Begehung Gleisdreieck am 17. 04. 2010

Großes Interesse am „Westpark“

Schätzungsweise 300 bis 400 Menschen kamen am Samstag, den 17. 04 bei schönstem Frühlingswetter zur Begehung des Westparks auf dem Gleisdreieck. Die Organisatoren waren völlig überwältigt von dem großen Interesse, aber auch überfordert mit der Akustik.  Hier der kommentierte Lageplan, der auch während der Begehung – in zu geringer Stückzahl –  verteilt wurde,  sowie einige Bilder. Ein ausführlicher Bericht folgt demnächst.

Ergänzung 30. 04. 10: Eigentlich ist doch durch die Artikel auf Schöneberger Norden und Landwehrkanalblog das meiste gesagt. Falls noch etwas fehlt, bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Blick von der Abschlagrampe des ehemaligen Golfplatzes über die Baufläche an der Flottwellstraßer und den nördlichen Teil des Parkes
Blick von der Abschlagrampe des ehemaligen Golfplatzes über die Baufläche an der Flottwellstraße und den nördlichen Teil des Parkes
Auf dem ehemaligen Gelände des Golfplatzes, wer genau hinschaut sihr die rotweissen Strangen, mit denen die Grenze zwsichen der zukünftigen Baufläche und dem Park markiert wurde.
Auf dem ehemaligen Gelände des Golfplatzes, wer genau hinschaut, sieht die rotweissen Stangen, mit denen die Grenze zwischen der zukünftigen Baufläche und dem Park markiert wurde.
An der Rampe des Eisenbahntunnels
An der Rampe des Eisenbahntunnels
An der Rampe des Eisenbahntunnels
An der Rampe des Eisenbahntunnels
Abschlußgespräch vor dem Vereinshaus der Kleingärtner POG
Abschlußgespräch vor dem Vereinshaus der Kleingärtner POG, in Hintergrund der Gewerbehof in der Bülowstraße 66

Fotonachweis: h. s.

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5 Kommentare zu “Großes Interesse am „Westpark“

  1. DAS GLEISDREIECK (Ost- wie Westpark und der „Flaschenhals):

    Nicht nur auf diesen Seiten, sondern auch hier können sich Interessierte darüber informieren, wieviel Engagement viele Menschen in vielen Jahren zeigten:

    http://www.berlin-gleisdreieck.de

    Auch wenn die Seite „eingefroren“ wurde, so gibt es dort zahlreiche weiterführenden Informationen (z. B. Ziele und Forderungen der AGG etc.) zum Gleisdreieck.

    „Grün Berlin“ und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung scheinen nicht nur ein Faible für durchgestylte, pflegeleichte, von echter Natur beräumte Parkanlagen zu haben, sondern auch besonders pflegeleichte, unkritische BürgerInnen zu schätzen, die ihre Arbeit ausschließlich loben und preisen.

    Bei kritischen Fragen wird schnell über den Undank der Bürger/-innen gejammert und das Weite gesucht, um sich vor einer Beantwortung derselben zu drücken.

    So erklärt es sich auch, dass es Frau K. von der „Grün Berlin Park und Garten GmbH“ vorzog, die auch mit ihr vereinbarte Diskussion am 17.04. vor dem Vereinshaus der „Kleingartenkolonie POG“ nach kurzer Zeit zu verlassen.

    Kritische Fragen wollte sie nicht beantworten.

    Ausschließlich die kritischen BürgerInnen sind das Problem und keinesfalls das eigene Verhalten und Vorgehen.

    Sie sollte(-n) sich ihre BürgerInnen backen.

