Ringpolytop – Guerillakonzerte

Nach Guerilla-Gardening gibts nun nun Guerilla-Konzerte. Am Abend des 2. Juli ab 21 Uhr wird das „Ringpolytop“ des österreichischen Komponisten Georg Nussbaumer aufgeführt, Ort: Schöneberger Ufer, gegenüber des Postdamer Platzes. Auf der Website http://www.xi11.de/ heißt es dazu:

Die Musiker sind über die ganze Stadt verteilt und nur akustisch anwesend. Ihre Klänge und die ihrer jeweiligen Umgebung werden von jeweils einem Mobiltelefon belauscht und auf 15 Autos übertragen. Die Autos bewegen sich choreographiert auf dem Gleisdreieck. Außen herum sind MusikerInnen mit Blasinstrumenten postiert, die den Platz in rotierende Klänge hüllen. Das Publikum bewegt sich frei über das Gelände.

Youtube

Momentaufnahme des Potsdamer Güterbahnhofs

Die Musik des Films ist leider sehr schwülstig, der Kommentar am Anfang etwas langatmig, aber enthält auch die wichtige Feststellung: „Zum Glück wird nicht alles zugebaut“. Nachher zeigt uns der Autor, der sich sich „Element of Art“ nennt, ein paar Bilder, die dokumentieren, wie es am Freitag, den 24. 06. 2011 auf dem früheren Potsdamer Güterbahnhof aussah. Weiterlesen

Monte Lompscher

Müllkippe in Schöneberg

Der Bericht zur Infoveranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg zum Nord-Süd-Grünzug am Donnerstag, den 23. 06, ist in Arbeit, hier nun vorab der kleine Flyer zur „Attraktion für Berlin-Besucher“ über „Schönebergs hässlichste Müllkippe“, der am Rande der Veranstaltung verteilt wurde. Weiterlesen

Infoveranstaltung zum Nord-Süd-Grünzug

am 23. 6. 201 um 18 Uhr in der Robert-Blum-Oberschule, Kolonnenstraße 21, Aula.

Informationsveranstaltung des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin „Stadtumbau SÜDKREUZ“
Entwicklung des Grünzuges zwischen Gleisdreieck und Südgelände

Einladungschreiben des Bezirksamat Tempelhof Schöneberg für die Infoveranstaltung am 23. 06. 11

 

Flottwellstraße: das Bauvorhaben in der Frischluftschneise

Weniger ist mehr! Noch weniger ist noch mehr!

Rund 10 Jahre haben das Land Berlin und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit der VIVICO (bis Ende der 90er Jahre hieß sie noch Eisenbahnimmobilienmanagement GmbH) um das Gleisdreieck gestritten, bis sie schließlich 2004 einen städtebaulichen Vertrag abschlossen. Den Park gibt’s nur gegen Ausweisung von großzügigen Bauflächen, das war die Strategie der VIVICO, die letztendlich aufging. Gegen diese Erpressungsstrategie waren Bezirk und Senatsverwaltung machtlos und weil sie den Park nicht länger auf die lange Bank schieben konnten, sicherten sie der VIVICO fünf Bauflächen zu. Offensichtlich lagen dabei die Nerven so blank, dass in dem Vertrag sogar Flächen zu Bauflächen wurden, die laut Flächennutzungsplan planungsrechtlich als Grünflächen festgelegt waren, wie z. B. das Baufeld an der Flottwellstraße. Weiterlesen