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	<title>Comments on: Neuer Plan für den Westpark</title>
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	<description>Informationen und Meinungen rund ums Berliner Gleisdreieck</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:05:43 +0000</pubDate>
	
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		<title>By: Zweites Forum Westpark &#171; Landwehrkanal-Blog</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/08/24/neuer-plan-fur-den-westpark/comment-page-1/#comment-696</link>
		<dc:creator>Zweites Forum Westpark &#171; Landwehrkanal-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 23:56:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die VertreterInnen von POG und QRs loben uneingeschränkt den vorliegenden Entwurf als &#8222;Beweis für den lohnend langen Atem der Bürgerbeteiligung und den letztendlich schönen Erfolg dieses kreativen sozialen Prozesses. Das Ergebnis [sei] ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss&#8220; [siehe hier] und habe &#8222;die wesentlichen Änderungswünsche und Anregungen aller Beteiligten eingearbeitet und ein sinnvolles Ganzes daraus entwickelt&#8220; [siehe hier]. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die VertreterInnen von POG und QRs loben uneingeschränkt den vorliegenden Entwurf als &#8222;Beweis für den lohnend langen Atem der Bürgerbeteiligung und den letztendlich schönen Erfolg dieses kreativen sozialen Prozesses. Das Ergebnis [sei] ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss&#8220; [siehe hier] und habe &#8222;die wesentlichen Änderungswünsche und Anregungen aller Beteiligten eingearbeitet und ein sinnvolles Ganzes daraus entwickelt&#8220; [siehe hier]. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Holger Schnaars</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/08/24/neuer-plan-fur-den-westpark/comment-page-1/#comment-654</link>
		<dc:creator>Holger Schnaars</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 21:22:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Erko,
wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die "ansässige Wohnbevölkerung" am Gleisdreieck ernst(-er) genommen hätte, wäre vermutlich ein deutlich besseres und der vorgesehenen Mittelverwendung für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (zur Bebauung des Potsdamer Platzes) gerecht werdendes Ergebnis - auch unter Wahrung der historischen Spuren - sowohl im Ost- wie Westpark herausgekommen.

So werden es Flächen, die weitgehend von der vorhandenen Natur und Stadtgeschichte beräumt, aufwändig gepflegt werden müssen.

Dass Frau K. (Grün Berlin GmbH) im Tagesspiegel vom 05.09.2010 folgendermaßen zitiert wird:
"... "Das meiste, was man in einem Park baut, passiert unter der Erde", sagt Regina K. von der Firma Grün Berlin GmbH, die im Auftrag des Senats die Grünanlage baut. So wurden bereits kilometerlange Leitungen verlegt, um den Park in heißen Sommern bewässern zu können. ..."
(Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/gleisdreieck-kaefer-sammeln-erlaubt/1919302.html)
zeigt, dass a) etliche Millionen vermutlich nur verbuddelt wurden und b) kaum ein Interesse daran bestand, die Qualität des Ortes - auch hinsichtlich seiner schon angepassten Vegetation / Biodiversität - zu berücksichtigen, was c) auch einen Einblick in die Fähigkeiten der dafür Verantwortlichen bietet, das Wort "Klimawandel" nicht nur zu verstehen, sondern dessen Folgen auch zu berücksichtigen.

BTW: Die zukünftigen Kosten für die Bewässerung und Pflege des gesamten Gleisdreiecks müssen übrigens vom finanziell ohnehin darbenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg getragen werden. Ob sich die von diesem Park gerade auch besonders partizipierenden Bezirke Mitte und Tempelhof-Schöneberg am Pflegeaufwand beteiligen werden?

Gern würde ich verstehen, warum Du das ganze - von Edelgard Achilles - hier am 05.09. und u. a. schon mit 48 Sitzungen treffend beschriebene - Verfahren einzig auf die letzten 5 Sitzungen unter Leitung eines Moderators und eine durchaus dünn zu nennende Pressemitteilung herunterbrichst.

Wie Du weißt, kam es zu diesen fünf letzten Terminen nicht aufgrund von Einsicht bei den mit diesem Projekt betrauten Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung, sondern war die Folge eines Schreibens von Edelgard Achilles an die Frau Senatorin Junge-Reyer mit der Bitte um ein Bürgergespräch.

