Der Rand zur Möckernstrasse

Auf der 30. Sitzung der projektbegleitenden AG wurde bekannt, dass nun auch der Rand zur Möckernstrasse großflächig umgestaltet werden soll – zur Schaffung einer sogenannten Möckernpromenade. Bis dato hatte es geheißen, dass in den Rändern die historischen Spuren und das vorhandene Grün erhalten bleiben solle. Damit ist nun Schluß. Das alte Pflaster ist zu uneben. Das Unterholz zu unordentlich. Aufräumen à la Grün Berlin ist angesagt. Ein neuer Bodenbelag soll verlegt weden, ein sog. „Stabilizer“ (wassergebundene Wegedecke mit Bindemitteln aus Algen). Das bedeutet, dass hier die gesamte Oberfläche ausgetauscht werden müßte. Kollaterialschäden sind vorprogrammiert. siehe dazu Protokoll der 30ten Sitzung.

Norbert Rheinländer nach der Sitzung: Ich habe mir bereits in der Dienstagsitzung versucht, vorzustellen, wie die in der Sitzung vom Büro Loidl vorgestellte Fläche „Möckernpromenade“ zwischen dem „Schwechtenparkgelände“ (nördliches, langegezogenes, gepflastertes EingangsDreieck mit der „Grünen Villa“) und dem „Generalszug“ in Höhe der Hornstraße in Zukunft nach den Vorstellungen des Büros Loidl aussehen soll. Als der Plan mit der gesamten Fläche und auch die Animation auf dem Tisch lag, habe ich sicherheitshalber noch mal ganz unschuldig und ungläubig nachfragte, ob denn dann die gesamte Fläche zwischen dem Rad- und Gehweg in Nord-Süd-Richtung bis zur Mauer der Möckernstraße gemeint sei, hatte ich ein differierendes und widerständiges Gefühl. Auf mein nochmaliges Nachfragen, ob denn der gesamte bis zu 30 m breite Streifen der „Möckernpromenade“ von Pflasterresten und Unterholz ausgeräumt werden soll, wurde das bejaht. Ich wollte es nicht glauben . . .

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