Flottwellstraße: das Bauvorhaben in der Frischluftschneise

Weniger ist mehr! Noch weniger ist noch mehr!

Rund 10 Jahre haben das Land Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit der VIVICO (bis Ende der 90er Jahre hieß sie noch Eisenbahnimmobilienmanagement GmbH) um das Gleisdreieck gestritten, bis sie schließlich 2004 einen städtebaulichen Vertrag abschlossen. Den Park gibt’s nur gegen Ausweisung von großzügigen Bauflächen, das war die Strategie der VIVICO, die letztendlich aufging. Gegen diese Erpressungsstrategie waren Bezirk und Senatsverwaltung machtlos und weil sie den Park nicht länger auf die lange Bank schieben konnten, sicherten sie der VIVICO fünf Bauflächen zu. Offensichtlich lagen dabei die Nerven so blank, dass in dem Vertrag sogar Flächen zu Bauflächen wurden, die laut Flächennutzungsplan planungsrechtlich als Grünflächen festgelegt waren, wie z. B. das Baufeld an der Flottwellstraße.
Nun, Jahre später nimmt der Gleisdreieck-Park langsam Gestalt an. Der Ostpark soll noch dieses Jahr am 2. September eröffnet werden. Der Westpark, an dem das Baufeld Flottwellstraße liegt, soll in 2013 eröffnet werden. Wie Rumpelstilzchen in dem bekannten Märchen pocht die VIVICO nun Einhaltung des städtebaulichen Vertrages. Und sie haben es eilig mit der Realisierung der dort festgelegten Bauflächen. Denn würde der Park fertig, bevor die Randflächen bebaut würden, dann würde auch am Gleisdreieck einer breiteren Öffentlichkeit deutlich, dass es ein öffentliches Interesse für einen großzügigen Park gibt, dem das private Interesse nach maximaler Grundstücksverwertung entgegensteht – wie am Mauerpark.

Am vergangenen Montag, den 30. 05. 11 stellte die VIVICO nun ihr Projekt „Flottwellpromenade“ im Rathaus Kreuzberg öffentlich vor. Mit „Promenade“ ist kein Spaziergang gemeint, sondern die Bebauung an der östlichen Straßenseite der Flottwellstraße auf dem ehemaligen Bahngelände des Potsdamer Güterbahnhofs. Zuerst sprach J. Hegemann, für die REGGEBORGH, hinter der laut Hegemann niederländische Pensionskassen stehen und die mit dem Bauunternehmen Kondor Wessels zusammenarbeitet. Die REGGEBORGH will das Bauvorhaben gemeinsam mit der VIVICO entwickeln, für die H. Thomson sprach.

Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg
Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg

Allein in dem mitteln Baufeld sollen 250 Wohnungen entstehen, zusammen mit den beiden nördlich und südlich anschließenden Baufeldern könnten es 450 Wohnung werden. Mit den geplanten, bzw. sich teilweise schon im Bau befindlichen Projekten auf der westlichen Straßenseite der Flottwell (Dennewitz 1, Metropolis im Elsnerblock zwischen Pohl und Lützow, Lützow 1 und Flottwell 2) könnten hier in den nächsten Jahren über 700 neue Wohnungen entstehen. Eine unglaubliche Zahl, die das Stadtgefüge vollkommen verändern könnte. Die neue verkehrliche Belastung der gepflasterten und verkehrsberuhigten Kurfürstenstraße wird nur eines unter vielen zu lösenden Problemen sein. Das schwierigste für den Stadtteil wird sicher das entstehende soziale Gefälle von der Potsdamer Straße Richtung Gleisdreieck-Park werden. Bei Metropolis zwischen Pohl- und Lützow an der Westseite der Flottwellstraße kostet der m²-Eigentumswohnung durchschnittlich 2300.- €, bei der Lützow 1 geht bis 3850 €/m² hinauf, auf der östlichen Straßenseite sollte laut Hegemann die Mittelschicht angesprochen werden. Zu vermuten ist: je näher am Park, umso teurer. Gleisdreieck, der Park für die Reichen?

Weniger ist mehr

Da an dieser Stelle eine besondere Gestaltung notwendig sei, haben VIVICO und REGGEBORGH   in Zusammenarbeit mit der Stadtplanerin Susanne Klar und dem Architekt. C. Neumann ein Konzept für das mittlere der drei Baufeldern entwickelt. Anhand von Skizzen erläuterten Klar und Neumann die städtebauliche Figur.

Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg
Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg

Die Abfolge zeigt, wie die zuerst gedachte geschlossene Blockstrukur aufgelöst wurde. Am Beispiel des mittleren der drei Blöcke entsteht eine mäandernde Figur mit einem zur Straße offenen und öffentlich zugänglichem Hof sowie zwei Höfen auf dem ca. drei Meter höher liegende Parkgelände, die jedoch zum Park hin geschlossen sind. Damit gelingt den Autoren des Plans eine intelligente Verzahnung der Baumassen sowohl mit der Straße auf der Westseite als auch mit der Parkseite auf der Ostseite des Gebäude. Entlang des mittleren Hofes soll es auch Zugänge zum Park geben, die allerdings nicht behindertengerecht sein werden, wie die offiziellen Parkeingänge in den Achsen von Pohl- und Lützowstraße. Die GFZ des Entwurfes belaufe sich auf 2,4, die GRZ auf 0,8. Das bedeutet, die im städtebaulichen Vertrag zwischen VIVICO und Land Berlin festgelegten GFZ von 3,5 und GRZ von 1,0, würden hier unterschritten. „Weniger ist mehr“ sagte Architekt Claus Neumann dazu, eine volle Ausnutzung der GFZ wäre nur auf Kosten der Qualität der Wohnungen möglich gewesen. Offen blieb bei dieser Feststellung, ob dieses „Weniger“ im mittlerem Baufeld, eventuell durch ein „Mehr“ auf den anderen Baufeldern ausgeglichen werden könnte.

Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg
Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg

Noch weniger ist noch mehr!

Noch weniger könnte noch mehr sein, warf ein Anwohner aus der Kurfürstenstraße ein. Könnten die Baumassen noch weiter reduziert, die Seitenflügel zum Park hin nicht abgetreppt werden? Ober die Höfe zum Park hin geöffnet werden? Aus den ablehnenden Antworten von Klar und Neumann wurde deutlich, dass für sie nicht die Qualität des Parkes, sondern die der Wohnungen im Vordergrund steht. Die Reduzierung der GFZ und der GRZ erfolgt nicht zu Gunsten des Parkes. Ebenso ablehnend reagierten sie auf die Fragen nach dem Erhalt der historischen Mauer, und nach nach den Bäumen, die heute noch auf der Kante des Bahngeländes stehen.

Geschönte Visualisierungen

Etwas schlechtes Gewissen scheinen die Stadtplanerin und der Architekt doch zu haben. Denn dass der Park durch ihr Projekt auf eine schmalen Streifen reduziert, quasi zum Vorgarten ihres Projektes wird, wollen sie lieber nicht zeigen. Ob hier unter den Augen der neu hinzugezogenen Mittelschicht, im Schatten der rund 20 m hohen Gebäude, sich ein lebendiges Leben im Park entwickeln kann, ist sehr zweifelhaft. In den Visualisierungen, die das Projekt von Osten zeigen, wurde deswegen etwas getrickst, wie eine aufmerksame Zuschauerin entdeckte. Der angebliche Blick vom Parkhaus Debis (im Computer konstruiert) auf die neue Bebauung, kann in der Realität so nie entstehen, außer das Parkhaus würde abgerissen und seine Fläche dem Park zugeschlagen.

Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg, bearbeitet
Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg, bearbeitet

Die gestrichelte rote Linie zeigt bis wohin Parkhaus geht. Stellt man sich nun noch die drei Etagen des Parkhauses in der Höhe (Pfeil nach oben) vor, ist der Park aus dieser Perspektive nicht mehr sichtbar.

Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg
Abbildung aus der Präsentation am 30. 05. 2011 im Rathaus Kreuzberg

Auch die Pläne, die die Lage in der Stadt zeigen sollen, wurden mit Bedacht bearbeitet. Im Plan, in dem der Zusammenhang zum Potsdamer/Leipziger Platz gezeigt wird, ist die neue Bebauung grün eingefärbt. Eine andere Darstellung hätte wohl zu deutlich gemacht, dass hier ein Engpass im räumlichen Gefüge der Parklandschaft entstehen würde. Die Lücke zwischen der neuen Bebauung und dem Parkhaus Debis ist der Engpass. Die heute noch erfahrbare räumliche Zusammenhang zwischen Potsdamer Güterbahnhof und dem ehemaligen Potsdamer Personenbahnhof, der ungefähr dort lag, wo heute der Tilla-Durieux-Park liegt, dieser Zusammenhang wird stark eingeschränkt werden. Schwerwiegende Folge diese Engpasses sind auch die Auswirkung der Bebauung auf das Stadtklima. Von den Akteuren der Infoveranstaltung gab es hier zu keine Stellungnahme.

Der Schlussstein im Wärmering um den Tiergarten?