Die Frau Senatorin war leider verhindert, vermittelte allerdings ein kurzfristiges Treffen von drei gewählten Bürgervertreterinnen (Edelgard Achilles, Marlies Funk und Heidrun Knief-Schneiker) mit Frau Staatssekretärin Krautzberger, die dieses Treffen zum Anlass nahm, ihre Verwaltung sinngemäß zu ermuntern, doch auch nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Und wie Dir ebenfalls bekannt ist, schrieb der BUND Berlin - neben seiner Pressemitteilung vom 16.04.2010 - an die Frau Senatorin und die Frau Staatssekretärin und äußerte sich u. a. klar und deutlich zur seiner Meinung nach fragwürdigen Mittelverwendung von 13 Mio. € für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie zur Bürgerbeteiligung.

Erst diese unabhängig voneinander gestarteten Initiativen ermöglichten u. a. auch die Teilnahme der Quartiersräte der QM Gebiete "Schöneberger Norden" und "Tiergarten Süd" an den letzten fünf Sitzungen der PAG (Projektbegleitenden ArbeitsGruppe zum Gleisdreieck [bestehend aus Mitarbeiterinnen SenStadts, der Grün Berlin, der Bezirke FK und TS, des Büros Loidl und Bürgervertreterinnen]).
Also auch Deine.

Diese für interessierte Kreise nicht unwichtige (und die gesamte Planungs- und Ausführungsgeschichte zum Gleisdreieck aussparende) Pressemitteilung vom 20.08. auf den Seiten SenStadts kam also nur zustande, weil sich ein letztlich durch die Senatsverwaltung beauftragter Moderator redlich darum bemühte, einer durch seine Auftraggeber bedauerlicherweise recht fahrlässig versiebten Chance und ihren Namen verdienenden Bürgerbeteiligung auf den letzten Metern - und zudem auf den Westpark fixiert - noch zu irgendeinem Erfolg zu verhelfen.

Du scheinst mir zu versuchen, dieser sog. Bürgerbeteiligung noch zusätzlich Botox spritzen zu wollen, was allerdings nur dann Sinn machen würde, wenn man Interesse an einer ausschließlich schicken Fassade derselben hat.
Die Bürgerbeteiligung als "Potemkinsches Dorf" sollte allerdings niemandem gefallen.

Und zu Deinem letzten Absatz noch dieses: Ich lebe seit 33 Jahren gern in Berlin und gerade auch in Schöneberg. Dazu beigetragen hat über die Jahre auch immer die Toleranz gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Lebensstilen - nicht nur - in diesem Stadtteil.

Was Dich dazu treibt, Leute, die nicht Deiner Meinung sind bzw. sein könnten, als u. a. "fundamentalistisch", "feige", "unfair" und "weder team- noch kompromissfähig" zu bezeichnen, das würde ich auch gern verstehen.


