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	<title>Comments on: Baumarkt, Fußballplatz, Discounter und die Brücke Nr. 5 als Luftnummer</title>
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	<description>Informationen und Meinungen rund ums Berliner Gleisdreieck</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 09:44:04 +0000</pubDate>
	
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		<title>By: Weiterer Fußballfan</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-838</link>
		<dc:creator>Weiterer Fußballfan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 17:53:56 +0000</pubDate>
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		<description>Nochmals zur Spielordnung des Berliner Fußball-Verbandes, die für Berlin gilt und hier zu finden ist: http://berliner-fussball.de/fileadmin/Dateiablage/public/Satzungen_und_Ordnungen/spielordnung_v_3_2_2010nov10_cv.pdf 

Mind. 90 m lang und 60 m breit, egal, ob es an anderer Stelle auf der Welt auch kleiner sein darf - wäre ja blödsinnig, wenn man das bei einem Platzneubau nicht berücksichtigt, oder? Besser man fragt den Berliner Fußballverband mal verbindlich, bevor man Bauentscheidungen trifft.

§ 12
Platzaufbau
1. Neu angelegte Spielfelder müssen vor
Inbetriebnahme vom SPA abgenommen
werden. Die Platzvereine haben in
Absprache mit den Bezirksämtern die
Platzabnahme vom SPA zu beantragen.
2. Die Spielfelder müssen mind. 90 m lang
und 60 m breit sein. Über evtl.
Abweichungen und Ausnahmeregelungen
entscheidet die spielleitende
Stelle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmals zur Spielordnung des Berliner Fußball-Verbandes, die für Berlin gilt und hier zu finden ist: <a href="http://berliner-fussball.de/fileadmin/Dateiablage/public/Satzungen_und_Ordnungen/spielordnung_v_3_2_2010nov10_cv.pdf">http://berliner-fussball.de/fileadmin/Dateiablage/public/Satzungen_und_Ordnungen/spielordnung_v_3_2_2010nov10_cv.pdf</a> </p>
<p>Mind. 90 m lang und 60 m breit, egal, ob es an anderer Stelle auf der Welt auch kleiner sein darf - wäre ja blödsinnig, wenn man das bei einem Platzneubau nicht berücksichtigt, oder? Besser man fragt den Berliner Fußballverband mal verbindlich, bevor man Bauentscheidungen trifft.</p>
<p>§ 12<br />
Platzaufbau<br />
1. Neu angelegte Spielfelder müssen vor<br />
Inbetriebnahme vom SPA abgenommen<br />
werden. Die Platzvereine haben in<br />
Absprache mit den Bezirksämtern die<br />
Platzabnahme vom SPA zu beantragen.<br />
2. Die Spielfelder müssen mind. 90 m lang<br />
und 60 m breit sein. Über evtl.<br />
Abweichungen und Ausnahmeregelungen<br />
entscheidet die spielleitende<br />
Stelle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: David Hoffmann</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-687</link>
		<dc:creator>David Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 19:50:09 +0000</pubDate>
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		<description>Was mir bei der ganzen Diskussion um Spielfeldgrößen von Fußballplätzen auf einer Baumarkthalle fehlt, ist der Gesichtspunkt der Ästhetik. 

Dafür hat scheinbar niemand in dieser Stadt einen Sinn, wie man leider an viel zu vielen Ecken sehen kann. Und das muß doch irgendwann einmal geändert werden.

Wie kann es sein, dass mitten zwischen den historischen Yorckbrücken, direkt bei einer innerstädtischen Parkanlage, die (hoffentlich), wenn sie einmal fertig ist, im Zusammenspiel mit den Relikten des alten Bahngeländes, ihres gleichen suchen wird, ein Hellweg-Baumarkt hingesetzt wird?