In den 90er Jahren war genau dort, wo jetzt das Baufeld Flottwellstraße entstehen soll, die ökologische Ausgleichsfläche für den Potsdamer Platz vorgesehen. Belegt wurde die Notwendigkeit der ökologischen Ausgleichsfläche mit den Umweltgutachten zu Potsdamer/Leipziger Platz, die die negative Veränderung des Stadtklimas als schwerwiegendsten Folge der neuen Bebauung einschätzten und deswegen forderten, „eine qualitätsvolle Parkanlage“ auf dem Gleisdreieck zu anzulegen sowie „keine weiteren geometrischen Hindernisse“ in die Belüftungsbahn zwischen Tiergarten und südlichen Stadtrand zu stellen. Ohne Kompensation würde die Jahresmitteltemperatur im gesamten Innenstadtbereich um 1 bis 2 Grad ansteigen, heißt es in den Gutachten..

Auszug zum Stadtklima, Umweltgutachten Potsdamer/Leipziger Platz 1994
Auszug zum Stadtklima, Umweltgutachten Potsdamer/Leipziger Platz 1993

Fatal ist, dass heute diese Festlegungen aus den B’Plänen des Potsdamer und Leipziger Platzes, die ebenso wie der FNP für die Verwaltung verbindlich sein müssten, einfach ignoriert werden. Und verrückt, dass einen Tag nach der öffentlichen Vorstellung des Bauvorhabens  Flottwellstraße die Senatsverwaltung den Stadtentwicklungsplan Klima ( STEP Klima) öffentlich vorstellte. Wer die Karten des STEP Klima studiert, wird dort das Gleisdreieck als grünen Fleck entdecken . .  und   genau in diesem grünen Fleck soll das Baufeld Flottwellpromenade platziert werden als Schlussstein im Wärmering um den Berliner Tiergraten.

Berechtigtes Misstrauen der Bürgerinitiativen

Die Bürgerinitiativen für den Park auf dem Gleisdreieck, damals die Interessengemeinschaft Gleisdreieck, reichten Mitte der 90er Jahre eine Normenkontrollklage gegen die B’Pläne des  Potsdamer-und Leipziger Platzes ein. Wir misstrauten damals der Absicherung des ökologischen Ausgleichs durch die städtebaulichen Verträge (Beispiel Vertrag mit Debis) mit den Investoren vom Potsdamer und Leipziger Platz und dem Vertrag mit der deutschen Bahn AG (Notenwechsel 1994 ). Beide Vertragswerke sahen die Ausgleichsfläche dort vor, wo jetzt die neue Baufläche Flottwellstraße entstehen soll. Mit der Klage versuchten wir, zusätzlich eine eigentumsrechtliche oder planungsrechtliche Absicherung der Ausgleichsfläche durchzusetzen. 1998 schließlich legte das Land Berlin dem Verwaltungsgericht einen Entwurf für die Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich Gleisdreieck vor. Das Gericht wies daraufhin unsere Klage ab, mit dem Hinweis in der Urteilsbegründung, das Land Berlin sei ja gerade dabei, die planungsrechtliche Absicherung zu schaffen.

Bebauungsplan widerspricht Flächennutzungsplan: ein Rechtsbruch!

Der geänderte FNP wurde dann 1998 auch beschlossen und er gilt bis heute. Der neue Plan ist war etwas schlampig gezeichnet. In Verbindung mit dem begleitenden Text sind die Festlegungen des Plans jedoch eindeutig. Vorrangig sei die Verbesserung der Grünflächenversorgung heißt es da. Und als neu geschaffene Bauflächen werden der Bereich um den U-Bahnhof Gleisdreieck und an der Yorckstraße (Ecke Möckernstraße) dargestellt. Wenn die Autoren des Plans damals eine Baufläche an der Westseite des Geländes hätten vorschlagen wollten, hätten sie dies an dieser Stelle in den Text eingefügt. Die westliche Kante des Potsdamer Güterbahnhofs ist im FNP als Grün festgeschrieben! Aus diesem Plan nun einfach einen Bebauungsplan mit einer Baufläche zu entwickeln, stellt einen klaren Rechtsbruch dar, der begangen wird in der Annahme, dass niemand dagegen klagen wird. Es ist zu hoffen, dass einer der Naturschutzverbände noch ausreichend Mumm in den Knochen hat, um den Fall vor Gericht zu bringen.

