<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Comments on: Offener Brief zum möglichen Abriss des Zollpackhofes an der Yorckstraße/Möckernstraße</title>
	<atom:link href="http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/</link>
	<description>Informationen und Meinungen rund ums Berliner Gleisdreieck</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 May 2013 13:49:09 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
	<item>
		<title>By: A. K.</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1482</link>
		<dc:creator>A. K.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 15:21:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1482</guid>
		<description><![CDATA[Für Sie vielleicht. Aber wo ist der Bezug zu den übrigen Inhalten dieser Seite?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für Sie vielleicht. Aber wo ist der Bezug zu den übrigen Inhalten dieser Seite?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Herbert</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1479</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:37:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1479</guid>
		<description><![CDATA[Hartz IV oder reich - 
Zu jung oder zu alt -
Du gut, ich böse -

So einfach ist die Welt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hartz IV oder reich &#8211;<br />
Zu jung oder zu alt -<br />
Du gut, ich böse -</p>
<p>So einfach ist die Welt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: A. K.</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1303</link>
		<dc:creator>A. K.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:41:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1303</guid>
		<description><![CDATA[@Nils:
Ich verstehe Ihre Rückfrage nicht. Sie haben sich doch in Ihrem Kommentar des Langen und des Breiten über Ihre &quot;ärmeren Mitglieder&quot; ausgelassen, die bei einem Erhalt des Zollpackhofs von der Beteiligung an Ihrem &quot;sozial ausgerichteten Projekt&quot; - schluchz! - ausgeschlossen wären, und haben sich, Ihren &quot;sozialen Anspruch&quot; wie eine Monstranz vor sich her tragend, als entschiedener Gegner der &quot;Gentrifizierung&quot; geriert. Laut Website hat Ihre &quot;Initiative&quot; sogar eine &quot;soziale Vision&quot; (wow!) und fordert - quasi ad nauseam - die soziale Teilhabe aller (&quot;Soziale Inklusion bezieht alle Menschen mit ein&quot;). Menschen mit &quot;verschiedensten sozialen Hintergründen&quot; würden sich bei Ihnen beteiligen, lese ich da. In einem Umfeld wie dem am Standort Ihres Bauvorhabens müßte dies selbstverständlich Hartz-IV-Empfänger mit einschließen, wenn der so zur Schau gestellte &quot;soziale Anspruch&quot; gerechtfertigt sein soll. Daher meine Frage.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nils:<br />
Ich verstehe Ihre Rückfrage nicht. Sie haben sich doch in Ihrem Kommentar des Langen und des Breiten über Ihre &#8220;ärmeren Mitglieder&#8221; ausgelassen, die bei einem Erhalt des Zollpackhofs von der Beteiligung an Ihrem &#8220;sozial ausgerichteten Projekt&#8221; &#8211; schluchz! &#8211; ausgeschlossen wären, und haben sich, Ihren &#8220;sozialen Anspruch&#8221; wie eine Monstranz vor sich her tragend, als entschiedener Gegner der &#8220;Gentrifizierung&#8221; geriert. Laut Website hat Ihre &#8220;Initiative&#8221; sogar eine &#8220;soziale Vision&#8221; (wow!) und fordert &#8211; quasi ad nauseam &#8211; die soziale Teilhabe aller (&#8220;Soziale Inklusion bezieht alle Menschen mit ein&#8221;). Menschen mit &#8220;verschiedensten sozialen Hintergründen&#8221; würden sich bei Ihnen beteiligen, lese ich da. In einem Umfeld wie dem am Standort Ihres Bauvorhabens müßte dies selbstverständlich Hartz-IV-Empfänger mit einschließen, wenn der so zur Schau gestellte &#8220;soziale Anspruch&#8221; gerechtfertigt sein soll. Daher meine Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Nils</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1302</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:55:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1302</guid>
		<description><![CDATA[@A.K.: Was hat denn Hartz IV mit dieser Diskussion zu tun?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@A.K.: Was hat denn Hartz IV mit dieser Diskussion zu tun?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: A. K.</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1263</link>
		<dc:creator>A. K.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:43:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1263</guid>
		<description><![CDATA[@Nils:
Wie viele Hartz-IV-Empfänger sind denn bei Euch Mitglied? Würde mich mal interessieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nils:<br />
Wie viele Hartz-IV-Empfänger sind denn bei Euch Mitglied? Würde mich mal interessieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Nils</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1262</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 14:26:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1262</guid>
		<description><![CDATA[@ Chris: &quot;Es geht aber auch um andere Belange als einzig Geld.&quot; Klar, aber wenn Du entscheiden möchtest, welche weniger gut verdienenden Genossinnen und Genossen aufgrund des teureren Zollpackhof-Erhaltes ihre Mitgliedschaft beim Möckernkiez aufgeben müssen, bin ich mal gespannt auf Deine Vorschläge. 

