Symposium „Grünes Leitbild Berlin“

Anlässlich der Verleihung des Peter-Joseph-Lenné-Preises 2009 veranstalten die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und die Grün Berlin GmbH ein Fachsymposium „Grünes Leitbild Berlin“ mit Referenten aus Frankreich, Italien und Deutschland.

Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Datum: 1. Oktober 2009
Symposium: 13 bis 17 Uhr,
Festakt: 18 bis 20 Uhr

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Potsdamer Straße: Verrucht Spezial, Lesung mit Straßenführung

Lesung mit Straßenführung
3. Oktober, 15 Uhr, Start: Cafe Nollendorf, Nollendorfstraße 1

Liebe NachbarInnen, KollegInnen AnwohnerInnen und EnthusiastInnen der Potsdamer Straße,

Die Potsdamer Straße – weltbekannte Berliner Meile. Hier tagte einst im Kammergericht der Volksgerichtshof, der Stauffenberg zum Tode verteilte. Im ehemaligen Sportpalast rief Goebbels den Totalen Krieg
aus. In den 80-er Jahren prägte die Hausbesetzerszene das alternative Bild Berlins. Schon seit dem 19. Jahrhundert ist das Rotlichtmilieu entlang der Potsdamer Straße berüchtigt.

Mit der Veranstaltung »Verruchte Potse« erinnert Regine Wosnitza regelmäßig an die Geschichte der berühmten Meile. In ihrer Straßenführung wirft sie ein Licht auf die Schattenseiten der Potsdamer Straße.

Mit »Verrucht Spezial« bittet sie einmal im Monat Experten zu einem dieser Schattenthemen – im Oktober: Marcel Feige. Der Berliner Autor wird Auszüge aus seinen beiden aktuellen Werken »Gier« und »Trieb« lesen.

Hartz IV und Armut, Prostitution und Gewalt, Kinder und Pädophilie – der Berliner Schriftsteller Marcel Feige scheut kein noch so brenzliges Thema. Geschickt mischt er in seinen Krimis Fakten mit Fiktion. Mit seinem neuen Roman »Trieb« packt er erneut ein heißes Eisen an. Die wenigsten wissen davon. Und die, denen er davon erzählt hat, sagten: »Sowas gibt es gar nicht.« Doch, gibt es. Auch in Berlin!

Samstag, 3. Oktober, 15 Uhr
Beginn: Cafe Nollendorf
Nollendorfstrasse 1 / Ecke Zietenstraße
U-Bahn Nollendorf und Bülowstrasse

Nach einer Lesung aus „Gier“ führt ein Spaziergang entlang der Orte des Straßenstrichs in die kunst.klause. Dort liest der Autor aus „Trieb“.
Anmeldung erwünscht: potseblog@wosnitza-berlin.de

 

Selfstorage an der Bautzener Straße:
Irrtum, temporäres Gebäude oder Fake?

Die Infoveranstaltung der Anwohner zum geplanten Selfstorage an der Bautzener Straße  am 17.09.09 war überaus gut besucht. Die Anwesenden waren sich einig in ihrer Ablehnung des 85 m langen Riegels. Klar wurde auch der Wunsch vorgetragen, dass die Brachfläche an der Bautzener Straße als öffentliche Grünanlage genutzt und mit dem entstehenden Gleisdreieck-Park verknüpft werden soll. Inzwischen sind auch Zweifel aufgekommen, ob die Planungen für das Selfstorage tatsächlich ernstgemeint sind. Weiterlesen

 

Wie Grün Berlin Werbung macht

Neugierig? – Kreativität und Aktion – Entspannung – Natur erleben – Mitten in der Stadt. Das sind die Schlagworte, mit denen die Grün Berlin GmbH Werbung macht für ihre Arbeit auf dem Gleisdreieck. Sowohl auf großen Tafeln, die auf der Kreuzberger Seite des Parks aufgestellt wurden, als auch im Internet. Jeder der schönen Begriffe ist mit einem Bild verbunden. Was sagen die Bilder ? Weiterlesen

Bautzener Strasse: Bretter vorm Kopf

Bisher war der weite Blick über das Bahngelände das Besondere an den Wohnungen der Bautzener Strasse. Geht es nach der Vivico, der das brachliegende Grundstück auf der Ostseite der Bautzener Straße gehört,  ist nun für den Teil der Bautzener zwischen Großgörschen- und Yorckstraße bald Schluß mit dem freien Blick. Die Vivico möchte das Grundstück an einen Investor geben, der ein 85 m langes, 5geschossiges Selfstorage-Gebäude errichten möchte. Weiterlesen