Hier hat Berlin noch einiges zu lernen. Gerade haben wir die Chance, und scheinbar durch den Bau des Potsdamer Platzes auch die Mittel, am Schnittpunkt Schöneberg/Kreuzberg die Lebensqualität für die ansässigen Bürger zu erhöhen, sowie die Aussenwirkung des Bezirks nachhaltig zu verbessern, und auch endlich die zuvor so häufig verschmähten Yorckbrücken (Ich fand sie übrigens immer toll) durch die Zugänge zum Ostpark und Flaschenhals aufzuwerten und zu beleben, da verschandeln wir das Ganze im selben Atemzug mit dem Bau einer häßlichen Blechhalle, sicherlich riesigen hoch aufragenden Leuchtschildern und Schriftzügen, und einem gigantischen Parkplatz, der nach Ladenschluss verweist und tot daliegt, wie in einem Industriegebiet einer provinziellen Vorstadt. 
Darf das Berlin sein? 
So ein Gebäude kann man in ein Industriegebiet stellen, wie am Sachsendamm, oder in der Ruhlebener Straße, aber doch nicht direkt in die Yorckbrücken, quasi in eine Parkanlage hinein, in der die Bürger sich erholen und einfach mal die Seele baumeln lassen wollen. (Die hoch aufragenden Leuchtschilder wird man sehr wohl von überall im Park sehen können. Da bin ich sicher. Sonst hätten sie ja auch keinen Zweck) 

Schlimm genug, dass man an den östlichen Eingang zu den Yorckbrücken eine weiße ATU-Betonwand gesetzt hat, und in den letzten Jahren im Umkreis von 500 Metern eine Aldi-Halle sowie zwei Lidl-Hallen an den Rand des Bahn Geländes. Irgendwann muss auch mal Schluss sein.

Der Wert von Schönheit wird viel zu sehr unterschätzt.

In den letzten Jahren ist mir (als Anwohner im Kiez) aufgefallen, dass vor allem der Viktoriapark mit Wasserfall und Denkmal, sowie die Bergmannstrasse immer häufiger von Touristen aufgesucht werden. Hier wird spanisch, englisch, französisch und italienisch gesprochen. Scheinbar stehen diese Gebiete in den Reiseführern, und auch bei den Yorckbrücken sieht man häufig Touristen, die sich die Brückenkonstruktionen ansehen. Die Leute kommen her, weil sie einen Berliner Kiez sehen wollen. Sie sind sicherlich nicht gekommen, um sich eine Hellweg-Blechhalle anzusehen, und auch wir fänden es befremdend in der historischen Innenstadt von Rom einem gigantischen Hagebaumarkt gegenüberzustehen. 

Nicht, dass ich unseren Kiez mit Rom, Florenz oder Paris vergleichen will, aber wir müssen aufpassen, dass Berlin eine attraktive Stadt bleibt, in der man sich wohl fühlt, auch weil sie schön ist. Und ich bin sicher, auch die Yorckbrücken werden im Zusammenhang mit dem Park eine sehr attraktive Aussenwirkung haben, und dadurch auch zum Anziehungspunkt werden. Und so komme ich wie der zum Stichwort "Ästhetik". 

Gibt es im Baugesetz keine Möglichkeit auf "ästhetische Gesichtspunkte" Einfluss zu nehmen? Darauf, dass sich Bauwerke in das Gesamtbild der Umgebung einzufügen haben? 