Wir haben uns lange und intensiv mit der Frage Erhalt oder Neubau beschäftigt und bis zur Vorlage detaillierter Kostenrechnungen lange für den Erhalt eingesetzt. Erst als klar war, dass der Erhalt zu erheblichen Mehrkosten und damit faktisch zum Ausschluss ärmerer Mitglieder führt, hat die Mitgliederversammlung für den Neubau gestimmt. Gentrifizierung durch Denkmalisierung ist nämlich das Letzte, was wir in der angespannten innerstädtischen  Wohnraumlage brauchen.

In einem sozial ausgerichteten Projekt wie dem Möckernkiez muss es einen konstanten Ausgleich zwischen den vielen unterschiedlichen Interessen geben. Meistens, aber eben nicht immer passt alles unter einen Hut. In diesem Fall haben unser sozialer Anspruch und der Wunsch, den Zollpackhof zu erhalten, letztlich nicht zusammengepasst. Und mir persönlich sind dann die lebenden Menschen, die mitmachen und -gestalten wollten, lieber als die hehren Ideale. Kritisieren ist immer leicht, doch wenn man selbst ein Projekt angeht merkt man schnell was machbar ist und was nicht.

Dass Du gewollt oder ungewollt unseren in vielen partizipativen Sitzungen erarbeiteten Entwurf implizit als &quot;seelenlos&quot; darstellst, während Du einem 140 Jahre alten preußischer Zweckbau eine &quot;eigene Atmosphäre&quot; zugestehst, erschließt sich mir dabei nicht ganz. Von &quot;Kahlschlag&quot; kann deshalb nach meiner Wahrnehmung auch keine Rede sein, auch wenn ich als Mitglied im Möckernkiez da sicherlich irgendwie parteiisch bin.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Chris: &#8220;Es geht aber auch um andere Belange als einzig Geld.&#8221; Klar, aber wenn Du entscheiden möchtest, welche weniger gut verdienenden Genossinnen und Genossen aufgrund des teureren Zollpackhof-Erhaltes ihre Mitgliedschaft beim Möckernkiez aufgeben müssen, bin ich mal gespannt auf Deine Vorschläge. </p>
<p>Wir haben uns lange und intensiv mit der Frage Erhalt oder Neubau beschäftigt und bis zur Vorlage detaillierter Kostenrechnungen lange für den Erhalt eingesetzt. Erst als klar war, dass der Erhalt zu erheblichen Mehrkosten und damit faktisch zum Ausschluss ärmerer Mitglieder führt, hat die Mitgliederversammlung für den Neubau gestimmt. Gentrifizierung durch Denkmalisierung ist nämlich das Letzte, was wir in der angespannten innerstädtischen  Wohnraumlage brauchen.</p>
<p>In einem sozial ausgerichteten Projekt wie dem Möckernkiez muss es einen konstanten Ausgleich zwischen den vielen unterschiedlichen Interessen geben. Meistens, aber eben nicht immer passt alles unter einen Hut. In diesem Fall haben unser sozialer Anspruch und der Wunsch, den Zollpackhof zu erhalten, letztlich nicht zusammengepasst. Und mir persönlich sind dann die lebenden Menschen, die mitmachen und -gestalten wollten, lieber als die hehren Ideale. Kritisieren ist immer leicht, doch wenn man selbst ein Projekt angeht merkt man schnell was machbar ist und was nicht.</p>
<p>Dass Du gewollt oder ungewollt unseren in vielen partizipativen Sitzungen erarbeiteten Entwurf implizit als &#8220;seelenlos&#8221; darstellst, während Du einem 140 Jahre alten preußischer Zweckbau eine &#8220;eigene Atmosphäre&#8221; zugestehst, erschließt sich mir dabei nicht ganz. Von &#8220;Kahlschlag&#8221; kann deshalb nach meiner Wahrnehmung auch keine Rede sein, auch wenn ich als Mitglied im Möckernkiez da sicherlich irgendwie parteiisch bin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Chris von Lilienthal</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1257</link>
		<dc:creator>Chris von Lilienthal</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:24:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1257</guid>
		<description><![CDATA[Immer die gleiche schlechte Entscheidung.
Abriß statt Modernisierung. Ja - es ist meistens günstiger ein Gebäude abzureißen, als zu sanieren.
Es geht aber auch um andere Belange als einzig Geld.
Erhalt von Geschichte. Berlin hat die große Chance die Vergangenheit in die Gegenwart mit einzubeziehen.
Wohn- und Lebensqualität ensteht über intergrierte bestehende Gebäude. Nicht über Abriß und
die Errichtung seelenloser neuer Gebäude, die erst über viele Jahrzehnte zu neuer, eigener Atmosphäre kommen. Durch den ewigen Kahlschlag wird die Welt sehr viel ärmer.
Gegen die ewig gleichen Fehler muss man sich wehren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immer die gleiche schlechte Entscheidung.<br />
Abriß statt Modernisierung. Ja &#8211; es ist meistens günstiger ein Gebäude abzureißen, als zu sanieren.<br />
Es geht aber auch um andere Belange als einzig Geld.<br />
Erhalt von Geschichte. Berlin hat die große Chance die Vergangenheit in die Gegenwart mit einzubeziehen.<br />
Wohn- und Lebensqualität ensteht über intergrierte bestehende Gebäude. Nicht über Abriß und<br />
die Errichtung seelenloser neuer Gebäude, die erst über viele Jahrzehnte zu neuer, eigener Atmosphäre kommen. Durch den ewigen Kahlschlag wird die Welt sehr viel ärmer.<br />
Gegen die ewig gleichen Fehler muss man sich wehren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Aino Simon</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1248</link>
		<dc:creator>Aino Simon</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 23:39:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1248</guid>
		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Antwort auf den Offenen Brief von Jürgen Enkemann an Aino Simon&lt;/strong&gt;

