Pressemitteilung des BUND

„24 Millionen Euro für Naturzerstörung auf dem Berliner Gleisdreieck“

Unter dieser Überschrift kritisiert der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) in einer Pressemitteilung die zur Zeit stattfindende Parkgestaltung. „Die Verwendung der Ersatzzahlungen in der jetzigen Parkgestaltung führen eher zur Zerstörung von Naturflächen als dass sie den Verlust von Natur ausgleichen“, so Herbert Lohner vom BUND.

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Ein Kommentar zu “„24 Millionen Euro für Naturzerstörung auf dem Berliner Gleisdreieck“

  1. Ich war gestern sehr in Eile, als ich die Meldung über die Pressemitteilung des BUND veröffentlichte. Deswegen hier nun eine Ergänzung: Der BUND hat Recht mit seiner Kritik. Gelder, die für ökologischen Ausgleich vorgesehen waren, wurden eingesetzt zum Abräumen wertvoller Vegetation und wertvoller historischer Spuren auf dem Anhalter Güterbahnhof. Aber waren es tatsächlich 24 Mio.? Hier ist der BUND zu unpräzise. Zwar haben die Investoren vom Potsdamer/Leipziger Platz 24 Mio. gezahlt, aber davon waren nur noch 11 Mio. übrig für die Realisierung des Parks. Die restlichen 13 Mio. teilen sich folgendermaßen auf:
    ca. 6 Mio. für den Grundstückserwerb, ca. 2,5 Mio. für die sogenannte (noch nicht gebaute) Schildbürgerbrücke über den Landwehrkanal, sowie Kosten für den Wettbewerb, diverse Gutachten, Honorare für die Planer, für die Grün Berlin GmbH usw., die im einzelnen nicht bekannt sind.

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