Viele Grüße
Holger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Erko,<br />
wenn die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die &#8220;ansässige Wohnbevölkerung&#8221; am Gleisdreieck ernst(-er) genommen hätte, wäre vermutlich ein deutlich besseres und der vorgesehenen Mittelverwendung für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (zur Bebauung des Potsdamer Platzes) gerecht werdendes Ergebnis - auch unter Wahrung der historischen Spuren - sowohl im Ost- wie Westpark herausgekommen.</p>
<p>So werden es Flächen, die weitgehend von der vorhandenen Natur und Stadtgeschichte beräumt, aufwändig gepflegt werden müssen.</p>
<p>Dass Frau K. (Grün Berlin GmbH) im Tagesspiegel vom 05.09.2010 folgendermaßen zitiert wird:<br />
&#8220;&#8230; &#8220;Das meiste, was man in einem Park baut, passiert unter der Erde&#8221;, sagt Regina K. von der Firma Grün Berlin GmbH, die im Auftrag des Senats die Grünanlage baut. So wurden bereits kilometerlange Leitungen verlegt, um den Park in heißen Sommern bewässern zu können. &#8230;&#8221;<br />
(Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/gleisdreieck-kaefer-sammeln-erlaubt/1919302.html">http://www.tagesspiegel.de/berlin/gleisdreieck-kaefer-sammeln-erlaubt/1919302.html</a>)<br />
zeigt, dass a) etliche Millionen vermutlich nur verbuddelt wurden und b) kaum ein Interesse daran bestand, die Qualität des Ortes - auch hinsichtlich seiner schon angepassten Vegetation / Biodiversität - zu berücksichtigen, was c) auch einen Einblick in die Fähigkeiten der dafür Verantwortlichen bietet, das Wort &#8220;Klimawandel&#8221; nicht nur zu verstehen, sondern dessen Folgen auch zu berücksichtigen.</p>
<p>BTW: Die zukünftigen Kosten für die Bewässerung und Pflege des gesamten Gleisdreiecks müssen übrigens vom finanziell ohnehin darbenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg getragen werden. Ob sich die von diesem Park gerade auch besonders partizipierenden Bezirke Mitte und Tempelhof-Schöneberg am Pflegeaufwand beteiligen werden?</p>
<p>Gern würde ich verstehen, warum Du das ganze - von Edelgard Achilles - hier am 05.09. und u. a. schon mit 48 Sitzungen treffend beschriebene - Verfahren einzig auf die letzten 5 Sitzungen unter Leitung eines Moderators und eine durchaus dünn zu nennende Pressemitteilung herunterbrichst.</p>
<p>Wie Du weißt, kam es zu diesen fünf letzten Terminen nicht aufgrund von Einsicht bei den mit diesem Projekt betrauten Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung, sondern war die Folge eines Schreibens von Edelgard Achilles an die Frau Senatorin Junge-Reyer mit der Bitte um ein Bürgergespräch.</p>
<p>Die Frau Senatorin war leider verhindert, vermittelte allerdings ein kurzfristiges Treffen von drei gewählten Bürgervertreterinnen (Edelgard Achilles, Marlies Funk und Heidrun Knief-Schneiker) mit Frau Staatssekretärin Krautzberger, die dieses Treffen zum Anlass nahm, ihre Verwaltung sinngemäß zu ermuntern, doch auch nach anderen Lösungsmöglichkeiten zu suchen.</p>
<p>Und wie Dir ebenfalls bekannt ist, schrieb der BUND Berlin - neben seiner Pressemitteilung vom 16.04.2010 - an die Frau Senatorin und die Frau Staatssekretärin und äußerte sich u. a. klar und deutlich zur seiner Meinung nach fragwürdigen Mittelverwendung von 13 Mio. € für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie zur Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Erst diese unabhängig voneinander gestarteten Initiativen ermöglichten u. a. auch die Teilnahme der Quartiersräte der QM Gebiete &#8220;Schöneberger Norden&#8221; und &#8220;Tiergarten Süd&#8221; an den letzten fünf Sitzungen der PAG (Projektbegleitenden ArbeitsGruppe zum Gleisdreieck [bestehend aus Mitarbeiterinnen SenStadts, der Grün Berlin, der Bezirke FK und TS, des Büros Loidl und Bürgervertreterinnen]).<br />
Also auch Deine.</p>
<p>Diese für interessierte Kreise nicht unwichtige (und die gesamte Planungs- und Ausführungsgeschichte zum Gleisdreieck aussparende) Pressemitteilung vom 20.08. auf den Seiten SenStadts kam also nur zustande, weil sich ein letztlich durch die Senatsverwaltung beauftragter Moderator redlich darum bemühte, einer durch seine Auftraggeber bedauerlicherweise recht fahrlässig versiebten Chance und ihren Namen verdienenden Bürgerbeteiligung auf den letzten Metern - und zudem auf den Westpark fixiert - noch zu irgendeinem Erfolg zu verhelfen.</p>
<p>Du scheinst mir zu versuchen, dieser sog. Bürgerbeteiligung noch zusätzlich Botox spritzen zu wollen, was allerdings nur dann Sinn machen würde, wenn man Interesse an einer ausschließlich schicken Fassade derselben hat.<br />
Die Bürgerbeteiligung als &#8220;Potemkinsches Dorf&#8221; sollte allerdings niemandem gefallen.</p>
<p>Und zu Deinem letzten Absatz noch dieses: Ich lebe seit 33 Jahren gern in Berlin und gerade auch in Schöneberg. Dazu beigetragen hat über die Jahre auch immer die Toleranz gegenüber anderen Menschen, Meinungen und Lebensstilen - nicht nur - in diesem Stadtteil.</p>
<p>Was Dich dazu treibt, Leute, die nicht Deiner Meinung sind bzw. sein könnten, als u. a. &#8220;fundamentalistisch&#8221;, &#8220;feige&#8221;, &#8220;unfair&#8221; und &#8220;weder team- noch kompromissfähig&#8221; zu bezeichnen, das würde ich auch gern verstehen.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Holger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Edelgard Achilles</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/08/24/neuer-plan-fur-den-westpark/comment-page-1/#comment-652</link>
		<dc:creator>Edelgard Achilles</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 17:25:48 +0000</pubDate>
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		<description>"Rechthaberische Einzelmeinungen dürfen künftig keinen Platz mehr in der Bürgerbeteiligung haben!"