Ein einziges Gebäude dieser Art kann die Attraktivität des gesamten Viertels in Mitleidenschaft ziehen (mit oder ohne Fußballplatz). In Bezug auf Nachhaltigkeit war es ein großer Fehler, das Gelände einfach so ohne Auflagen an einen privaten Investor zu veräußern. Die Euros, hat man hier an falscher Stelle gespart. Wenn das Geschäft nicht läuft, verschwindet die Halle wieder, und damit übrigens auch der Fußballplatz. Und schon wieder muss sich der Leiter der Sportförderung des Bezirks um einen neuen Platz streiten. Das kann nicht die Art und Weise sein, wie man nachhaltig eine Stadt weiterentwickelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was mir bei der ganzen Diskussion um Spielfeldgrößen von Fußballplätzen auf einer Baumarkthalle fehlt, ist der Gesichtspunkt der Ästhetik. </p>
<p>Dafür hat scheinbar niemand in dieser Stadt einen Sinn, wie man leider an viel zu vielen Ecken sehen kann. Und das muß doch irgendwann einmal geändert werden.</p>
<p>Wie kann es sein, dass mitten zwischen den historischen Yorckbrücken, direkt bei einer innerstädtischen Parkanlage, die (hoffentlich), wenn sie einmal fertig ist, im Zusammenspiel mit den Relikten des alten Bahngeländes, ihres gleichen suchen wird, ein Hellweg-Baumarkt hingesetzt wird?</p>
<p>Hier hat Berlin noch einiges zu lernen. Gerade haben wir die Chance, und scheinbar durch den Bau des Potsdamer Platzes auch die Mittel, am Schnittpunkt Schöneberg/Kreuzberg die Lebensqualität für die ansässigen Bürger zu erhöhen, sowie die Aussenwirkung des Bezirks nachhaltig zu verbessern, und auch endlich die zuvor so häufig verschmähten Yorckbrücken (Ich fand sie übrigens immer toll) durch die Zugänge zum Ostpark und Flaschenhals aufzuwerten und zu beleben, da verschandeln wir das Ganze im selben Atemzug mit dem Bau einer häßlichen Blechhalle, sicherlich riesigen hoch aufragenden Leuchtschildern und Schriftzügen, und einem gigantischen Parkplatz, der nach Ladenschluss verweist und tot daliegt, wie in einem Industriegebiet einer provinziellen Vorstadt.<br />
Darf das Berlin sein?<br />
So ein Gebäude kann man in ein Industriegebiet stellen, wie am Sachsendamm, oder in der Ruhlebener Straße, aber doch nicht direkt in die Yorckbrücken, quasi in eine Parkanlage hinein, in der die Bürger sich erholen und einfach mal die Seele baumeln lassen wollen. (Die hoch aufragenden Leuchtschilder wird man sehr wohl von überall im Park sehen können. Da bin ich sicher. Sonst hätten sie ja auch keinen Zweck) </p>
<p>Schlimm genug, dass man an den östlichen Eingang zu den Yorckbrücken eine weiße ATU-Betonwand gesetzt hat, und in den letzten Jahren im Umkreis von 500 Metern eine Aldi-Halle sowie zwei Lidl-Hallen an den Rand des Bahn Geländes. Irgendwann muss auch mal Schluss sein.</p>
<p>Der Wert von Schönheit wird viel zu sehr unterschätzt.</p>
<p>In den letzten Jahren ist mir (als Anwohner im Kiez) aufgefallen, dass vor allem der Viktoriapark mit Wasserfall und Denkmal, sowie die Bergmannstrasse immer häufiger von Touristen aufgesucht werden. Hier wird spanisch, englisch, französisch und italienisch gesprochen. Scheinbar stehen diese Gebiete in den Reiseführern, und auch bei den Yorckbrücken sieht man häufig Touristen, die sich die Brückenkonstruktionen ansehen. Die Leute kommen her, weil sie einen Berliner Kiez sehen wollen. Sie sind sicherlich nicht gekommen, um sich eine Hellweg-Blechhalle anzusehen, und auch wir fänden es befremdend in der historischen Innenstadt von Rom einem gigantischen Hagebaumarkt gegenüberzustehen. </p>
<p>Nicht, dass ich unseren Kiez mit Rom, Florenz oder Paris vergleichen will, aber wir müssen aufpassen, dass Berlin eine attraktive Stadt bleibt, in der man sich wohl fühlt, auch weil sie schön ist. Und ich bin sicher, auch die Yorckbrücken werden im Zusammenhang mit dem Park eine sehr attraktive Aussenwirkung haben, und dadurch auch zum Anziehungspunkt werden. Und so komme ich wie der zum Stichwort &#8220;Ästhetik&#8221;. </p>
<p>Gibt es im Baugesetz keine Möglichkeit auf &#8220;ästhetische Gesichtspunkte&#8221; Einfluss zu nehmen? Darauf, dass sich Bauwerke in das Gesamtbild der Umgebung einzufügen haben? </p>
<p>Ein einziges Gebäude dieser Art kann die Attraktivität des gesamten Viertels in Mitleidenschaft ziehen (mit oder ohne Fußballplatz). In Bezug auf Nachhaltigkeit war es ein großer Fehler, das Gelände einfach so ohne Auflagen an einen privaten Investor zu veräußern. Die Euros, hat man hier an falscher Stelle gespart. Wenn das Geschäft nicht läuft, verschwindet die Halle wieder, und damit übrigens auch der Fußballplatz. Und schon wieder muss sich der Leiter der Sportförderung des Bezirks um einen neuen Platz streiten. Das kann nicht die Art und Weise sein, wie man nachhaltig eine Stadt weiterentwickelt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Philip Engelbrecht</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-595</link>
		<dc:creator>Philip Engelbrecht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 22:28:47 +0000</pubDate>
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		<description>Der Entwurf von Hellweg für das "Yorck- Dreieck" wirft viele Frage auf. Stadträumliche Qualitäten sind bei diesem Konzept nicht zu erkennen- eine Auseinandersetzung mit der gegenüber liegenden Bebauung wird konsequent vermieden. Die Baukörper werden entlang dem Bahndamm unbeholfen aneinander gereiht und verschränkt, die Parkplätze füllen die Restflächen aus. Ein armseliger Disounter zwängt sich in die südöstliche Ecke und verhindert auch noch eine sinnvolle Anbindung der Eisenbahnbrücke- ein unverzeihlicher Kniefall vor dem Investor. 

