Güterbahnhof

Die den Park umgebenden breiten Wege aus Asphalt und Beton, sind fertiggestellt. Die Wiese im dem Streifen nördlich der U 1 ist schon planiert, aber noch nicht grün. Grün ist  vor allem noch der Streifen zur Flottwellstraße, der nichts als Park gestaltet wird, weil die Flächen als Bauflächen beansprucht werden. Die Parkgestaltung macht jetzt schon deutlich, wie schmal der Park in diesem nördlich Abschnitt würde, wenn die umstrittenen Bauflächen tatsächlich durchgesetzt werden.

Die Wiese weiter südlich zwischen den beiden Hochbahnen ist noch nicht angelegt. Hier türmen sich noch die Erd- und Sandhaufen. Gearbeitet wird vor allen in den Randbereichen. Ein Bild zeigt wie die Bauarbeiter unbürokratisch hier und da Äste absägen an den lang umkämpften Bäumen, um mehr Bewegungsfreiheit für ihre Maschinen zu bekommen. In der Kleingartenanlage wurden neue Wege quer durch die Parzellen angelegt, der Marktplatz ist fertig gepflastert. Einer der neuen Wege durchmisst den nördlichen Teil der Kleingärten in Ost-West-Richtung, geht am zukünftigen Marktplatz vorbei und endet mit einer kleinen Treppe am Rand des Gleisdreieck-Parks zum Nelly-Sachs-Park. Die Wege innerhalb der Kleingärten sind glücklicherweise nicht aus Beton und Asphalt wie im restlichen Park, sondern aus Sand und Kies. Neu sehen die Wege noch etwas steril aus, das nachwachsende Grün wird das schnell verändern.

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