Sollen die Bürgervertreterinnen die Forderung so verstehen, dass künftig alle ihre schriftlichen und mündlichen Äußerungen die Zensur des Bürgervertreters und der vier Quartiersräte passieren müssen?

Die Quartiersräte haben an insgesamt 5 von 48 Sitzungen der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe teilgenommen, vermitteln aber bereits jetzt den Eindruck, als würden sie zügig ihre wichtige Arbeit als Oberzensurkollegium aufnehmen wollen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Rechthaberische Einzelmeinungen dürfen künftig keinen Platz mehr in der Bürgerbeteiligung haben!&#8221;</p>
<p>Sollen die Bürgervertreterinnen die Forderung so verstehen, dass künftig alle ihre schriftlichen und mündlichen Äußerungen die Zensur des Bürgervertreters und der vier Quartiersräte passieren müssen?</p>
<p>Die Quartiersräte haben an insgesamt 5 von 48 Sitzungen der Projektbegleitenden Arbeitsgruppe teilgenommen, vermitteln aber bereits jetzt den Eindruck, als würden sie zügig ihre wichtige Arbeit als Oberzensurkollegium aufnehmen wollen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Erko Basmann</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/08/24/neuer-plan-fur-den-westpark/comment-page-1/#comment-641</link>
		<dc:creator>Erko Basmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:14:02 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ein großer Erfolg, dass erstmals über den Tassenrand gedacht wurde. Die grüne Durchwegung aus dem Gleisdreieck-Westpark auch westlich der Bahngleise in südliche (und umgekehrt in nördliche) Richtung zum Bautzener/Kulmer Kiez und Schöenberger Insel hin sowie des Wahnseegrabens über die Brücken der Yorckstraße ist endlich konkret im Blick. 

Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg tragen jetzt hohe Verantwortung für die baurechtliche Ordnung im Yorckdreieck und der Nord-Süd-Verbindung. Die versprochene Bürgerversammlung muss endlich realisiert werden.

Der Bezirk Tempelhof-Schöeneberg wiederum sollte in sich gehen und nach vielen Jahren des Zögerns und Nachdenkens endlich aktiv werden und alles daran setzen, die strittige Brache westlich der Bahngleise zwischen Großgörschenstraße und Yorckstraße im Einvernehmen mit den Bundesprogrammen Soiale Stadt und Stadtumbau in die eigene Verfügbarkeit zu bekommen. Dann stünde der von vielen seit langem gewollten großen Nord-Süd-Durchwegung auch entlang der Bautzener Straße, d.h. westlich wie östlich der Bahngleise nichts mehr im Wege!

Das BA Tempelhof-Schöneberg täte gut daran, sich bei den zum Stadtumbau West Projekt Schöneberg Südkreuz weiter noch geplanten Werkstattgesprächen (das nächste 3. Werkstattgespräch am 23.9.2010 zu: Bautzener Straße/Schöneberger Schleife/Flaschenhals) an dem erfolgreichen Werkstattverfahren zum Gleisdreieck-Westpark zu orientieren.