FNP-Änderung 1998
FNP-Änderung 1998

Die Ignoranz des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg

Auf dem Einladungsplakat der VIVICO zur Infoveranstaltung am 30. 05. 11 war Bürgermeister Franz Schulz als Gast angekündigt. Bei der Veranstaltung im BVV-Saal im Rathaus Kreuzberg fehlte er. Und auch kein anderer Vertreter des Bezirksamtes war dort sichtbar. Das Projekt selbst war ja schließlich schon im Ausschuss vorgestellt worden. Wenn das Bezirksamt jedoch auf einer solchen Veranstaltung fehlt – der ersten öffentlichen Darstellung des Bauvorhabens – , dann demonstriert es damit sein Desinteresse für die dort von den Anwohnern und Bürgerinitiativen vorgebrachten Anregungen und Kritiken. Erstaunlich für einen Bezirk, der sonst so stolz auf seine Bürgerbeteiligungskultur ist.
Übrigens: die Aktionsgemeinschaft Gleisdreieck hat schon in ihrer Stellungnahme zum  Bebauungsplanverfahren Gleisdreieck im Jahre 2006 ausführlich begründet, warum sie die Baufläche an der Flottwellstraße ablehnt. Und bis heute wartet die AG Gleisdreieck vergeblich auf eine Antwort seitens des Bezirksamtes !

Bekommt Rumpelstilzchen recht?

Jedes Kind leidet mit beim Märchen vom Rumpelstilzchen, weil es weiß, dass Rumpelstilzchen formal Recht hat. Die junge Königin hat ihm ja ihr Kind versprochen. Gleichzeitig fühlt auch jedes Kind, dass es voll ungerecht wäre, wenn Rumpelstilzchen tatsächlich sein Recht bekäme. Und alle sind am Schluss erleichtert, als sich die Frage nach dem formalen Recht gar nicht mehr stellt, weil Rumpelstilzchen wütend, trampelnd im Boden versunken ist.
Genauso ist es am Gleisdreieck. Im Interesse der Anwohner ist eine großzügige Parkanlage, im Interesse der Gesamtstadt der Erhalt der wichtigen Frischluftschneise zwischen Tiergarten und südlichen Stadtrand. Nur dass die VIVICO wie Rumpelstilzchen im Boden oder in der nächsten Finanzkrise versinkt, ist nicht zu erwarten. Die Politik hat sich festgelegt. Sie will den Vertrag mit der VIVICO einhalten – auch aus der Angst heraus, sonst schadensersatzpflichtig zu werden. Welche Handlungsmöglichkeiten bleiben?

Nachtrag 8. 06. 2011

Schreiben von Bürgermeister Schulz bezugnehmend auf den vorletzten Absatz des Beitrags:

Ihre Mail vom 06.06.2011

Sehr geehrter Herr Bauer,
bezugnehmend auf ihren Beitrag möchte ich doch festhalten, dass meine Nichtanwesenheit auf der o. g. Veranstaltung keine Missachtung von Bürgerbeteiligung darstellt, schon gar nicht zu dem diskutierten Thema.
Bedauerlicherweise fand aber eine große Mietenveranstaltung vom Dreigroschen e.V. in der Passionskirche statt, zu der ich auf dem Podium die bezirkliche Position vertreten sollte.
Vielleicht wissen Sie, dass ich dann dort auch nicht sein konnte, da gleichzeitig ab 17.oo Uhr die Besetzung der Schlesischen Straße 25 begann und die Besetzer/innen mich um Unterstützung gegenüber der GSW gebeten hatten.
Insoweit häuften sich leider an diesem Abend etwas unerwartet „präsenzrelevante“ Termine.
Im übrigen war selbstverständlich auf der Veranstaltung am 05.06.2011 das Bezirksamt durch den Leiter der Stadtplanung, Herrn Peckskamp, fachlich vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Franz Schulz

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16 Kommentare zu “Weniger ist mehr! Noch weniger ist noch mehr!

  1. Hallo und erst einmal vielen Dank für diesen Artikel.

    Ich habe in letzter Zeit auch immer nur etwas vom Park am Gleisdreieck gehört. Das dort auch noch Wohnungen gebaut werden wusste ich nicht. Ich laufe täglich dort vorbei und kann die Bauarbeiten somit gut mitverfolgen. Wenn ich mir jedoch den Platz gerade gegenüber des Parkhauses so anschaue, denke ich nicht, dass dort neben den neuen Wohnhäusern noch viel Platz für eine Grünfläche bleibt. Aber leider ist der Platz in der Stadt knapp und heißbegehrt! Ich denke nicht, dass es sich dort um die dringend benötigten Mietwohnungen handeln wird sondern eher an Eigentumswohnungen! Mittlerweile wurden dort Info-Container aufgestellt wo man sich über die Bebauung informieren kann.