Berlin, im November 2011

&lt;strong&gt;Lieber Jürgen Enkemann,&lt;/strong&gt;

mit Deinem ausführlich und wohlbegründeten Anliegen, den ehemaligen Zollschuppen zu erhalten und ihn in das Gesamtkonzept unseres Projekts einzubeziehen, rennst Du bei uns offene Türen ein.

Wie Du selbst bereits zum Ausdruck gebracht hast, bot mein Vortrag vom 19.09.2011 im Rathaus Kreuzberg, auf den Du dich beziehst, nicht den erforderlichen Rahmen, um neben der Darstellung der aktuellen Situation auch ausreichend auf den wichtigen Zusammenhang zwischen städtebaulicher Gestaltung und historischer Bedeutung bzw. Identifizierung einzugehen.

Schon unsere frühen Überlegungen - seit 2007 - sahen den Erhalt der alten Bausubstanz vor. Je mehr wir uns jedoch in den Planungsprozess hineinbegaben, wurden nach und nach die Probleme deutlich, die ein Erhalt mit sich bringen würde. Zunächst stellten wir fest, dass der bauliche Zustand des Gebäudes so schlecht ist, dass eine Überbauung bzw. Sanierung nur mit sehr hohem Aufwand möglich wäre. Gleichwohl haben wir mit Hilfe von Gutachten und Beratungen durch Architekten, Tragwerksplaner und Bauphysiker sehr gründlich ausgelotet, ob und in welcher Weise der Erhalt möglich sein könnte.

Als im Juli 2011 die Vorentwurfsplanung zusammen mit einer sehr detaillierten Kostenschätzung vorlag, wurde allen Beteiligten klar, dass ein Erhalt zu erheblichen Mehrkosten führen würde, die geeignet wären, jeden erdenklichen Kostenrahmen zu sprengen. Dies hätte bedeutet, zentrale Anliegen unseres Projektes (z.B. bezahlbarer Wohnraum) grundsätzlich in Frage zu stellen. Dazu kommt, dass auch eine energetische Sanierung – wie sie aus Umwelt- und Klimaschutzgründen notwendig ist – nur sehr eingeschränkt und zu erheblichen Kosten durchführbar wäre.