Ich meine, hier wurde tatsächlich eine neue Qualität an Bürgerbeteiligung praktiziert. Alle, die in den letzten Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe  dabei waren, haben das mit ihrer Zustimmung zum Ergebnisprotokoll und zur Presseerklärung bekundet. 

Wenn jetzt  allerdings , wie zu lesen ist, der mit Hilfe externer Moderation erzielte gute Kompromiss schon wieder in Gefahr gerät, madig gemacht zu werden, dann kann man nur den Kopf schütteln. Es scheint so, dass einzelne Anwohnervertreter/innen weder team- noch kompromissfähig sind!
Wer so nachtritt, handelt feige und unfair. Und letztlich muss man fragen: Vertreten diese einzelnen Anwohnervertreter/innen mit ihren fundamentalistischen Meinungen noch die ansässige Wohnbevölkerung? Nach vielen Gesprächen im Kiez bin ich mir  ziemlich sicher, dass die Anwohner/innen und Bürger  von ihren Vertreter/innen einerseits erwarten, dass diese sich sachlich hart und beharrlich für die Bürgerinteressen einsetzen.  Andererseits erwarten sie von ihnen doch aber auch, dass gemeinsame Lösungen gesucht und tragfähige , vernünftige Kompromisse gefunden werden anstatt unbeirrt auf einzelnen fundamentalisitischen Einzelmeinungen zu beharren. Rechthaberische Einzelmeinungen dürfen künftig keinen Platz mehr in der Bürgerbeteiligung haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein großer Erfolg, dass erstmals über den Tassenrand gedacht wurde. Die grüne Durchwegung aus dem Gleisdreieck-Westpark auch westlich der Bahngleise in südliche (und umgekehrt in nördliche) Richtung zum Bautzener/Kulmer Kiez und Schöenberger Insel hin sowie des Wahnseegrabens über die Brücken der Yorckstraße ist endlich konkret im Blick. </p>
<p>Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg tragen jetzt hohe Verantwortung für die baurechtliche Ordnung im Yorckdreieck und der Nord-Süd-Verbindung. Die versprochene Bürgerversammlung muss endlich realisiert werden.</p>
<p>Der Bezirk Tempelhof-Schöeneberg wiederum sollte in sich gehen und nach vielen Jahren des Zögerns und Nachdenkens endlich aktiv werden und alles daran setzen, die strittige Brache westlich der Bahngleise zwischen Großgörschenstraße und Yorckstraße im Einvernehmen mit den Bundesprogrammen Soiale Stadt und Stadtumbau in die eigene Verfügbarkeit zu bekommen. Dann stünde der von vielen seit langem gewollten großen Nord-Süd-Durchwegung auch entlang der Bautzener Straße, d.h. westlich wie östlich der Bahngleise nichts mehr im Wege!</p>
<p>Das BA Tempelhof-Schöneberg täte gut daran, sich bei den zum Stadtumbau West Projekt Schöneberg Südkreuz weiter noch geplanten Werkstattgesprächen (das nächste 3. Werkstattgespräch am 23.9.2010 zu: Bautzener Straße/Schöneberger Schleife/Flaschenhals) an dem erfolgreichen Werkstattverfahren zum Gleisdreieck-Westpark zu orientieren.</p>
<p>Ich meine, hier wurde tatsächlich eine neue Qualität an Bürgerbeteiligung praktiziert. Alle, die in den letzten Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe  dabei waren, haben das mit ihrer Zustimmung zum Ergebnisprotokoll und zur Presseerklärung bekundet. </p>
<p>Wenn jetzt  allerdings , wie zu lesen ist, der mit Hilfe externer Moderation erzielte gute Kompromiss schon wieder in Gefahr gerät, madig gemacht zu werden, dann kann man nur den Kopf schütteln. Es scheint so, dass einzelne Anwohnervertreter/innen weder team- noch kompromissfähig sind!<br />