Grundsätzlich ist auch die Baumarkt- Nutzung an diesem Standort zu hinterfragen, da hier ein zentraler, hervorragend erschlossener städtischer Raum vorhanden ist, der auch für Dienstleistungen oder Ähnliches interessant sein könnte (vgl. meine Diplomstudie dazu auf www.berlin-gleisdreieck.de). Leider werden die wertvollen Ecken des Gleisdreiecks kontinuierlich verramscht.

Die fußläufige Anbindung ins Gleisdreieck hinein kann ich überhaupt nicht erkennen- hat man diese vergessen? Die verkehrliche Situation wird insbesondere für das umliegende Wohnquartier belastend werden, da kaum jemand ohne PKW in einen Baumarkt geht. Der Fussballplatz auf dem Dach ist eine Geste, die in Zusammenhang mit der Gesamtmaßnahme eher die Aufgabe eines Feigenblattes übernimmt. 

Insgesamt ist eine schlechtere Lösung als die dargestellte Hellweg- Idee also kaum vorstellbar. Es würde sich lohnen, ein Modell von diesem Bereich zu bauen, vielleicht von ein paar Studierenden der Architektur in einem Seminar, gemeinsam mit Alternativentwürfen- für die Diskussion mit dem Bezirk, bevor alles zu spät ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf von Hellweg für das &#8220;Yorck- Dreieck&#8221; wirft viele Frage auf. Stadträumliche Qualitäten sind bei diesem Konzept nicht zu erkennen- eine Auseinandersetzung mit der gegenüber liegenden Bebauung wird konsequent vermieden. Die Baukörper werden entlang dem Bahndamm unbeholfen aneinander gereiht und verschränkt, die Parkplätze füllen die Restflächen aus. Ein armseliger Disounter zwängt sich in die südöstliche Ecke und verhindert auch noch eine sinnvolle Anbindung der Eisenbahnbrücke- ein unverzeihlicher Kniefall vor dem Investor. </p>
<p>Grundsätzlich ist auch die Baumarkt- Nutzung an diesem Standort zu hinterfragen, da hier ein zentraler, hervorragend erschlossener städtischer Raum vorhanden ist, der auch für Dienstleistungen oder Ähnliches interessant sein könnte (vgl. meine Diplomstudie dazu auf <a href="http://www.berlin-gleisdreieck.de">http://www.berlin-gleisdreieck.de</a>). Leider werden die wertvollen Ecken des Gleisdreiecks kontinuierlich verramscht.</p>
<p>Die fußläufige Anbindung ins Gleisdreieck hinein kann ich überhaupt nicht erkennen- hat man diese vergessen? Die verkehrliche Situation wird insbesondere für das umliegende Wohnquartier belastend werden, da kaum jemand ohne PKW in einen Baumarkt geht. Der Fussballplatz auf dem Dach ist eine Geste, die in Zusammenhang mit der Gesamtmaßnahme eher die Aufgabe eines Feigenblattes übernimmt. </p>
<p>Insgesamt ist eine schlechtere Lösung als die dargestellte Hellweg- Idee also kaum vorstellbar. Es würde sich lohnen, ein Modell von diesem Bereich zu bauen, vielleicht von ein paar Studierenden der Architektur in einem Seminar, gemeinsam mit Alternativentwürfen- für die Diskussion mit dem Bezirk, bevor alles zu spät ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Fussballfan</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-588</link>
		<dc:creator>Fussballfan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 22:00:41 +0000</pubDate>
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		<description>Die Argumentationsweise von Herrn O. als Leiter der Sportförderung des Bezirks finde ich etwas befremdlich - soll dies ein Beitrag zu einer sachlichen Diskussion sein? Vielen Dank an Matthias Bauer für die detaillierten Antworten!