  2. Man kann unterschiedlicher Auffassung über viele Themen sein. Dass irgendwelche armseligen freaks bei jeder Abweichung von der eigenen Meinung stets Brücken zum Verusacher von 70 mio Toten und eines zerstörten Kontinents heranziehen…

    Tilman…gefährlich bist nur du . . . (redaktionell gekürzt)

  3. Ich wüsste nicht, wie man aus dem was ich schreibe, schliessen kann, ich wolle den Central Park etc zuzubauen. Wer lsit ist klar im Vorteil – gilt auch hier. Ob es Leuten wie Dir nun passt oder nicht: Wir werden öko-diktatorsich Städte nachverdichten – besonders solche wie Berlin. Berlin hat 1/4 der Bevölkerungdichte von Paris. Mangel an Grün ist hier nun wirklich nicht das Problem hier.

  4. Markus, der Evangelist, oder Markus, der römische Kriegsgott? Warum so aggressiv? Liegen deine Nerven blank? So blind, wie du argumentierst, würdest du alle innerstädtischen Parks zubauen – wenn du könntest. Central Park, Jardin du Luxembourg, Englischer Garten, Mauerpark, wozu dieses Grünzeug? Mehr Beton!!!

  5. Selten habe ich soviel rückwärts-gewandtes und grottenfalsches Zeug gelesen wie in diesem Artikel. Die Zukunft des Städtebaus liegt in der Verdichtung! Nicht in der Entzerrung. Man braucht ein Vielfaches an Verkehrswegen, zurückgelegten Verkehrskilometern, zu bauenden und zu erhaltenden Ver- und Entsorgungsleitungen. Der Aufwand steigt mit den Entfernungen fast zum Quadrat und nicht linear. Also: Die Zukunft der Stadt ist die kompakte Stadt.

    Auch Baukörper werden so gebaut werden, dass ihr Verhältnis von Aussenhaut zu Innenfläche möglichst gut ist: Würfel! Und war Würfel an Würfel an Würfel! Ein wichtiger Beitrag, um Klimaziele zu schaffen (und den Atomausstieg). Selbst in den USA hat ein New Yorker nur 1/10 (!!) des CO-Footprints eines Bewohners aus Iowa!

    Daher muss man in Berlin innerhalb des S-Bahnrings möglichst viel und schlau und heftig nachverdichten. Das gilt auch für das Gleisdreieck. Man wird sinnvollerweise dort brauen, wo U-Bahn und S-Bahn Anschlüsse sind. Die Diskussion in diesem Blog ist nicht mal in diesem Jahrtausend angekommen. Schwach.

    Aber ich denke mal, die Leute hier interessieren sich weniger für Übergeordnetes. Hauptsache, sie haben ihre Wohnung im Kiez (zu 4.50 Euro/qm) und das Grün vor ihrer Nase.

  6. Für einen gewählten Anwohnervertreter und Quartiersratssprecher finde ich die Sprache, wie sie von Sebastian Asbrand verwendet wird, absolut unakzeptabel. Die Unterstellung, der Autor des Blogs betreibe eine grün gefärbte Meinungsdiktatur und bereite mit seinen Texten den Boden für brennende Autos im Quartier, geht deutlich über das hinaus, was noch hinnehmbar ist.

    Solche Repräsentanten sind meiner Meinung nach verheerend für die Außenwirkung des Quartiersrates.

  7. Lieber Matthias,
    lieber QR-Kollege Asbrand,
    hallo zusammen!

    Bitte weniger Emotionen und Moral , bitte weniger Polemik! Als Mitglieder der QR Tiergarten-Sued und Schoeneberger Norden ziehen wir doch wohl am selben Strang. Wir wollen doch wohl alle ein bisschen mithelfen, die Lebens-, Wohnungs-, Bildungs- wie Arbeitsbedingungen dauerhaft zu verbessern. Wir wollen vor allem auch mithelfen, dass sich die Stimmungen in den QM-Stadtbereichen dauerhaft aufhellen und die betroffenen Stadtteile letztlich auch attraktiver werden.

    Meine Positionen:
    Ich bin gegen eine reine Luxus=Wohnbebauung.
    Ich meine, dass Wohnbebauung auch fuer breite Schichten ermoeglicht werden muss.
    Ich bin gegen Umwandlung von Altbauten in den QM-Gebieten.
    Ich bin gegen die Vertreibung von Mietern.
    Menschen mit hohem bzw. hoeherem Einkommen oder Vermoegen, die sich am Gleisdreieckpark wohnlich niederlassen wollen, sollten dies auch tun duerfen. Mir ist es lieber, wenn sie in Neubauten der Flottwellstrasse ziehen als dass sie ortsansaessige Mieter aus den umliegenden QM-Altbaugebietern vertreiben.

    Meine Fragen:
    Ist das Umweltgutachten vom Tisch?
    Was wird mit der Frischluftschneise?
    Und was mit dem Ziel einer qualitaetsvollen Parkanlage, wenn Reile des Westparks jetzt offenbar so mickrig ausfallen?