Wer so nachtritt, handelt feige und unfair. Und letztlich muss man fragen: Vertreten diese einzelnen Anwohnervertreter/innen mit ihren fundamentalistischen Meinungen noch die ansässige Wohnbevölkerung? Nach vielen Gesprächen im Kiez bin ich mir  ziemlich sicher, dass die Anwohner/innen und Bürger  von ihren Vertreter/innen einerseits erwarten, dass diese sich sachlich hart und beharrlich für die Bürgerinteressen einsetzen.  Andererseits erwarten sie von ihnen doch aber auch, dass gemeinsame Lösungen gesucht und tragfähige , vernünftige Kompromisse gefunden werden anstatt unbeirrt auf einzelnen fundamentalisitischen Einzelmeinungen zu beharren. Rechthaberische Einzelmeinungen dürfen künftig keinen Platz mehr in der Bürgerbeteiligung haben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: klaus trappmann</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/08/24/neuer-plan-fur-den-westpark/comment-page-1/#comment-622</link>
		<dc:creator>klaus trappmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:10:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=1531#comment-622</guid>
		<description>Eine ausführliche, klare, überzeugende und ehrliche Darstellung des Planungsprozesses für den "Westpark", Matthias! Ja, es war ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein Beweis für den lohnend langen Atem der Bürgerbeteiligung und den letztendlich schönen Erfolg dieses kreativen sozialen Prozesses. Das Ergebnis ist ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss - ein Entwurf, auf dessen Umsetzung man sich freuen kann: Nische und Metropole, altberliner Armeleutekultur und Potsdamer Platz, Verlangsamung und Beschleunigung in unmittelbarer Nachbarschaft.
Als wir von der Kleingartenkolonie POG uns 2005 in den Planungsprozess eingeklinkt haben, waren unsere 78 Parzellen verloren: planiert, abgewickelt, geschliffen! Jetzt sind sie wir, bis auf 5 Parzellen auf dem Yorkdreieck, gerettet und in den Entwurf als integrativer Teil des Parks eingebunden: eine Entscheidung, ein Pilotprojekt, das an wichtige Überlegungen zur Planung innerstädtischen Grüns in der Weimarer Republik anknüpft, ein Pilotprojekt, von dem man noch hören wird.
Dass die "alternativen" Gleisdreieck-Aktivisten sich schon zu einem Zeitpunkt vorurteilsfrei für die Kleingärten eingesetzt haben, als den Laubenpiepern noch überhaupt keine Sympathie im gesellschaftlichen Diskurs zukam, dafür soll an dieser exponierten Stelle ein großes "Dankeschön" ausgesprochen werden.
Klaus Trappmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ausführliche, klare, überzeugende und ehrliche Darstellung des Planungsprozesses für den &#8220;Westpark&#8221;, Matthias! Ja, es war ein hartes Stück Arbeit, aber auch ein Beweis für den lohnend langen Atem der Bürgerbeteiligung und den letztendlich schönen Erfolg dieses kreativen sozialen Prozesses. Das Ergebnis ist ein Entwurf, der unmittelbar überzeugt, wie aus einem Guss - ein Entwurf, auf dessen Umsetzung man sich freuen kann: Nische und Metropole, altberliner Armeleutekultur und Potsdamer Platz, Verlangsamung und Beschleunigung in unmittelbarer Nachbarschaft.<br />
Als wir von der Kleingartenkolonie POG uns 2005 in den Planungsprozess eingeklinkt haben, waren unsere 78 Parzellen verloren: planiert, abgewickelt, geschliffen! Jetzt sind sie wir, bis auf 5 Parzellen auf dem Yorkdreieck, gerettet und in den Entwurf als integrativer Teil des Parks eingebunden: eine Entscheidung, ein Pilotprojekt, das an wichtige Überlegungen zur Planung innerstädtischen Grüns in der Weimarer Republik anknüpft, ein Pilotprojekt, von dem man noch hören wird.<br />
Dass die &#8220;alternativen&#8221; Gleisdreieck-Aktivisten sich schon zu einem Zeitpunkt vorurteilsfrei für die Kleingärten eingesetzt haben, als den Laubenpiepern noch überhaupt keine Sympathie im gesellschaftlichen Diskurs zukam, dafür soll an dieser exponierten Stelle ein großes &#8220;Dankeschön&#8221; ausgesprochen werden.<br />
Klaus Trappmann</p>
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