Da wir uns mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben konnten und wollten, haben wir den Planungsprozess Anfang August dieses Jahres teilweise unterbrochen, um noch einmal nach wirtschaftlich - und damit sozial - vertretbaren Alternativen zu suchen. Dabei gingen wir von mehreren denkbaren Möglichkeiten aus, beginnend mit dem Gesamterhalt der Gebäudesubstanz (jedoch ohne eine Überbauung) über mehrere Varianten eines teilweisen Erhaltes bis hin zu einem vollständigen Neubau. Eine Entscheidung über diese Frage ist noch nicht getroffen, die Gespräche mit der Bezirksverwaltung dauern noch an.

Dein zentrales Anliegen, wie Du es am Beispiel des Anhalter Bahnhofes sehr treffend dargelegt hast, findet meine volle Zustimmung.

Aus diesem Grunde haben wir uns schon frühzeitig überlegt, wie wir den geschichtlichen Stellenwert des Gleisdreiecks angemessen in unserer Planung berücksichtigen können.

Als Ergebnis wollen wir die Yorckbrücken durch Freilegung der Flügelmauer und ihrer Einbindung als gestalterisches Element stärker zur Geltung bringen, wodurch sie als „Kreuzberger Tor“ städtebaulich betont und als historisches Denkmal wahrnehmbar wird.

Erhalten wollen wir außerdem das Reststück der ehemaligen Begrenzungsmauer des Gleisdreiecks sowie das kleine Mäuerchen entlang der Yorckstraße. Zusammen mit dem Kopfbau, ja sogar bei vollständiger Neubebauung, würde auf diese Weise wenigstens eine Andeutung der alten Baustruktur erkennbar bleiben.

Im Gegensatz dazu wird auf dem Baufeld der CA Immo (ehem. Vivico) entlang der Flottwellstraße die sehr gut erhaltene lange Gleisdreieckmauer ohne jede Diskussion vollständig beseitigt. Dies musste ich jüngst bei einer Vorstellung der Planungen für die Flottwellpromenade mit großer Enttäuschung zur Kenntnis nehmen.
Wie Du siehst, sind Deine Fragen und Sorgen gleichermaßen die unsrigen.

Die Lösung komplexer Aufgaben ist immer mit Zugeständnissen und Abstichen verbunden. Dies mag man bedauern. Liegt nicht aber in der Möglichkeit solcher Projekte auch die große Chance, die sozialen und ökologischen Herausforderungen der nahen Zukunft besser und in angemessenerer Weise bestehen zu können? Dazu gehört ohne Zweifel auch die Pflege des historischen Gedächtnisses.

Die Worte in Deinem Brief zeigen Dein großes Engagement für den Kiez und Deine Verbundenheit mit den Menschen rund um das Gleisdreieck!

Dafür danke ich Dir sehr!