    Mein Fazit:
    Ich meine, dass der Gleisdreieckpark und die grosse gruene Nord-Sued-Durchwegung nicht nur im Interesse der Anwohner/innen gestaltet werden, sondern auch im Interesse der ganzen Stadt.

    Unstrittig scheint mir, dass wir uns in einem Prozess befinden, dass sich an den Geleisdreieck-Bahnbrachfaechen befindliche defizitaere Wohnlagen nach und nach in attraktive und ausreichend gruene Wohnquartiere veraendern werden. Das ist. meine ich, doch grundsaetzlich begruessenswert.

    Ich finde es auch legitim, dass grundsaetzlich auch im Kompromiss immer wieder abgewogen wird, inwieweit eine wirtschaftliche Umnutzung von ehemaligen Bahnbrachflaechen angebracht ist oder es wichtiger fuer den Stadtteil ist, Gruendefizite auszugleichen.

    Leider kann ich wenig beisteuern zu Planungs- und Baurecht und ob ggfs. die jejtzt geplante Bebauung einer verwaltungsgerichtlichen Ueberpruefung standhielte.

    Die Lage ist aber nun wie sie ist. Als der Potsdamer Platz/Leipziger Platz wuchs, war vuielen klar, dass da auch ein Magnet fuer kuenftige Wohnbebauung entstehen wuerde. Ich widerspreche, dass der Senat damals gegenueber der VIVICO GmbH machtlos gewesen sei. Unschuldig an der jetzt sichtbaren Problematik ist der Senat aber sicher nicht!

    Handlungsmoeglicchkeiten? Die sehe ich erst nach der Wahl. Wenn ueberhaupt.
    Soweit mein Kurzkommentar aus Skopelos,
    herzliche Gruesse von
    Erko

    P.S.
    Etwas anders stellt sich die Lage zur ehemaligen Bahnflaeche suedlich der Yorckstrasse entlang der Bautzener Strasse dar. Was da ablaeuft, ist oft nicht nachvollziehbar:

    Seit 2006/2006 wurden immer wieder Vorschlaege zur Umnutzung der Brachflaeche entwickelt.

    Immer wieder wurde auf die Forderung, das Brachgelaende in die oeffentliche Verfuegbarkeit zu bringen, gebetsmuehlenartig geantwortet: Der Bezirk T-S hat kein Geld und die VIVICO will nicht verkaufen.

    Der FNP oder andere Normen von 1998 koennen nicht greifen, weil das fragliche Brachgeaende vom Bahnplanungsrecht erfasst war!

    Erst 2007 wurde vom BA T-S ein Antrag gestellt, das Gelaende aus dieserm speziellen Bahnplanungsrecht yu entlassen. Dem Antrag wurde 2009 stattgegeben.

    Das BA stufte das Bahnbrachgelaende als Paragraph 35/ Ausssengelaende ein.

    Die VIVICO verkaufte zu Zeiten der Werkstadtgespraeche 2010 quasi ueber Nacht das strittige Brachgegelaende.

    Das BA realisierte das Vorkausfsrecht nicht. Gruende unklar.

    Unstrittig war und ist eine gemeinsame Aktionskulisse nach Baugesetzbuch gegeben> Programme Soziale Stadt und Stadtumbau-West.

    Von 2007=2009 fand zur grossen Nord-Sued-Durchwegung und zum Stadtumbau-West-Projekt Schoeneberg-Suedkreuz praktisch keine Buergerbeteiligung statt, trotz BVV-Beschlusslage. Die Verwaltung des BA handelte voellig eigenmaechtig mit der Mittelverteilung.

    Zur Zeit wird geprueft, ggfs. rechtliche Schritte gegen die Willkuer zu unternehmen.

  8. Hallo Sebastian Asbrand,

    zur Information: in § 8 Absatz (2) des Baugesetzbuches heißt es: „Bebauungspläne sind aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln . . .“.

    Im Flächennutzungsplan hat die Gemeinde ihre Zielvorstellungen festgelegt, er ist verbindlich für die öffentlichen Verwaltungen. Und der Bürger muss sich verlassen können darauf, was in diesen Plänen dargestellt ist. Wenn nun von den Verwaltungen die Inhalte des Flächennutzungsplans missachtet oder nach Gutdünken Inhalte hinein interpretiert werden, die dem Plan widersprechen, dann stellt dies die Rechtsstaatlichkeit der gesamten Planung in Frage. Ein solcher Verlust von Rechtsstaatlichkeit, kann doch nicht in Ihrem Interesse sein, selbst wenn Sie die konkreten Vorhaben befürworten.