    P.S.: Wer sich für den aktuellen Zustand des Ostparks des Gleisdreiecks interessiert, sollte hier klicken:
    => http://go2.wordpress.com/?id=725X1342&site=baumschutz.wordpress.com&url=http%3A%2F%2Fbaumschutz.files.wordpress.com%2F2010%2F04%2Fholgers_handout_100411.pdf&sref=http%3A%2F%2Fbaumschutz.wordpress.com%2F

  2. War selbst bei der Begehung dabei. Nicht nur fehlende Technik sondern auch viel Kleinkrieg war Schuld an der so mißlungenen Begehung. Fr. K. sprach davon mehr feadback von der Bevölkerung zu bekommen wünschte sich mehr Bürgerbeteiligung. Doch am Ende war es eine Präsentation der Ergebnisarbeit und Vorschläge oder Alternativen dürfen dann gerne über Bürgerdelegierte an sie herangetragen werden. Eigentlich gibt es viele Fragen auch wichtige darunter die Klärung und Beantwortung bedürfen, doch keiner macht sich die Mühe.
    Hier ein paar: Wegeführung und Breite?
    Spielplätze und Sportplätze welcher Unterbodenbelag?
    Wasserversiegelung und Abstandsflächen.
    Wo dürfen Bäume gepflanzt werden? Warum neu Pflanzen und nicht bestanderhalten? Ist es dann eine geschützte Grünanlage? Sprich leinenzwang für Hunde? Gibt es Käfigzwang für Kinder? Sprich sind Bolzplätze umzäunt oder fliegen die Bälle umher? Darf man hier Grillen?

    Ich könnte die Liste erweitern

    was ist denke Sinn der Planung? Ein pflegeleichter Park der keine Unterhaltungskosten hat.
    Für mich 3 Alternativen.
    1. Fläche komplett asphaltieren nicht schön aber vielleicht praktisch. Würde ich auch nie wollen.
    2. Ein Park gestalten der viel kostet nichts bringt und worüber sich alle aufregen. Wird gerade praktiziert.
    3. Man gestaltet den Rahmen spriche Wege und Beleuchtung. Und den Rest macht die Natur schon. Ggf unterstützende hilfe neue Pflanzen ansiedeln und der Rest kommt von allein.

    Man muss nicht jeder Meinung sein. Man muss sich aber auch nicht beim kleinsten gemeinsamen Nenner treffen.
    Wichtig ist der Park für die Anwohner. Wie andere darüber denken sollte egal sein. Es zwingt einen keinen den Park zu besuchen oder schön zu finden. Doch Urbane Parks haben wir genügend und Stadtparks auch. Einen Naturbelassener wäre eine Bereicherung und sicher eine reizvolle Alternative.

    Na dann setzt euch bitte weiter für euren Park ein gestaltet ihn jetzt. Wenn er da ist, ist es zu spät.

  3. … und was ist mit den Hunden? Wo dürfen die dann ohne Leinen laufen..?
    Ich finde es so schöner und bin dafür, dass alles bleibt, wie es ist!!
    Denn so ein „schöner Park“ wird sicherlich die Mieten noch mehr anheben…!

    na dann…

  4. das verwüstete Kreuzberg wird wieder grün, bzw. die Kreuzberger wählen Gärten
    und besonders das gemeinsame Gärtnern!

    Nicht nur beim Gleisdreieck waren die Kreuzberger und andere BerlinerInnen aktiv, sondern wahrscheinlich 150 haben sich zum freiwilligen Arbeits-Einsatz in den Prinzessinnen-Gärten am Moritzplatz getummelt und zumindest 300 aber wahrscheinlich viel, viel mehr (400?), waren zum „La-Via-Campesina“-Fest, also zum internationalen Tag des Kleinbauern beim Künstlerhaus Bethanien, im „Ton-Steine- Gärten“-Garten.

    Unterdessen tobte auf der Mailingliste der AG Kleinstlandwirtschaft der Kampf um die richtige Umgangsweise mit verseuchten Stadtböden. Sehr kenntnisreich und lehrreich. Allerdings auch unerbittlich. Zum Schluß warfen unsere Obergärtner gar mit virtuellen Erdklumpen um sich, sozusagen. Pardon, „Seedbombs“ heißt das ja jetzt…

    Gartengrüne Grüße

    Elisabeth Meyer-Renschhausen

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