Herzliche Grüße

Aino Simon]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antwort auf den Offenen Brief von Jürgen Enkemann an Aino Simon</strong></p>
<p>Berlin, im November 2011</p>
<p><strong>Lieber Jürgen Enkemann,</strong></p>
<p>mit Deinem ausführlich und wohlbegründeten Anliegen, den ehemaligen Zollschuppen zu erhalten und ihn in das Gesamtkonzept unseres Projekts einzubeziehen, rennst Du bei uns offene Türen ein.</p>
<p>Wie Du selbst bereits zum Ausdruck gebracht hast, bot mein Vortrag vom 19.09.2011 im Rathaus Kreuzberg, auf den Du dich beziehst, nicht den erforderlichen Rahmen, um neben der Darstellung der aktuellen Situation auch ausreichend auf den wichtigen Zusammenhang zwischen städtebaulicher Gestaltung und historischer Bedeutung bzw. Identifizierung einzugehen.</p>
<p>Schon unsere frühen Überlegungen &#8211; seit 2007 &#8211; sahen den Erhalt der alten Bausubstanz vor. Je mehr wir uns jedoch in den Planungsprozess hineinbegaben, wurden nach und nach die Probleme deutlich, die ein Erhalt mit sich bringen würde. Zunächst stellten wir fest, dass der bauliche Zustand des Gebäudes so schlecht ist, dass eine Überbauung bzw. Sanierung nur mit sehr hohem Aufwand möglich wäre. Gleichwohl haben wir mit Hilfe von Gutachten und Beratungen durch Architekten, Tragwerksplaner und Bauphysiker sehr gründlich ausgelotet, ob und in welcher Weise der Erhalt möglich sein könnte.</p>
<p>Als im Juli 2011 die Vorentwurfsplanung zusammen mit einer sehr detaillierten Kostenschätzung vorlag, wurde allen Beteiligten klar, dass ein Erhalt zu erheblichen Mehrkosten führen würde, die geeignet wären, jeden erdenklichen Kostenrahmen zu sprengen. Dies hätte bedeutet, zentrale Anliegen unseres Projektes (z.B. bezahlbarer Wohnraum) grundsätzlich in Frage zu stellen. Dazu kommt, dass auch eine energetische Sanierung – wie sie aus Umwelt- und Klimaschutzgründen notwendig ist – nur sehr eingeschränkt und zu erheblichen Kosten durchführbar wäre.</p>
<p>Da wir uns mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben konnten und wollten, haben wir den Planungsprozess Anfang August dieses Jahres teilweise unterbrochen, um noch einmal nach wirtschaftlich &#8211; und damit sozial &#8211; vertretbaren Alternativen zu suchen. Dabei gingen wir von mehreren denkbaren Möglichkeiten aus, beginnend mit dem Gesamterhalt der Gebäudesubstanz (jedoch ohne eine Überbauung) über mehrere Varianten eines teilweisen Erhaltes bis hin zu einem vollständigen Neubau. Eine Entscheidung über diese Frage ist noch nicht getroffen, die Gespräche mit der Bezirksverwaltung dauern noch an.</p>
<p>Dein zentrales Anliegen, wie Du es am Beispiel des Anhalter Bahnhofes sehr treffend dargelegt hast, findet meine volle Zustimmung.</p>
<p>Aus diesem Grunde haben wir uns schon frühzeitig überlegt, wie wir den geschichtlichen Stellenwert des Gleisdreiecks angemessen in unserer Planung berücksichtigen können.</p>
<p>Als Ergebnis wollen wir die Yorckbrücken durch Freilegung der Flügelmauer und ihrer Einbindung als gestalterisches Element stärker zur Geltung bringen, wodurch sie als „Kreuzberger Tor“ städtebaulich betont und als historisches Denkmal wahrnehmbar wird.</p>
<p>Erhalten wollen wir außerdem das Reststück der ehemaligen Begrenzungsmauer des Gleisdreiecks sowie das kleine Mäuerchen entlang der Yorckstraße. Zusammen mit dem Kopfbau, ja sogar bei vollständiger Neubebauung, würde auf diese Weise wenigstens eine Andeutung der alten Baustruktur erkennbar bleiben.</p>
<p>Im Gegensatz dazu wird auf dem Baufeld der CA Immo (ehem. Vivico) entlang der Flottwellstraße die sehr gut erhaltene lange Gleisdreieckmauer ohne jede Diskussion vollständig beseitigt. Dies musste ich jüngst bei einer Vorstellung der Planungen für die Flottwellpromenade mit großer Enttäuschung zur Kenntnis nehmen.<br />
Wie Du siehst, sind Deine Fragen und Sorgen gleichermaßen die unsrigen.</p>