    Sind die Festsetzungen des aktuell gültigen Flächennutzungsplan für den Bereich Gleisdreieck nicht ausreichend? Der gültige FNP erlaubt eine Entwicklung, das Beharren auf dem FNP bedeutet kein Festhalten an einem alten Zustand. Mit dem gültigen FNP ist der Bau von 250 bis 300 Wohnungen westlich der Flottwellstraße möglich auf Flächen, die durch Krieg, Vorbereitung für den Autobahnbau in den 60er Jahren und Kahlschlagsanierung in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts freigeräumt wurden. Der gültige FNP sieht die Entwicklung eines Baufeldes rund um den U-Bhf-Gleisdreieck („Urbane Mitte“) vor und er sieht vor den Bau einer Parkanlage auf dem ehemaligen Potsdamer Güterbahnhof.

    Durch diese Maßnahmen würde sich der Charakter der Flottwellstraße und des gesamten Stadtteils sehr positiv verändern. Was haben Sie gegen einen großzügigen Park auf dem Bahngelände, der für alle Anwohner als Erholungsraum und für die gesamte Stadt klimatisch bedeutsam ist?

    Vielleicht reicht Ihnen ein bisschen Abstandsgrün mit einem überregionalen Fahrradweg und das Klima ist Ihnen egal. OK, mit dem Argument, die Infrastruktur müsse doch ausgenutzt werden, können Sie dann alles zubauen: nicht nur das Gleisdreieck, sondern ebenso den großen Tiergarten, das Tempelhofer Feld, den Mauerpark, den Centralpark und den Jardin de Luxembourg. Die sind alle wunderbar mit U-Bahn, S-Bahn, Metro, Subway usw. erschlossen.

  9. als die zweite von drei Sprecherinnen des Quartiersrates im magdeburger Platz moechte ich mitteilen, dass ich die Meinungen meines Kollegen nicht vollstaendig teile. wir beide sprechen hier als Privatpersonen und vertreten nicht dir Meinung des Quartiersrats.
    Ich danke Matthias Bauer fuer die kontinuierliche und ausfuehrliche Berichterstattung und seinen unermuedlichen Einsatz fuer das Gleisdreieick.

  10. Sehr geehrter Herr Bauer,

    als gewählter Anwohnervertreter und einer von 3 Sprecher des Quatierrats „Magdeburger Platz“ kann ich Ihre teils doch sehr polemischen und teils sachlich auch falschen persönlichen Ausführungen zu den Planungen entlang der Flottwellstrasse nicht teilen!

    Es gibt durchaus Bevölkerungsteile aus der direkten Nachbarschaft, die eine städtebauliche Weiterentwicklung dieses Bereichs begrüßen.

    Als Resultat eines über 60-jährigen Stillstandes nach Krieg, Mauerbau, städtebaulichen Größenwahn und Wiedervereiunigung sieht doch der status quo so aus, dass die Flottwellstrasse, eher einer verlassenen Strasse in einem Gewerbegebiet am Stadtrand gleicht.

    Dies städtebauliche undefinierte Leere zieht nach sich, dass die Straße und ihr Umfeld (ehemaliges Bahngelände – zukünftiger Westpark) als wilde Müllkippe, als Vollzugsort der
    Prostitution, als Parkplatz für LKWs und als Umfahrung der nördlichen Potsdamer Strasse Richtung Mitte und Kreuzberg dient.
    Manche definieren diese Situation idyllisch – ich nicht!
    Schotterflächen, Betonflächen hinter provisorischen Bauzäunen sind sicherlich ökologisch nicht besonders wertvoll.

    Um das inflationär benutze Wort „Nachhaltigkeit“ zu benutzen:

    Nachhaltigkeit bedeutet auch vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Das wären hier Strassen, technische Infratruktur, Verkehrerschließung durch ÖPNV, Fahrradwege, Erholungsflächen, Versorgungseinrichtungen etc.
    All das ist hier in Hülle und Fülle vorhanden!

    So ist wirklich nachhaltiger hier Wohnungen zu bauen, als an der städtischen Peripherie neue Ökosiedlungen zu bauen, die all das nach brauchen, Land verbrauchen und zusätzliche Verkehre provozieren (meist gehts dann noch nicht mal ohne den berühmten kleinen Öko-Zweitwagen mit E-Anschluß).

    Was für ein Wahnsin! Hier gibts U-Bahnanschluß, S-Bahn, innerstädtisches Wohnen, wie es immer gefordert wird!

    Und was setzen Sie dagegen?

    Sie bauen Barrikaden auf, stigmatisieren mögliche Neubewohner, spielen Alt gegen Neubewohner aus, schüren Ängste!

    Entschuldigung, das finde ich infam!

    Wir leben immer noch in einer demokratischen Gesellschaft, die auf einer sozialen Marktwirtschaft basiert – auch wenn man manchmal dies bezweifeln mag.