"die mir natürlich bekannten FIFA-Richtlinie"

"Der DFB (Deutscher Fußball Bund) hat da sogar noch erhebliche größere Forderungen [als 90 x 60 m]. Ein wie im Lageplan geplanter Sportplatz wäre somit nicht wettkampftauglich, das heißt Punktspiele der Fußballvereine könnten dort garnicht stattfinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Argumentationsweise von Herrn O. als Leiter der Sportförderung des Bezirks finde ich etwas befremdlich - soll dies ein Beitrag zu einer sachlichen Diskussion sein? Vielen Dank an Matthias Bauer für die detaillierten Antworten!</p>
<p>&#8220;die mir natürlich bekannten FIFA-Richtlinie&#8221;</p>
<p>&#8220;Der DFB (Deutscher Fußball Bund) hat da sogar noch erhebliche größere Forderungen [als 90 x 60 m]. Ein wie im Lageplan geplanter Sportplatz wäre somit nicht wettkampftauglich, das heißt Punktspiele der Fußballvereine könnten dort garnicht stattfinden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: matthias bauer</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-587</link>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:12:55 +0000</pubDate>
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		<description>In den Fußballregeln 2009/2010 des DFB heißt es auf Seite 4

"Abmessungen

Die Seitenlinien sind zwingend länger als die Torlinien.
Länge (Seitenlinie): mindestens 90 m höchstens 120 m
Breite (Torlinie): mindestens 45 m höchstens 90 m
Alle Linien sind gleich breit. Ihre Breite beträgt höchstens 12 cm."

Also auch nach den Regeln des DFB sind Punktspiele auf Plätzen mit 45 m x 90 m möglich. 

Und in der Spielordnung des Berliner Fußballverbandes sind auch Abweichungen von der dort angebenen Platzgröße von 60 x 90 m vorgesehen. In § 12, Absatz 2 der Spielordnung heißt es:

". . . Über evtl. Abweichungen und Ausnahmeregelungen entscheidet die spielleitende Stelle. . . "

Warum sollte die spielleitende Stelle sich gegen einen Platz entscheiden, wenn dessen Größe den Regelwerken von FIFA, UEFA und DFB entspricht?

Link zu den Fußballregeln des DFB:

http://www.dfb.de/uploads/media/Fussballregeln_2009_2010.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In den Fußballregeln 2009/2010 des DFB heißt es auf Seite 4</p>
<p>&#8220;Abmessungen</p>
<p>Die Seitenlinien sind zwingend länger als die Torlinien.<br />
Länge (Seitenlinie): mindestens 90 m höchstens 120 m<br />
Breite (Torlinie): mindestens 45 m höchstens 90 m<br />
Alle Linien sind gleich breit. Ihre Breite beträgt höchstens 12 cm.&#8221;</p>
<p>Also auch nach den Regeln des DFB sind Punktspiele auf Plätzen mit 45 m x 90 m möglich. </p>
<p>Und in der Spielordnung des Berliner Fußballverbandes sind auch Abweichungen von der dort angebenen Platzgröße von 60 x 90 m vorgesehen. In § 12, Absatz 2 der Spielordnung heißt es:</p>
<p>&#8220;. . . Über evtl. Abweichungen und Ausnahmeregelungen entscheidet die spielleitende Stelle. . . &#8221;</p>
<p>Warum sollte die spielleitende Stelle sich gegen einen Platz entscheiden, wenn dessen Größe den Regelwerken von FIFA, UEFA und DFB entspricht?</p>
<p>Link zu den Fußballregeln des DFB:</p>
<p><a href="http://www.dfb.de/uploads/media/Fussballregeln_2009_2010.pdf">http://www.dfb.de/uploads/media/Fussballregeln_2009_2010.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Detlev Oßenkopp</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-586</link>
		<dc:creator>Detlev Oßenkopp</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:29:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=1456#comment-586</guid>
		<description>Herr Bauer,

die mir natürlich bekannten FIFA-Richtlinie erwähnen Sie hier zum ersten Mal. 

Tatsache ist, dass in Berlin das Mindestmaß von 90 x 60 m gilt. Siehe Spielordnung § 12 Nr. 2

http://www.berliner-fussball.de/satzuord/spielordnung_v_2_1_2009jun19_inkl_va_cv.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Bauer,</p>
<p>die mir natürlich bekannten FIFA-Richtlinie erwähnen Sie hier zum ersten Mal. </p>
<p>Tatsache ist, dass in Berlin das Mindestmaß von 90 x 60 m gilt. Siehe Spielordnung § 12 Nr. 2</p>
<p><a href="http://www.berliner-fussball.de/satzuord/spielordnung_v_2_1_2009jun19_inkl_va_cv.pdf">http://www.berliner-fussball.de/satzuord/spielordnung_v_2_1_2009jun19_inkl_va_cv.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: matthias bauer</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-585</link>
		<dc:creator>matthias bauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:02:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=1456#comment-585</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Oßenkopp,
Sie schreiben, dass der Lageplan in Bezug auf den Sportplatz unrichtig sei, weil das Maß von 45 m x 90 m zu klein sei und damit der Platz nicht wettkampfgerecht wäre. Und Sie wundern sich, woher denn diese falsche Maß käme, denn der Berliner Fußballverband fordere mindestens 60 m mal 90 m. 
Das Maß von mindesten 45 m Breite und mindestens 90 m Länge steht so in den offiziellen Regularien der FIFA. (FÉDÉRATION INTERNATIONALE DE FOOTBALL ASSOCIATION, FIFA-Straße 20, P.O. Box, 8044 Zurich). Bitte lesen Sie nach in den aktuellen Laws of the Game 2009/2010 der FIFA, herausgegeben durch Joseph Blatter. Blättern Sie auf Seite sieben, dort werden Sie diese Maße für Fußballplätze finden. Für Spiele auf nationalen Niveau sind Plätze mit einer Breite von 45 bis 90 Metern und einer Länge von 90 bis 120 Metern zulässig. Für Spiele auf internationalem Niveau werden andere Spielfeldmaße gefordert und zwar von 64 m bis 75 m in der Breite und von 100 m bis 110 m in der Länge. Als Leiter der Sportförderung des Bezirks werden Sie wissen, dass in Friedrichshain-Kreuzberg nur gelegentlich internationale Spiele ausgetragen werden. Für Punktspiele auf lokalem Niveau ist der geplante Platz also ausreichend groß, wenn man die Regeln der FIFA zugrunde legt. 

Link zum FIFA-Handbuch, PDF-Dokument:

http://www.lynchburgunited.com/Portals/French/20092010%20Laws%20of%20the%20Game.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Oßenkopp,<br />
Sie schreiben, dass der Lageplan in Bezug auf den Sportplatz unrichtig sei, weil das Maß von 45 m x 90 m zu klein sei und damit der Platz nicht wettkampfgerecht wäre. Und Sie wundern sich, woher denn diese falsche Maß käme, denn der Berliner Fußballverband fordere mindestens 60 m mal 90 m.<br />
Das Maß von mindesten 45 m Breite und mindestens 90 m Länge steht so in den offiziellen Regularien der FIFA. (FÉDÉRATION INTERNATIONALE DE FOOTBALL ASSOCIATION, FIFA-Straße 20, P.O. Box, 8044 Zurich). Bitte lesen Sie nach in den aktuellen Laws of the Game 2009/2010 der FIFA, herausgegeben durch Joseph Blatter. Blättern Sie auf Seite sieben, dort werden Sie diese Maße für Fußballplätze finden. Für Spiele auf nationalen Niveau sind Plätze mit einer Breite von 45 bis 90 Metern und einer Länge von 90 bis 120 Metern zulässig. Für Spiele auf internationalem Niveau werden andere Spielfeldmaße gefordert und zwar von 64 m bis 75 m in der Breite und von 100 m bis 110 m in der Länge. Als Leiter der Sportförderung des Bezirks werden Sie wissen, dass in Friedrichshain-Kreuzberg nur gelegentlich internationale Spiele ausgetragen werden. Für Punktspiele auf lokalem Niveau ist der geplante Platz also ausreichend groß, wenn man die Regeln der FIFA zugrunde legt. </p>
<p>Link zum FIFA-Handbuch, PDF-Dokument:</p>
<p><a href="http://www.lynchburgunited.com/Portals/French/20092010%20Laws%20of%20the%20Game.pdf">http://www.lynchburgunited.com/Portals/French/20092010%20Laws%20of%20the%20Game.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Detlev Oßenkopp</title>
		<link>http://gleisdreieck-blog.de/2010/06/29/baumarkt-fusballplatz-discounter-und-die-brucke-nr-5-als-luftnummer/comment-page-1/#comment-570</link>
		<dc:creator>Detlev Oßenkopp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:23:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gleisdreieck-blog.de/?p=1456#comment-570</guid>
		<description>Leider ist der kommentierte Lageplan in Bezug auf den Sportplatz unrichtig. Es wird im Zusammenhang mit den Maßen 90 x 45 m von Uefa-Richtlinien und DFB Mindestmaßen geprochen. Ich weiß nicht woher diese Informationen stammen. So eine DFB- oder Uefa-Richtlinie ist mir nicht bekannt. Tatsache ist, dass in Berlin die Statuten des Berliner Fußball-Verbandes gelten und die sehen ein Mindestmaß von 90 x 60 m vor. Der DFB (Deutscher Fußball Bund) hat da sogar noch erhebliche größere Forderungen. Ein wie im Lageplan geplanter Sportplatz wäre somit nicht wettkampftauglich, das heißt Punktspiele der Fußballvereine könnten dort garnicht stattfinden. Das als Ersatz für die Sportflächen auf dem Gleisdreieck heranzuziehen ist aberwitzig. Als Beispiel kann ja nur der Fußballplatz auf dem Dach der METRO in Friedrichshain dienen und der ist deutlich größer ausgefallen, als die vom Berliner Fußball Verband geforderten 90 x 60 m.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist der kommentierte Lageplan in Bezug auf den Sportplatz unrichtig. Es wird im Zusammenhang mit den Maßen 90 x 45 m von Uefa-Richtlinien und DFB Mindestmaßen geprochen. Ich weiß nicht woher diese Informationen stammen. So eine DFB- oder Uefa-Richtlinie ist mir nicht bekannt. Tatsache ist, dass in Berlin die Statuten des Berliner Fußball-Verbandes gelten und die sehen ein Mindestmaß von 90 x 60 m vor. Der DFB (Deutscher Fußball Bund) hat da sogar noch erhebliche größere Forderungen. Ein wie im Lageplan geplanter Sportplatz wäre somit nicht wettkampftauglich, das heißt Punktspiele der Fußballvereine könnten dort garnicht stattfinden. Das als Ersatz für die Sportflächen auf dem Gleisdreieck heranzuziehen ist aberwitzig. Als Beispiel kann ja nur der Fußballplatz auf dem Dach der METRO in Friedrichshain dienen und der ist deutlich größer ausgefallen, als die vom Berliner Fußball Verband geforderten 90 x 60 m.</p>
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