<p>Die Lösung komplexer Aufgaben ist immer mit Zugeständnissen und Abstichen verbunden. Dies mag man bedauern. Liegt nicht aber in der Möglichkeit solcher Projekte auch die große Chance, die sozialen und ökologischen Herausforderungen der nahen Zukunft besser und in angemessenerer Weise bestehen zu können? Dazu gehört ohne Zweifel auch die Pflege des historischen Gedächtnisses.</p>
<p>Die Worte in Deinem Brief zeigen Dein großes Engagement für den Kiez und Deine Verbundenheit mit den Menschen rund um das Gleisdreieck!</p>
<p>Dafür danke ich Dir sehr!</p>
<p>Herzliche Grüße</p>
<p>Aino Simon</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: hanShan</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1241</link>
		<dc:creator>hanShan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 13:45:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1241</guid>
		<description><![CDATA[ganz aktuell
verpackt in meiner hand ein Bäumchen erstaunlicherweise noch sehr grüne Blätter bei der einzigartisten Aktion der vergangen 10Jahre
der Umpflanzaktion welche ja direkt hinter diesem Zollpackhof stattfand.
also dieser Baum wurde an einer Fragestellung der Kinder an ihre Mütter darf der denn das und dem grimmigen Vater vorbei der wissen wollte ob das überhaupt geht zu dem sicher außer mir unbekannten Filetgrundstück
Luftlinie 800meter seines alten Platzes in die Erde gesteckt. extra Sonne satt
statt in dem steinigen Gleisbett seiner alten Kümmerstelle.
Gestützt  mit einem stab unterbau erde vom Balkon .
doch das wollte ich eigentlich nicht sagen sondern an die AG Gleisdreieck warum kitzelt ihr immer meine sensibilität statt untereinander nicht nur Informationen auszutauschen sondern auch mal Hinweise ja ganz schlichete Hinweise zu übermittel.
z.B gerade jetzt wird ein wunderschöner Akt eines meiner letzten Anregungen in live auf der Bühne der SBahn 2 YoStr. aufgeführt.
zu den Wochenenden fährt die S eingleisig und sogar von dem mir privilegierten Bahnsteig links RS(richtung Süd) und kommt auch auf diesem steig auch wieder an und das obwohl ja die S2 und S25 im Zehnminutentakt hin und herfahren.
nun hatte ich ja einmal unkommentiert versucht zu erklären,daß man den hinteren Ausgang des Bahnhofes von der Wunschebene in die Realität überführen könnte,was ja die vorstellung beflügelt daß wir einerseits ein S Fußgängerzu und abgang an der Großgörschen Straße bekämen und andererseits auch die gewünschte entwicklung der Weiterführung des Autoverkehrfreien Menschentransportweg vom Südkreuz über den jetzt bald realisierten Abgang an der Bz11 auf die
Fläche Hellweg und weiter integrieren könnten.
Der Erfolg dieses vor meinen Augen stattfindenden Aktes soll  ja aufzeigen was ich ja bereits ausgeführt habe,daß die einseitige Nutzung des Bahnsteigabgangs ja gerade kostengünstig die belebung dieser toten Fläche begünstigen würde.
der von den aktionslosen verunsicherten Aktivisten kampflos aufgegene versuch gerade dem dortigen Privatinvestor die suppe zu versalzen in dem man Bewegung nämlich durch lebende dreidimensionale Wesen ermöglicht verhallt natürlich im Org und eirreicht zumindest auf diesem Wege keinen e&quot;ifrigen Planer im Bezirk die ja ansonsten den Eindruck der Bürgernähe machen.Herr Kroll müßte also von mir,da ja außer mir kein anderer Interesse an eine Bürgerbeteligung des Raumes zwischen südkreuz und Yorckstraße
hat betrieben werden in dem ich mal wierder zum widerholten male mich durch den Verwaltungsapparat durchpflüge um am ende zu erfahren,daß auch da niemand weiß warum eigentlich an dem Bahnsteig an der Yo S2 und S25 ein hinterer Ausgang sinnvoll wäre.
also wer mir zeigt,was ich unter filetstück der Brachflächen meine welche vom sürdkreuz bis zu Yorckstraß unbeobachtet schlummert und nun meinem  Bäumchen des Postbahnhofes ein garantiert menschfreies Lebensumfeld bietet der darf an der nächsten BVV sitzung teilnehmen und evt auch Fragen an die senilen Abgeordneten aller Parteien stellen.
hans]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ganz aktuell<br />
verpackt in meiner hand ein Bäumchen erstaunlicherweise noch sehr grüne Blätter bei der einzigartisten Aktion der vergangen 10Jahre<br />
der Umpflanzaktion welche ja direkt hinter diesem Zollpackhof stattfand.<br />