    Ich finde diese verlogene grün gefärbte Meinungsdiktatur ganz schlimm und hoffe, daß nicht auch bei uns bald Autos brennen.

    Ein Prinzip von lebendiger Stadt und gerade Berlin schreibt sich das ja gebetsmühlenartig auf die Fahnen ist Wandel.

    Ich befürworte ganz eindeutig die städtebauliche Ergänzung des Ostrandes von Tiergarten-Süd.

    Ich befürworte auch, das unterschiedliche soziale und ökonomische Niveaus aufeinander treffen und in Frieden gemeinsam Stadt leben und erleben.

    Ich befürworte, die städtebauliche Figur eines durchbrochenen baulichen Gefüges, das den zukünftigen Park nicht abschottet.

    Ich befürworte ein inhaltliche und sachliche Diskussion der Betroffenen und Anwohner, was Ihre Bedenken und Anregungen angeht, so wie das auch im Regelwerk zur Aufstellung von rechtsverbindlichen B-Plänen vorsieht.

    Herr Bauer, Sie erwecken den falschen Eindruck, daß der FNP eine rechtsverbindliche, grundstücksgenaue Planungsfestlegung ist – nein ist er nicht.

    Der FNP ist eine vorbereitende Bauleitplanung im übergeordnenten städtebaulichen Maßstab, eine Anpassung an veränderte Gegebenheiten liegt in seiner Funktion und stellt keineswegs einen Rechtsbruch dar!
    Da Sie wohl selbst eine planerische akademische Ausbildung haben, bin ich erstaunt über Ihre Unwissenheit.

    Ich träume davon, daß neue Bewohner die Kiezstruktur bereichern, die lokale Ökonomie stärken, vorhandene Schul- und Bildungseinrichtungen in Ihrem Fortbestand sichern.

    Ich träume davon, diese Spiessermentalität:
    „Wir waren zuerst da und haben mehr Recht als Ihr“, ausstirbt, weil sie so ganz und gar nichts mit Berliner Urtraditionen, aber auch nicht mit heutigen globalen Ansprüchen zu tun hat.

    Ich träume davon, dass die neuen Bewohner vielleicht ganz auf das Auto verzichten weil sie kurz durch einen unaufgeregten Park laufen und am Gleisdreieck in die U-Bahn steigen.

    Ich träume davon, schnell die Laufschuhe anzuziehen und über den neuen Zugang Lützowstrasse vielleicht bis zum Südgelände zu laufen.

    Ich träume davon, dass wir alle ein faires Miteinander pflegen, keinen gegeneinander aus spielen, gesellschaftliche Defizite erkennen und diese versuchen, zu lösen.

    Ich wünsche allen die Einsicht, daß Veränderung nicht immer ganz leicht ist, aber auch Chancen bietet auf bessere Zeiten oder Umstände und ich würde noch heute eine Apfelbaum pflanzen, wenn morgen der letzte Tag wäre!

    Es wird besser als es jetzt ist in der Flottwelstrasse!

    Mit nachbarschaftlichen Gruß nach Schöneberg Nord

    Sebastian Asbrand

  11. Das wichtige Grundstücke, die im Besitz von staatlichen Unternehmen waren (Bahn und Post), einfach verkauft wurden ohne vorher strengere städtebauliche Vorgaben festzulegen, führt heute zu schwierigen Nachverhandlungen, bei denen die Interessen der Anwohner auf der Strecke bleiben.
    Die Beispiele für den Leerstand sind übrigens nicht ganz glücklich gewählt:
    Das ehem. Postgebäude am Anhalter Bahnhof wird aktuell in ein Hotel umgebaut, die Ruine des Haus Vaterland wurde schon vor 35 Jahren abgerissen und die leeren Hafenplatz-Wohnungen füllen sich langsam mit Besserverdienenden, nach Wegfall der Anschlussförderung im Fanny-Hensel-Kiez.

  12. Gleich nach dem I. Weltkrieg wußten alle von der Notwendigkeit von Bodenreformen und einem Zugang ausreichend Gartenland für alle, die es benötigen. Heute stehen wir vor einer Art umgekehrten Klassenkampf: die Konzerne gegen alle anderen. Und das Mittel dieses neuen Klassenkampfes der Konzerne gegen alle anderen sind (z.B. optische, s.o.) Täuschungen und Betrug. Wo bleibt die Ausstellung und Dokumentation des Lehrstandes rings ums Tempelhofer Feld, wie z.B. das Postgebäude am Anhalter Bahnhof, das Haus Vaterland an der Stresemannstraße, leere Wohnungen im Haus am Hafenplatz etc.
    Elisabeth Meyer-Renschhausen

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