Unterschriftenaktion für die Bautzener Straße

Grünflächen statt Lagerhallen

Unter diesem Motto steht eine Unterschriftenaktion, mit der sich die Anwohner des Bautzener Kiezes für die Nutzung der Brachfläche östlich der Bautzener Straße als Grünfläche und damit für einen angemessen Zugang zum Gleisdreieck-Park einsetzen. In der Erklärung zur Unterschriftenaktion, die von der AnwohnerInnenInitiativie – Bautzener Straße,  von Mitgliedern des Quartiersrat Schöneberg-Nord und einigen AnwohnerInnen rund um den St. Matthäus Kirchhof getragen wird,  heißt es:

Derzeit gehen die Planungen für den Nord-Süd Grünzug auf beiden Seiten der S-/Fernbahntrasse in die entscheidende Phase. Die bei einem ersten ‚Werkstattgespräch’ im Rathaus Schöneberg am 22. April 2010 vorgestellten Pläne zeigen, dass die Grünfläche entlang der Bautzener Straße bereits an der Großgörschenstraße enden soll. Der nördlich angrenzende Bereich bis zur Yorckstraße ist – auch nach der klaren Ablehnung der „SelfStorage Lagerhalle“ insbesondere auch durch die Anwohner im vergangenen Jahr – weiterhin als Baufläche vorgesehen.

Wir fordern die Erweiterung des geplanten Grünzuges entlang der gesamten Bautzener Straße bis zur Yorckstraße

Begründung:
Die Fläche ist integraler Bestandteil des Nord-Süd Grünzuges zwischen Potsdamer Platz und Südgelände und ermöglicht den dringend benötigten direkten Zugang von unserem Kiez zum Park am Gleisdreieck.
so-und-nicht-so an der Bautzener Straße
Damit unsere Interessen bei dem für Juni geplanten 2. Werkstattgespräch besseres Gehör finden, möchten wir mit unseren Unterschriften diese Forderung an die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg unterstützen. Wir werden in den nächsten Tagen mit einer Unterschriftenliste bei Ihnen vorbeikommen und freuen uns über Ihre Unterstützung. Falls Sie uns bei der Unterschriftensammlung helfen möchten (z.B. in Ihrem Haus) wären wir für eine Email an StMatthaeusKiez@gmx.de dankbar. Unterschriftsbögen liegen u.a. bei Bäckerei Seitz aus und können dort auch wieder abgegeben werden.

AIF- Bautzener Straße, Mitglieder des Quartiersrates (QR) Schöneberger Nord en – Kulmer Kiez sowie Anwohner und Anwohnerinnen rund um den Alten St. – Matthäus -Kirchhof

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4 Kommentare zu “Grünflächen statt Lagerhallen

  1. Liebe Investoren!

    Wir steuern auf Zeiten ohne Wachstum zu. In einer Postwachstumsgesellschaft ist es sehr viel nachhaltiger und wirtschaftlicher, das zu verwenden was schon da ist.

    Z.B. das Parkhaus auf dem Gleisdreiecksgelände am Landwehrkanal. Es könnte gut eine Lagerhalle abgeben, denn als Parkhaus steht es immer und ewig zu 9/10 leer. Ich radele ständig daran vorbei. Heute kam ich wieder daran vorbei, wie immer war es kaum besetzt.

    Freundliche Grüße

    Elisabeth Meyer-Renschhausen, den 25.5.2010

  2. Nur ’ne Kleinigkeit: In der zurzeit herrschenden Vegetations- und Brutperiode darf nur bei Gefahr im Verzug, ansonsten bloß mit Außnahmegenehmigung und nach naturschutzfachlicher Inaugenscheinnahme (Suche nach Brut- & Niststätten) gesägt & gefällt werden, aus ästhetischen Gründen eher nicht…

    Zuwiderhandlungen fallen zumeist zwar leider nur unter Ordnungswidrigkeiten, gehören aber dennoch angezeigt.

  3. mal wieder und immer wieder
    neue wege suchen.
    natürlich sollen Aushänge und USammlungen den Bürgerwillen erklären
    denkt bitte daran,daß der Investor der da alles betonieren will nur eine Stimme hat
    wir also wenn wir nur 2 wären mindesten 100%mehr als dieser.
    Detailliert ist kundzutun daß vor zwei Wochen auf dem Nochgewerbegelände welches unseren Märchenpark durchzieht zwei Mitarbeiter irgendeiner Firma wie sie sagten im Auftrag des
    Investors über das gesamte Gelände Monumentenbrücke bis Yorckstraße Tiefenbohrungen durchgeführt haben(etwa bis 2mTiefe) zwecks Untergrunduntersuchungen.
    am 18.mai2010 hat dann ein Vermesser auf dem Gelände aufwendige Messarbeiten durchgeführt.
    in der gleichen Woche wurden „Baumverschönerungen“ durchgeführt mit der Maßgabe alte unansehliche im Auge des Inverstors verletzende Teile an diesen Pflanzen abzusägen und gleich zu schreddern .Normalerweise kann man das ja gutheißen nur hier macht sich meine Paraneua bemerkbar und wird gereitzt.
    ein Tip für die Werkstattgespräche.Ich halte es für effizienter wenn von der AiF der stärkste
    und geschickteste Helfer die Anregungen an Krömer und Konsorten weitergibt.
    Vielleicht könnte man diese noch mal daran erinnern,daß ja auch zwischendurch in der Pipline
    war,daß der S2 S25er Bahnhof ja einen Ausgang zu Großgörschenstraße geplant bekommen sollte
    Außerdem würde ja die klamme Bezirkskasse sicher vertragen wenn dieser ominöse Fahrradweg vor der Monumentenbrücke runter auf Grünlandniveau käme.Unter der Brücke durch wird sehr fummelig und die Schleifennutzer der Kreuzbergstraßenseite könnten ja eh nicht auf unserer Bautzener seite direkt auf den Fahrradweg sondern müßten ja eh runter bis zur Einfädelung.
    Was ich damit bezwecke ist,daß das Geld gespart wird für den Ankauf von angeblichem Privatgelände welches ich als Rückkauf verstehe aber nur wenn die vivico nachweist,daß sie irgenjemand Geld dafür gezahlt hat.z.B an die Bahn.
    Jeder der unsere Bautzener Seite kennt,weiß,daß ab der Monumentenbrücke runter bis zur Bz11 ein Betonriegel etwa das Niveau von 1meter bis 3meter ansteigend hat.Was ist dann darunter??
    so wie ich das planen würde kommen die Radfahrer vor der Monumentebrücke auf Nivaeu und könnten die Pflanzen streicheln.
    Hans juergen

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