also dieser Baum wurde an einer Fragestellung der Kinder an ihre Mütter darf der denn das und dem grimmigen Vater vorbei der wissen wollte ob das überhaupt geht zu dem sicher außer mir unbekannten Filetgrundstück<br />
Luftlinie 800meter seines alten Platzes in die Erde gesteckt. extra Sonne satt<br />
statt in dem steinigen Gleisbett seiner alten Kümmerstelle.<br />
Gestützt  mit einem stab unterbau erde vom Balkon .<br />
doch das wollte ich eigentlich nicht sagen sondern an die AG Gleisdreieck warum kitzelt ihr immer meine sensibilität statt untereinander nicht nur Informationen auszutauschen sondern auch mal Hinweise ja ganz schlichete Hinweise zu übermittel.<br />
z.B gerade jetzt wird ein wunderschöner Akt eines meiner letzten Anregungen in live auf der Bühne der SBahn 2 YoStr. aufgeführt.<br />
zu den Wochenenden fährt die S eingleisig und sogar von dem mir privilegierten Bahnsteig links RS(richtung Süd) und kommt auch auf diesem steig auch wieder an und das obwohl ja die S2 und S25 im Zehnminutentakt hin und herfahren.<br />
nun hatte ich ja einmal unkommentiert versucht zu erklären,daß man den hinteren Ausgang des Bahnhofes von der Wunschebene in die Realität überführen könnte,was ja die vorstellung beflügelt daß wir einerseits ein S Fußgängerzu und abgang an der Großgörschen Straße bekämen und andererseits auch die gewünschte entwicklung der Weiterführung des Autoverkehrfreien Menschentransportweg vom Südkreuz über den jetzt bald realisierten Abgang an der Bz11 auf die<br />
Fläche Hellweg und weiter integrieren könnten.<br />
Der Erfolg dieses vor meinen Augen stattfindenden Aktes soll  ja aufzeigen was ich ja bereits ausgeführt habe,daß die einseitige Nutzung des Bahnsteigabgangs ja gerade kostengünstig die belebung dieser toten Fläche begünstigen würde.<br />
der von den aktionslosen verunsicherten Aktivisten kampflos aufgegene versuch gerade dem dortigen Privatinvestor die suppe zu versalzen in dem man Bewegung nämlich durch lebende dreidimensionale Wesen ermöglicht verhallt natürlich im Org und eirreicht zumindest auf diesem Wege keinen e&#8221;ifrigen Planer im Bezirk die ja ansonsten den Eindruck der Bürgernähe machen.Herr Kroll müßte also von mir,da ja außer mir kein anderer Interesse an eine Bürgerbeteligung des Raumes zwischen südkreuz und Yorckstraße<br />
hat betrieben werden in dem ich mal wierder zum widerholten male mich durch den Verwaltungsapparat durchpflüge um am ende zu erfahren,daß auch da niemand weiß warum eigentlich an dem Bahnsteig an der Yo S2 und S25 ein hinterer Ausgang sinnvoll wäre.<br />
also wer mir zeigt,was ich unter filetstück der Brachflächen meine welche vom sürdkreuz bis zu Yorckstraß unbeobachtet schlummert und nun meinem  Bäumchen des Postbahnhofes ein garantiert menschfreies Lebensumfeld bietet der darf an der nächsten BVV sitzung teilnehmen und evt auch Fragen an die senilen Abgeordneten aller Parteien stellen.<br />
hans</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Helmut u. Helga Hoffmann</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2011/11/10/offener-brief-zum-moglichen-abriss-des-zollpackhofs-an-der-yorckstrasemockernstrase/comment-page-1/#comment-1237</link>
		<dc:creator>Helmut u. Helga Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:23:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=2595#comment-1237</guid>
		<description><![CDATA[Kämpften erfolgreich in den 78 zigern bis in die 80 ziger Jahre für den Erhalt der Häuser Yorckstr.43-45 sowie Bülowstr 48 bis hin zur Martin Luther Kirche. Wäre lohnend, wenn auch der Packhof als Begrenzung zum Bahngelände erhalten bleibt.
    Gruß  H. u. H. Hoffmann]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kämpften erfolgreich in den 78 zigern bis in die 80 ziger Jahre für den Erhalt der Häuser Yorckstr.43-45 sowie Bülowstr 48 bis hin zur Martin Luther Kirche. Wäre lohnend, wenn auch der Packhof als Begrenzung zum Bahngelände erhalten bleibt.<br />
    Gruß  H. u. H. Hoffmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
